Meine #LieblingsMarke Ulrich Heister

Ulrichs Arbeit schätze ich sehr, weil er mit seiner Arbeit die Psychotherapie mental revolutioniert. Mit seinen klar und verständlich formulieren Angeboten erreicht er Menschen; dabei verliert er sich nicht – wie mancher Naturwissenschaftler – im Geschwaffel von Methoden, sondern liefert praktische Lösungen.
Sympathisch ansteckend finde ich seine Definition von Erfolg, weil sie mich sofort heiter stimmt: „In Frieden mit sich selbst und der Welt zu sein“.
 
Dein Business als Schlagzeile auf der ersten Seite … was stünde da?

Psychotherapie: kurz, knackig, effizient

Zugegeben, die Formulierung wirkt vielleicht etwas ungewöhnlich. Aber die heutigen Methoden erlauben es tatsächlich, innerhalb überschaubarer Zeiträume gute Erfolge zu erzielen. Die Zeiten monate- oder sogar jahrelanger Besuche beim Psychotherapeuten sind zum Glück vorbei.

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für dich? – Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl uns doch auch gleich, wie du „Erfolg“ definierst.

Mein Ding war von Anfang an die Frage: Wie funktioniert das? So hatte ich in meiner beruflichen Entwicklung viele „meine Dinge“. Angefangen habe ich in den Naturwissenschaften. Dann kam bei mir die Frage auf, was Menschsein bedeutet. Und: Wie es funktioniert. Also wurde ich Heilpraktiker. Ich lernte viele verschiedene Heil- und Therapiemethoden. Schnell war mir klar, dass unser Bewusstsein der Schlüssel zu Gesundheit, Klarheit und Lebensfreude ist. Heute habe ich eine Praxis mit den Schwerpunkten Psychotherapie, Psychosomatik und Bewusstseinstraining.

Mein Ding ist es heute, Menschen zu begleiten, die ein wie auch immer geartetes Problem haben, in einer Krise stecken, unter chronischen Beschwerden leiden oder einfach verstehen möchten, was ihr Ursprung ist. Viele haben den Wunsch, etwas in ihrem Leben zu verändern. Das lässt sich relativ leicht erreichen, indem man seine Bewusstseinsinhalte (Überzeugungen, Bewertungen, Haltungen, etc.) ändert, denn was wir in der Welt erleben, ist der Spiegel unserer inneren persönlichen Muster.

Meine Definition von Erfolg lautet einfach: In Frieden mit sich selbst und der Welt zu sein. Natürlich könnten wir darüber stundenlang diskutieren. Vor allem, was den Teil mit der Welt betrifft. Grundsätzlich ist es jedoch so: Wenn wir uns unwohl fühlen, vor allem, wenn dies immer wieder geschieht, wird ein Muster in uns getriggert, das es wert ist, bearbeitet und aufgelöst zu werden. Wird dies konsequent getan, breitet sich der Frieden im Innern immer mehr aus. Nein, wir werden hierdurch nicht gleichgültig und apathisch. Im Gegenteil: Erfolg stellt sich leichter ein, und die Lebensfreude nimmt zu.

Für mich bist du ganz klar eine Marke. Siehst du dich/dein Business selbst so? – Was braucht es deiner Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Der Begriff Marke war für mich bisher nicht so wichtig. Ich denke, eine Marke wird etwas, wenn es bestimmte Merkmale besitzt, an dem es wiedererkannt werden kann, etwas Individuelles. Bei Therapeuten ist, glaube ich, Individualität nicht wichtig. Natürlich hat jeder seinen persönlichen Stil, doch je mehr er sich selbst in den Hintergrund treten lassen kann, umso erfolgreicher ist seine Arbeit. Am besten ist es wohl, wenn er eigentlich gar nicht da ist und für den Klienten lediglich einen Raum öffnet, in dem dieser sich selbst erkennen und in dem heilen kann. Aber natürlich zeige ich mich nach außen, mit einer Website, einem Logo, einem Bild, wie ich in sozialen Netzwerken agiere. So gesehen bin ich eine Marke.

Wir Menschen sind einfach gestrickt: Wir möchten mehr gute und weniger schlechte Gefühle. Wobei jeder selbst definiert, was für ihn gut oder schlecht ist. Eine Marke wird erfolgreich, wenn sie Bedürfnisse erfüllt. Je spezieller und besonderer diese Bedürfniserfüllung ist und je genauer die Anliegen des Einzelnen befriedigt werden, je erfolgreicher also gute Gefühle erzeugt werden, umso mehr begeistert die Marke.

Supertoll zu sein, ein attraktives Produkt und großartige Ideen alleine reichen nicht aus. Wie und wo machst du neue Angebote sichtbar?

Natürlich habe ich eine Website und ich betreibe bereits über Jahre ein Blog, in dem ich Artikel zu meinen Themen veröffentlicht habe. Seit einigen Wochen produziere ich auch eigene Videos für mein Blog, in denen ich versuche darzustellen, wie unser Bewusstsein funktioniert und wie wir es nutzen können, um unser Leben zu verbessern.

Von den Social-Media-Plattformen nutze ich bisher überwiegend Facebook – mit einem persönlichen Profil und einer Seite für meine Praxis – sowie YouTube. Demnächst möchte ich auch auf Twitter aktiver werden. Eine Account besitze ich schon länger. 

ES wird ja immer empfohlen, dass man so schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Wie siehst du das?

Mit gemischten Gefühlen. Wenn ich lese, wie manche Menschen im Internet ihrem Schnabel entsprechend schreiben, wird mir manchmal anders. Häufig fällt es mir schwer, den Sinn zu erfassen. Daher finde ich es sinnvoll, sich vorher zu überlegen, was mitgeteilt und wie es passenderweise strukturiert werden soll. Es kann locker und außergewöhnlich formuliert sein, sollte aber natürlich wirken. Was ich nicht mag, sind lange ausschweifende Texte über nichts. Das ist für alle Beteiligten Zeitverschwendung.

Gerade in den ersten Jahren der Selbstständigkeit macht man ja oft mal komische Dinge oder gerät in peinliche Momente: Mit welchem Schwank aus deiner Business-Jugend würdest du mich zum Lachen bringen?

Meine Jugend der Selbstständigkeit liegt nun schon mehr als 25 Jahre zurück. Ich denke, ich bin da zu Beginn eher blauäugig herangegangen. Trotzdem ist es immer irgendwie gutgegangen. Vielleicht gerade, weil ich mir nicht immer das Schlimmste ausgemalt habe, sondern diese Überzeugung besitze, dass alles gutgeht und sich zu meinem Besten wendet.

Eine lustige Geschichte oder ein Schwank fällt mir nicht ein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit einer gewissen Leichtigkeit und Heiterkeit als Grundhaltung auch schwerere und anstrengende Lebensphasen – und die hat wohl jeder einmal – besser zu bewältigen sind. Das gilt übrigens auch für die Therapie.

Natürlich soll und muss man den Klienten ernstnehmen und auch in seinem Leiden wertschätzen. Doch wenn der Therapeut nicht ernst und schwer in das Problem einsteigt, es dadurch womöglich noch verstärkt, ist dem Klienten schon viel geholfen. Er kann sich dann viel eher vorstellen, wie ein Leben ohne die Beschwerden oder das behindernde Muster aussieht. Ich habe schon oft erlebt, dass sich so manchmal viel früher als gedacht ein erleichtertes und befreites Lachen einstellt. Das sind sehr schöne, freudige Momente auch für den Therapeuten.

Bei uns Selbstständigen geht es ja manchmal turbulent zu – mal rauf, mal runter. Welche innere Überzeugung, Eigenschaft oder Fähigkeit hilft dir, Krisen durchzustehen?

Das ist eine vielschichtige Frage. Ich denke, Zähigkeit und Durchhaltevermögen sind entscheidend, um als Selbstständiger durchzukommen. Hier ist ein gewisser Idealismus hilfreich. Krisen, das heißt Umsatzrückgänge oder Sinnkrisen, sind hilfreich und wichtig, um das eigene Tun zu hinterfragen und zu verbessern. Ich nutze besonders in diesen Zeiten Supervision oder besuche Fortbildungen.

Meine Überzeugungen, die mir helfen, gelassen zu bleiben, und die ich als real erfahre, sind: „Es ist für mich gesorgt.“ und „Es ergibt sich für mich immer alles zum Besten.“ Ich möchte betonen, dass es hierbei nicht um das sogenannte, oft propagierte „positive Denken“ handelt, denn dieses funktioniert nicht. Wer „positiv denkt“ hat automatisch auch Zweifel. Erst, wenn eine Überzeugung unzweifelhaft in uns verankert ist, erleben wir sie als Realität. Diese Gewissheit zu erzeugen, dafür gibt es heute sehr schöne Methoden.

Die Marke hörbar machen. Wenn dein Lieblingsmusiker deiner Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Popsong oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

Hm. Ich höre sehr gerne barocke Klassiker, aber auch elektronische Musik. Eine anhörbare Mischung aus beidem ist mir bisher nicht begegnet. In meine Marke hineingefühlt empfinde ich eher einen stillen Raum, der mit einem flächigen und harmonischen Akkord verschiedenster Oktaven und Instrumente erfüllt ist, aber nicht sehr laut. Es ist eine Art angenehmes, lebendiges Summen, das ich in mir und in der Welt unterschwellig empfinde.

 

Herzlichen Dank für deine Antworten, lieber Ulrich.

#LieblingsMarke

#LieblingsMarke

#LieblingsMarke ist die neue Interviewreihe von Schreibcoach Ulrike Zecher.
„Du bist meine #‎LieblingsMarkeDu bereicherst mein Leben. Macht’s es bunter, lustiger, vielfältiger. Ich lerne neue Dinge von dir, die du gerne im Netz teilst.
Du zeigst mir den Menschen hinter deiner Website und den Social-Media-Kanälen. Manchmal bringst du mich zum Staunen, zum Weinen oder zum Lachen. Und wenn du mich mal ärgerst, verzeihe ich dir das sehr schnell …
Ich möchte dich nicht mehr missen. Meine Leser möchten dich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auf deine Antworten in meinem Blog.“

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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