Meine #LieblingsMarke Sylvia Grotsch

Die bodenständige, klare und strukturierte astrologische Arbeitsweise meiner #LieblingsMarke Sylvia Grotsch schätze ich sehr. Zumal ich als Schütze-Frau mit Aszendent Skorpion fest an die Sterne glaube.
Ihren Newsletter lese ich regelmäßig, weil Sylvia die Bedeutung von astrologischen Sachverhalten ihren Lesern anschaulich und spannend erklären kann.
Sylvia ist sehr social-media-affin und erfolgreich sichtbar auf den verschiedensten Kanälen. Passt zu einer Jungfrau, oder? 🙂

 

Dein Business als Schlagzeile auf der ersten Seite … was stünde da?

Sind Sie der Mensch, der Sie sein könnten? Entdecken Sie mit Astrologie Ihr Potenzial für ein erfülltes Leben!

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für dich? – Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl uns doch auch gleich, wie du „Erfolg“ definierst.

„Mein Ding“ heißt, dass ich weitgehend tun kann, was mir entspricht. In meinem Privat- wie in meinem Berufsleben, wobei bei mir beides eh miteinander verwoben ist. Ich bestimme, wann ich arbeite, mit wem ich arbeite und was ich inhaltlich tue.
Ich mache Pausen, wie ich sie brauche und arbeite im Sommer zu andere Zeiten auf als im Winter. Ganz anders war das in meinem ersten Beruf als verbeamtete Lehrerin. Da musste ich morgens um acht Uhr auf der Matte stehen (eine Uhrzeit, die für mich als Nachtmensch ein Nogo ist) und Inhalte vermitteln, die meine Schüler oft nicht die Bohne interessierten, weil sie an ihrer Lebenswirklichkeit vorbeigingen. Heute bin ich glücklich, das tun zu dürfen, was mich am meisten interessiert: Menschen auf ihrem Weg zu mehr Erfüllung und Sinnhaftigkeit zu begleiten.

„Erfolg“ ist für mich, wenn ich etwas erreiche, was ich mir vorgenommen habe. Das kann so was scheinbar Unbedeutendes sein, wie die Küche zu renovieren, das kann das Fertigstellen eines bestimmten Blogartikels sein, der mir schon länger im Kopf rumgespuckt, das kann das Einfuchsen in eine mir bislang unbekannte Technik sein. Und natürlich betrachte ich die Tatsache, dass ich mich als Astrologin verwirklichen konnte, als vollen Erfolg. Ich bin sehr dankbar, dass Menschen bis heute meine Beratungen und Kurse haben wollen und ich davon leben kann. Für mich ist Erfolg ganz stark mit „mein-Ding-machen-können“ verbunden.

Für mich bist du ganz klar eine Marke. Siehst du dich/dein Business selbst so? – Was braucht es deiner Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Eine „Marke“ ist für mich jemand, bei dem man deutlich spürt, wofür er oder sie steht und das über eine lange Zeit auch beibehält. So gesehen bin ich wohl eine „Marke“, auch wenn ich diesen Begriff nie für mich in Anspruch genommen hätte. Meine Markenzeichen sind wohl – jedenfalls sagen das andere über mich – Klarheit, Bodenhaftung und die Fähigkeit, komplexe astrologische Sachverhalte so zu erläutern, dass mein Gegenüber sie versteht und einordnen kann. Bei mir gibt’s nichts, was nur entfernt nach Esoterik klingt. Mir ist eine pragmatische, lösungsorientiere Deutung des Horoskops, dessen Ergebnisse der andere anschließend umsetzen kann, sehr wichtig.

Um zu einer Marke zu werden, die andere anzieht und begeistert, braucht es vor allen Dingen Echtheit, sich treu bleiben und seine eigene Meinung verkörpern. Und das gepaart mit Dranbleiben und Ausdauer! Die wenigsten werden über Nacht zu einer Marke. Allerdings muss sich das, wofür man steht, auch mit den Bedürfnissen der Verbraucher decken. Was nutzt es, wenn ich etwas anbiete, das gerade niemand haben will? Unverzichtbar ist auch ein gewisses Maß an Vermarktung und Social-Media-Präsenz. Ich kenne viele wunderbare Menschen mit spannenden Angeboten, die leider nichts davon wissen wollen, dass man sich heutzutage sichtbar machen muss. Positives Denken und Glaube an sein Baby sind zwar hilfreich, bringen die eigene Botschaft aber selten an den Kunden. Jedenfalls nicht in der Zeitspanne, in der man das als Selbständige/r braucht.

Supertoll zu sein, ein attraktives Produkt und großartige Ideen alleine reichen nicht aus. Wie und wo machst du neue Angebote sichtbar? 

Meine Angebote stelle ich auf die Website und in den Blog und dann wird auf Facebook verlinkt. Von dort aus führt ein automatischer Link auf Twitter. Ich bin aber keine Twitterin, ich bin gerne auf Facebook und plaudere mit den Leuten dort.
Ein ebenfalls wichtiges Tool, mich und meine Angebote sichtbar zu machen, ist mein Newsletter. Wir leben in einer phantastischen Zeit! Ich kann mich zeigen, ohne vom Sofa aufstehen zu müssen, und wer sich zu mir hingezogen fühlt, der schreibt eine Mail zur Kontaktaufnahme. Soll mir keiner was über die gute alte Zeit erzählen! Früher musste ich ganz anders rödeln, um der Welt zu zeigen, dass es mich gibt.

Welchen Stellenwert hat das Schreiben für dich als Astrologin/Psychologin?

Das Schreiben hat einen riesigen Stellenwert für mich, da ich achtmal im Monat blogge und einmal im Monat einen Newsletter versende. Daneben schreibe ich drei bis sieben Mal kleine Beiträge pro Woche auf Facebook. Ich bin sehr froh, das Schreiben für mich entdeckt zu haben, denn so habe ich die Möglichkeit, einige schräge Dinge, die über meine Branche kursieren, geraderücken zu können. Aber ich kann auch schreiben, was eine Beratung jemandem gebracht hat.
Ich kann an Horoskopen bekannter Menschen verständlich machen, was die Astrologie zu leisten in der Lage ist, ich kann über die Zeitqualität schreiben, über Ereignisse auf der Welt … Durch meinen Blog habe ich eine tolle Chance zu zeigen, was Astrologie ist und was sie einem bringt. Aber der Blog zeigt auch wie ich ticke. So kommen fast nur noch Leute zu mir, die auch zu mir passen. Und das ist gut für beide Seiten.

Gerade in den ersten Jahren der Selbstständigkeit macht man ja oft mal komische Dinge oder gerät in peinliche Momente: Mit welchem Schwank aus deiner Business-Jugend würdest du mich zum Lachen bringen?

Mir ist mal relativ am Anfang was ganz Verrücktes passiert: Ich interpretiere einer Klientin ihr Horoskop und rede und rede und rede …. Wir sind ungefähr in der Mitte der Sitzung, da sagt die Klientin mit Blick auf ihr Horoskop: „Ist ja nett, dass Sie meinen Saturn vergessen haben einzuzeichnen“ (damals hatte ich Horoskope noch mit der Hand berechnet und gezeichnet).

Ich hätte mich am liebsten in Luft aufgelöst, aber meine Klientin lachte bloß und sagte trocken: „Sie wollten mir halt die Schwierigkeiten ersparen (Saturn steht für Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen), ich weiß das durchaus zu schätzen“.

Heutzutage kann das glücklicherweise nicht mehr passieren, da wir die Horoskope mit dem Computer berechnen und zeichnen.

Gibt es irgendeine Devise, die du als Kind schon verinnerlicht hast, die dir heute in der Selbstständigkeit gute Dienste erweist? – Was deine Oma immer gesagt hat oder was mit deinem Taschengeld zu tun hatte …, oft lernen wir ja früh unsere „Lektionen“ und manche bewähren sich später noch!

Meine Eltern hatten nur eines im Sinn: Wir Kinder sollten es einmal besser haben. Daher wurde viel Wert auf eine gute Schulbildung gelegt und auch für mich als Mädchen stand ein Studium auf dem Plan (was damals, in den sechziger Jahren, nicht selbstverständlich war).Ich habe also erstmal das Programm meiner Eltern brav abgearbeitet, machte Abi, wurde Lehrerin, machte neben dem Job noch das Diplom in Psychologie.

Das Kind war also in trockenen Tüchern, und da kommt es eines Tages nachhause und verkündet, dass es seinen Beamtenjob an den Nagel hängt, um fortan als Astrologin zu arbeiten. Meinen sicherheitsorientierten Eltern gefror wahrscheinlich das Blut in den Adern. Und trotzdem sagte meine Mutter den Satz, den ich schon in meiner Kindheit oft aus ihrem Mund gehört hatte: „Der Mensch muss tun, was sein Herz ihm sagt“. Ich denke oft, dass es genau dieser Satz war, der mir den Mut gab, mich auf diesen Berufswechsel einzulassen. Und auch heute begleitet er mich bei wichtigen Entscheidungen.

Bei uns Selbstständigen geht es ja manchmal turbulent zu – mal rauf, mal runter. Welche innere Überzeugung, Eigenschaft oder Fähigkeit hilft dir, Krisen durchzustehen?

Ich habe mich Mitte der achtziger Jahre selbstständig gemacht. Am Anfang ging es gute zwanzig Jahre lang überhaupt nur nach oben. Ich hatte glücklicherweise vernünftige Steuerberater, die immer darauf drängten, dass ich etwas für meine Altersvorsorge tue. Als es dann plötzlich anfing zu stottern – just als das Internet aufkam und ich dort noch nicht präsent war – konnte ich glücklicherweise auf ein paar Reserven blicken, die mich nachts schlafen ließen.

Aus den „Dellen“ hat mich immer gerettet, dass ich mit der Zeit gegangen bin. Ich habe mich an neue Entwicklungen angepasst und ich sag dir – meine Arbeit macht mir heute mehr Spaß als in den Zeiten vor dem Internet! Ich arbeite zwar viel mehr als früher, aber ich muss keine dreihundert Briefumschläge mehr mit einer Briefmarke oder einem Freimachungsstempel zu versehen. Jetzt im Rückblick weiß ich, dass ich auf Krisen flexibel reagieren kann, außerdem haben sich mir bislang immer Lösungswege gezeigt. Im Übrigen habe ich mit den Jahren gelernt, mir weniger Sorgen zu machen. Ich bin bisher gekommen – warum sollte es nicht weitergehen?

Die Marke hörbar machen. Wenn dein Lieblingsmusiker deiner Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Popsong oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

Mhm … mir geht gerade etwas anderes durch den Kopf. Wie wäre es mit einer Fuge von Bach? Jedes Leben hat seine ganz eigene Ordnung, die sich über das Horoskop zeigt. Meine Stärke ist, ein Horoskop so zu deuten, dass mein Gegenüber die Themen seines Lebens mit seinen verschiedenen Variationen und Abwandlungsmöglichkeiten erkennt.
Dabei behalte ich den roten Faden im Auge, arbeite mich in logisch aufeinanderfolgenden Schritten durch das Horoskop und kehre immer wieder zum Hauptthema/zu den Hauptthemen zurück. So eine Beratung berührt einen Menschen in einer sehr tiefen Ebene. Er kommt mehr mit sich ins Reine, das Gemüt beruhigt sich und die Seele kann ihre Schwingen wieder etwas weiter ausbreiten.

 

Herzlichen Dank für deine Antworten, liebe Sylvia.

#LieblingsMarke

#LieblingsMarke

#LieblingsMarke ist die neue Interviewreihe von Schreibcoach Ulrike Zecher.
„Du bist meine #‎LieblingsMarkeDu bereicherst mein Leben. Macht’s es bunter, lustiger, vielfältiger. Ich lerne neue Dinge von dir, die du gerne im Netz teilst.
Du zeigst mir den Menschen hinter deiner Website und den Social-Media-Kanälen. Manchmal bringst du mich zum Staunen, zum Weinen oder zum Lachen. Und wenn du mich mal ärgerst, verzeihe ich dir das sehr schnell …
Ich möchte dich nicht mehr missen. Meine Leser möchten dich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auf deine Antworten in meinem Blog.“

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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