Die (Menschen-)Marke Ulrike Zecher I.
Gestern fragte mich eine aufmerksame Coaching-Kollegin aus Berlin:
“Welche Bedeutung hat denn die römische Eins hinter Deinem Namen? Gibt es auch eine Ulrike Zecher -Die Zweite?”
Nein, es gibt keine Zweite.
Ich bin auch keine Düsseldorfer Karnevalsprinzessin, wie manch eine Kundin das schon vermutet hat.
Als gebürtige Westfälin bin ich auch nicht der Spross einer adeligen Dynastie und stehe jeden Donnerstag mit meinen Coaching-Tipps in der Gala.
Gibt es überhaupt adelige Coaches, die arbeiten?
Die Idee für mein Logo entstammt zum einen meiner eigenen Kreativität und zum anderen aus der Zusammenarbeit mit meinem Münchener Kollegen Jon Berndt, bei dem ich im Herbst 2009 als Coachee an einem Human Branding Seminar teilgenommen habe. Dort habe ich auch gelernt, daß Polarisierung zum Beispiel ein mögliches Marketinginstrument ist, um überhaupt erst einmal Aufmerksamkeit zu erzielen. Die Polarisierung wird auch durch die Farben schwarz/weiß verstärkt, auch ein Symbol für Licht und Schatten.
Eine große Inspiration bei dem Relaunch meiner Website im Sommer 2010 war vor allem die Biographie von Coco Chanel. Wer wirklich genau hinschaut, vermag da im Logo ein ähnliches C wie das Chanel C entdecken.
Eine Marke wirkt allerdings erst echt und für andere Menschen (Kunden) anziehend, wenn sie wirklich gelebt wird und es keine Trennung zwischen dem Menschen und der Marke gibt. Also Frau Zecher, Die Erste, wofür steht denn nun die Eins hinter Ihrem Namen? Kommen Sie doch bitte mal jetzt zum Wesentlichen…
Ja, zum Wesentlichen kommen, darin liegt die tiefgründige Bedeutung der Eins: in meiner Arbeit als Emotionsberaterin möchte ich den Wesenskern, die Quelle, die Einzigartigkeit meines Klienten für ihn (wieder) spürbar und sichtbar machen. Für mich trägt nämlich jeder hinter seinem Name die Eins: ich halte jeden Menschen für einzigartig.
Wie haben Sie heute wieder Ihre Einzigartigkeit gelebt?


