Meine #LieblingsMarke Marike Frick

Meine #LieblingsMarke Marike Frick hat ihre Ausbildung zur Journalistin bei der bekannten Henri-Nannen-Schule absolviert. Mit ihrem Business www.wasjournalistenwollen.de hat sie eine echte Nische entdeckt; sie zeigt anderen Selbstständigen wie Pressarbeit auch in digitalen Zeiten gut funktioniert.
Als gebürtige Mecklenburgerin liebt sie die Seen und Wäler – wohnt selbst aber lieber in einer Stadt. Derzeit ist es Genf, wo Marike seit vier Jahren mit ihrer Familie lebt. Sie ist Mutter von zwei Söhnen, mag dunkle Schokolade und Pinot Noir (sehr gern auch zusammen) und hat früher jede Woche Geige in diversen Orchestern gespielt.
Ich schätze an ihr, dass sie ein „Einfach-mal-machen“-Mensch ist und gleichzeitig ihren Bloglesern relevanten Nutzen liefert.

Dein Business als Schlagzeile auf der ersten Seite … was stünde da?

„Schickt weniger Pressemitteilungen! – Eine Journalistin sagt, welche Art von PR wirklich hilft.“

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für dich? – Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl uns doch auch gleich, wie du „Erfolg“ definierst.

Mein Ding zu machen heißt: Eine Idee zu haben und einfach loslegen. Vor etwa einem Jahr sah ich die Webseite einer britischen Journalistin, die Unternehmern zeigt, wie sie richtig gute Pressearbeit machen können.
Da spukte mir gerade die Idee im Kopf herum, ein Seminar zum Thema „Bring dein Unternehmen in die Medien“ online anzubieten. Es war wirklich nur das: eine Idee. Dann aber sah ich diese Webseite.
Es machte BÄNG. Und ich dachte: Genau das will ich auch. Mein Erfolg ist, dass ich das durchgezogen habe. Dass ich mich von 0 auf 100 in das komplett neue Thema „Online-Marketing“ eingearbeitet habe. Dass ich in so kurzer Zeit so viele begeisterte Blog-Leser gewinnen konnte. Und dass sich damit tatsächlich Geld verdienen lässt.

Für mich bist du ganz klar eine Marke. Siehst du dich/dein Business selbst so? – Was braucht es deiner Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Persönlichkeit, Fokus und Qualität. Ich zeige mein Gesicht, bin freundlich, hilfsbereit und erzähle von mir selbst, unter anderem in kleinen Videos auf Facebook (Persönlichkeit). Jede dieser Geschichten hat aber immer mit meinem Thema zu tun: guter selbstgemachter Pressearbeit (Fokus). Und ich gebe richtig nützliche Tipps heraus, die den Leuten wirklich weiterhelfen (Qualität).

Supertoll zu sein, ein attraktives Produkt und großartige Ideen alleine reichen nicht aus. Wie und wo machst du neue Angebote sichtbar? 

Ich setze sehr auf Gästebeiträge in anderen Blogs. Das hat für mich bislang am Besten funktioniert. So kommen die Leute auf meine Seite, wo ich sie begeistern kann. Ich versuche, sie dann auch auf meine Facebook-Seite und in meine private Facebook-Gruppe „Pressearbeit selbermachen“ zu holen.
Dort (und natürlich über meinen Newsletter) erfahren sie von neuen Angeboten. Einen guten Erfolg hatte ich auch schon mit Facebook Live in einer fremden Gruppe. Die Idee ist immer: Gib wertvolle Inhalte heraus – dann kommen die Leute von allein.

Es wird ja immer empfohlen, dass man so schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Wie siehst du das?

Ich finde es super, wenn Menschen einen eigenen Ton haben, sich von anderen absetzen. Allerdings nervt es mich, wenn Texte ausufern und nur noch gelabert wird, vom einen aufs andere kommend. Das auf-den-Punkt-Schreiben mit einer eigenen „Stimme“ – das ist für mich das Ziel.

Gerade in den ersten Jahren der Selbstständigkeit macht man ja oft mal komische Dinge oder gerät in peinliche Momente: Mit welchem Schwank aus deiner Business-Jugend würdest du mich zum Lachen bringen?

Nur, dass ich mal bei Facebook Live 10 Minuten voller Elan vor mich hinredete und hinterher mitbekam: Es hatte ohne Ton übertragen. Hätte mir ja auch mal jemand sagen können!

Bei uns Selbstständigen geht es ja manchmal turbulent zu – mal rauf, mal runter. Welche innere Überzeugung, Eigenschaft oder Fähigkeit hilft dir, Krisen durchzustehen?

Ich denke einfach immer: „Das krieg’ ich schon gedeichselt“. Das liegt wahrscheinlich an meiner großen Begeisterungsfähigkeit. Die treibt mich an. Wenn mir etwas Spaß macht, will ich immer nur weiterweiterweiter, dann ist das auch keine Arbeit, sondern Vorankommen. Es macht Spaß.
Mein Realismus hält mich aber davon ab, gegen eine Wand zu laufen.  Als ich anfing, war mein Credo: Wenn das bis zum Ende des Jahres nicht läuft (sprich: niemand meinen Kurs oder meine Coachings kaufen will), dann muss ich mir was anderes überlegen. Aber das hätte ich dann ganz sicher auch irgendwie gedeichselt. Zum Glück ist es nicht so gekommen.

Die Marke hörbar machen. Wenn dein Lieblingsmusiker deiner Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Popsong oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

Ach, ich liebe natürlich Adele. Und die Zeile würde heißen: „I set fire/on the rain“. Obwohl, huch: Die gibt’s ja tatsächlich? 😉 Trifft es aber, weil ich – glaube ich – andere ziemlich begeistern kann.

 

Liebe Marike, herzlichen Dank für deine knackigen Antworten.
Weitere Insider-Tipps von Marike für bessere PR findet Ihr hier: www.wasjournalistenwollen.de/kostenlos

Markenbildung

#LieblingsMarke

#LieblingsMarke ist die neue Interviewreihe von Schreibcoach Ulrike Zecher.
„Du bist meine #‎LieblingsMarkeDu bereicherst mein Leben. Macht’s es bunter, lustiger, vielfältiger. Ich lerne neue Dinge von dir, die du gerne im Netz teilst. Du zeigst mir den Menschen hinter deiner Website und den Social-Media-Kanälen. Manchmal bringst du mich zum Staunen, zum Weinen oder zum Lachen. Und wenn du mich mal ärgerst, verzeihe ich dir das sehr schnell … Ich möchte dich nicht mehr missen. Meine Leser möchten dich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auf deine Antworten in meinem Blog.“

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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