93 Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir mittlerweile in Innenräumen. Dabei steckt ins uns allen immer noch eine große Sehnsucht nach Natur und Einfachheit. Manch einer gibt sich dieser Sehnsucht hin, wenn er samstags in seiner Gore-Tex-Multi-Funktionsjacke Möhren auf dem Karlplatz einkauft. Andere brechen lieber zu mehrtätigen Wanderungen auf. Die Wanderbewegung ist sogar so populär, dass die englische Sprache „Wanderlust“ aus dem Deutschen übernommen hat. Ja, es gibt sogar eine japanische Wanderbewegung „Shirin-yoku“, das „Baden in der Waldluft“.
Laut einer groß angelegten Studie der Universität Bern stärkt so ein kleines Bad in der Waldluft nämlich nicht nur unserem Körper, sondern vor allem unser seelisches Immunsystem. Oder wie der englische Romantiker William Blake es formulierte, die Kunst des Wanderns besteht darin, die „Pforten der Wahrnehmung“, die doors of perception möglichst weit zu öffnen. Sich zu öffnen für neue Ideen und für neue Horizonte. Gilt nicht nur für den Einzelnen, sondern könnte auch für ganze Abteilungen gelten?!
Natur macht nicht nur kreativ und entspannt, sondern ist sogar heilsam:
Patienten, die nach einer Operation von ihrem Fenster aus auf Bäumen blickten, wurden im Vergleich zu jenen, die auf eine Mauer schauten viel schneller gesund.
Japanischen Medizinern gelang es durch ihre Baden-in-Waldluft-Therapie sogar, den Blutzuckerspiegel von Diabetikern zu senken.
Mitarbeiter, die ihr Büro mit Zimmerpflanzen teilen oder von ihrem Fenster aus in die Natur blicken, sind zufriedener mit ihrer Arbeit, melden sich seltener krank und können sich besser konzentrieren.
Stellen Sie sich jetzt einmal durch die Kraft ihrer Gedanken vor …
Sie würden jetzt frische Waldluft riechen …
Die verschiedenen Grüntöne der Blätter wahrnehmen …
Den weichen Boden unter Ihren Füssen fühlen …
und einer Gebirgsquelle lauschen …
Dann
- bauen Sie jetzt Stresshormone ab,
- lösen sich Verspannungen in Ihren Schultern,
- werden Ängste und Depressionen gemildert,
- steigt Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit,
- nehmen die ruhigen Alphawellen im Gehirn zu.
Herrlich, so ein kleines Bad in der Waldluft!
Hier können Sie in der Natur entschleunigen:
www.entschleunigungswerkstatt.de

