Mit der Farbe Blau verbinde ich Freiheit – als Lebensgefühl. Vielleicht sind es die Gene, denn ich bin Halb-Schotte und schon William Wallace hat sich bei seinen Freiheitskämpfen für Blau entschieden 🙂
Freiheit aber auch deswegen, weil mir bei der Farbe Blau der Himmel und das Wasser in den Sinn kommen. Zwei „Elemente“, die teilweise so unendlich erscheinen, dass man sich förmlich darin verlieren kann. Perfekt zum Blaumachen!

Mehr Pausen, mehr Spaß im Job. Ulrike Zecher interviewt Selbständige und Unternehmer, wie sie blaumachen, um sich zu entspannen und Stress zu bewältigen. Mein heutiger Gast:

Robert Weller ist Social Media Manager, Verlagsgrafiker, Blogger und Autor. In seinem Blog www.toushenne.de thematisiert er Inbound Marketing auf die sportliche Art. In grün, nicht blau.

13 Blaumacher-Fragen

Mehr Pausen. Mehr Spaß.

1. Was verbindest Du spontan mit dem Begriff Blaumachen?

Meine Mitschüler. Ich hab nie blau gemacht, ehrlich.

2. Wie sieht für Dich der vollkommene Tag zum Blaumachen aus?

Blaumacher-Interview Ulrike Zecher

Blaumacher-Interview Ulrike Zecher

An sich muss der Tag von vorn herein völlig verplant sein. Nicht unbedingt durch den Job, aber durch andere Aufgaben, die ich mir vorgenommen habe. Nichts Wichtiges natürlich, denn ich will ja Blaumachen und es soll keine bösen Nachwirkungen haben: Sonst entstehen negative Assoziationen und die Hemmschwelle ist beim nächsten Blaumachen höher.
Nachdem ich mich entschieden habe, alles stehen und liegen zu lassen, geht es entweder raus in die Natur oder in die Sporthalle. Oder beides. Egal in welcher Reihenfolge. Körperlich ausgepowert erholt sich auch der Geist schneller – ist mein Gefühl. Und beim Blaumachen darf der gesamte Körper mitmachen.
Zwischendurch gehört ein leckeres Essen zum Blaumachen. Etwas, auf das ich in diesem Moment Lust habe.

Abends darf es dann ein Buch sein. Im Notfall tut’s auch der Reader. Oder ein Film. Zusammen mit einer Cola, meiner Couch, einer Decke (am besten die mit Ärmeln) und einer sanft strahlenden Stimmungsleuchte. Bis ich so müde und entspannt bin, dass ich es gerade noch so ins Bett schaffe.

3. Welches Werk (Kunst, Musik, Tanz, Literatur) symbolisiert für Dich die Farbe Blau?

Kandinsky und der blaue Reiter. Recht naheliegend, oder? 🙂
In gewisser Weise auch Bauhaus, eine Bewegung die mich in meiner eigenen Gestaltungsart sehr geprägt hat, durch Simplizität in Form und Farbe.

4. Welches Lebensgefühl verbindest Du mit der Farbe Blau?

Freiheit. Vielleicht sind es die Gene, denn ich bin Halb-Schotte und schon William Wallace hat sich bei seinen Freiheitskämpfen für die Farbe Blau entschieden 🙂
Freiheit aber auch deswegen, weil mir bei der Farbe Blau der Himmel und das Wasser in den Sinn kommen. Zwei „Elemente“, die teilweise so unendlich erscheinen, dass man sich förmlich darin verlieren kann. Perfekt zum Blaumachen!

5. Wer ist Dein Lieblingsheld/Deine Lieblingsheldin im Blaumachen?

Neben William Wallace? Mein Dad ist ein sehr gutes Beispiel, denn er schafft es ziemlich oft – zumindest ist das mein Eindruck – die Balance zwischen Verpflichtung und Vergnügen zu finden.

6. Was ist Deine Lieblingsbekleidung beim Blaumachen?

Das kommt auf die Form des Blaumachens an. Ist es ein Tag wie oben beschrieben, dann bewährt sich sportliche Kleidung. Eine weite Jogginghose, ein bequemes T-Shirt und ein paar ordentliche Sportschuhe. Dazu vielleicht noch ein Hoody damit ich beim Sport aussehe wie Rocky Balboa – das Feeling macht’s!
Ist es hingegen ein Blaumachen wie Antwort 13 beschrieben, dann ist die Kleidung absolut egal.

7. Wo ist Dein Lieblingsort zum Blaumachen?

Der beste Ort ist da, wo Blaumachen am besten funktioniert. Aktuell ist das bei mir der Park um die Ecke, wo ich mit meiner Freundin spazieren gehe, mit Skates die Berge runter sause oder mit Musik im Ohr Laufen gehe. Dabei genieße ich die Natur, fühle mich durch die anderen Parkbesucher jedoch nicht allein und kann vor allem Vögel beim Baden im See oder beim Grasen beobachten. Das entspannt selbst beim Laufen mit höherem Tempo 😉

8. Wie passt für Dich Blaumachen und Business zusammen?

Gar nicht, aber genau deswegen ist Blaumachen ja so wichtig. Es ist das komplette Gegenteil zum regulierten Alltag mit psychischem Stress, Zeitdruck und scheinbar unlösbaren Aufgaben.

9. Dein glücklichster Moment beim Blaumachen?

Der Moment, an dem die Sorgen verschwinden und der Kopf leer ist. Beziehungsweise frei von allem gedanklichen Ballast. Es folgen kreative Ideen, positive Gedanken und eine angenehme Stressfreiheit.

10. Was oder wer muss auf jeden Fall bei einer Fahrt ins Blaue mit ins Gepäck?

Ein Was gibt es nicht. Höchstens die Musik. Und womöglich ein paar Laufschuhe. Aber je weniger, desto besser.
Wer: meine Freundin. Allein ihre Anwesenheit hilft mir, mich vom Stress zu lösen und positiv zu denken. Es geht auch ohne sie, aber zu zweit ist es fast immer schöner 

11. Macht Dein I-Phone, Dein I-Pad dann auch blau?

iPhone? iPad? Was würde bloß Google dazu sagen…!? Nein im Ernst, abgesehen davon, dass ich kein Apple-Fan bin würde auch mein Smartphone blaumachen. D.h. nicht, dass es irgendwo anders sein muss, aber es spielt definitiv keine aktive Rolle beim Blaumachen.

12. Welche Anekdote, Geschichte oder Märchen fällt Dir zum Blaumachen ein?

Zählt auch ein Film? „Into the Blue“ – mit zwei meiner Lieblingsschauspieler, viel Wasser, freiem Himmel und der Freiheit zu tun was einem beliebt.

13. Was ist Dein ultimativer Blaumacher-Tipp für Pausen im Job?

Ganz ehrlich? Ich habe keinen. Denn Blaumachen ist so individuell, die ultimative Pause muss jeder für sich selbst kreieren.
Meine kurze Pause: Weg vom PC, am besten von der gesamten Technik; Hinlegen unter freiem Himmel (zu kalt darf es dabei nicht sein); Augen schließen; und dann träumen. Nicht Denken, sondern träumen! Von der eigenen Zukunft, anderen Planeten, wie die Welt von innen aussieht oder was gerade im Boden unter mir passiert. Und zwar so lange, bis mir nicht mehr ständig diese oder jene wichtige Aufgabe im Kopf rumschwirrt.

Mit der Farbe Blau verbindert Robert das Gefühl von Freiheit. Was tust du gerade für deine Freiheit bzw. Selbstbestimmung? Freue mich auf deine Antworten.

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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