Meine #LieblingsMarke Susanne Ackstaller

Bei meiner #LieblingsMarke Susanne Ackstaller startet mein Kopfkino sofort mit einem kleinem Film.

Paris.
Fashion Week. Roter Teppich. Kameraeinstellung: der erste Glitzerschuh, dann der zweite. Gefolgt von einer aufregenden roten Abendrobe. Karl Lagerfeld beginnt mit seiner Laudatio. „Der heutige Award geht an Susanne Ackstaller aus Kirchdorf, weil sie mit texterella Frauen Mut macht, immer unverwechselbarer zu werden.“

München.
Langweilige Geschäftsberichte liegen auf dem Tisch der Vorstandsetage. „Wer kann aus trockenen Zahlen lebendige Texte schreiben?“ Die Tür geht auf: Susanne Ackstaller, durchnässt aufgrund eines leichten Sommerregens, betritt im kleinen Schwarzen den Raum  …

Im Bett
Ein kuscheliger Sonntagmorgen im Bett. Der Milchkaffee ist fertig. Das Croissant mit Marillenmarmelade bestrichen und zu meinem kleinen Glück fehlen Susis frisch kolumnisierte Worte.

#LieblingsMarke Susanne Ackstaller

Susanne Ackstaller Foto von: www.goettlicherfotografieren.de

Dein Business als Schlagzeile auf der ersten Seite … was stünde da?

„Schreiben in allen Farben.“ Das passt auf mich, auf mein Business und auch auf meine Botschaft als Bloggerin.

Oder vielleicht „Glitzerschuhe lassen Aktien steigen“? Das würde auch passen. ☺

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für dich? – Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl uns doch auch gleich, wie du „Erfolg“ definierst.

Mein Ding sind viele Dinge. Bunt halt. Ich habe ganz unterschiedliche Geschäftsmodelle: Zum einen bin ich Texterin für Finanzkommunikation, zum anderen Lifestyle-Bloggerin auf Texterella. Und dann ja auch noch Kolumnistin für die WELT. Wer im Internet nach „Susanne Ackstaller“sucht, wird angesichts der Suchergebnisse vermutlich nicht eine einzige Person dahinter vermuten. Diese verwirrende Vielfalt hat mir eine Zeitlang durchaus Kopfzerbrechen bereitet. Aber … es ist halt so! Und ich will mich auch nicht beschränken, nur damit ich andere nicht verwirre.
Erfolg ist für mich Freiheit. Die Freiheit, entscheiden zu können, was ich arbeiten will und für wen. Und wie viel. Und wo.

Für mich bist du ganz klar eine Marke. Siehst du dich/dein Business selbst so? – Was braucht es deiner Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Ob ich eine Marke bin – darüber habe ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht. Mit Texterella vielleicht. Aber ehrlich gesagt ist mir das gar nicht so wichtig. Wichtig ist für mich aber, dass ich mit Texterella eine stimmige Botschaft transportiere. Und damit fängt das eine Marke sein und das Begeistern, denke ich, auch an: eine klare Botschaft glaubwürdig und authentisch zu kommunizieren und einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Das schönste „Kompliment“ ist für mich immer, wenn mir auf irgendwelchen Events gesagt wird „Du bist ja wirklich so wie Texterella!“

Supertoll zu sein, ein attraktives Produkt und großartige Ideen alleine reichen nicht aus. Wie und wo machst du neue Angebote sichtbar? 

Neue Ideen kommuniziere ich über mein Blog bzw. über Social Media. Da merkt man dann auch sehr schnell, wie großartig eine Idee wirklich ist.

ES wird ja immer empfohlen, dass man so schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Wie siehst du das – als Modebloggerin bzw. als Texterin für ausgezeichnete Geschäftsberichte?

Tatsächlich? Das wird empfohlen? Habe ich so noch nie gehört und würde ich auch nicht bestätigen oder unterschreiben.

Was aber wichtig ist – und vielleicht ist das gemeint – sind Glaubwürdigkeit. Man muss das, was man schreibt, vertreten können. Zumindest als Bloggerin! Meine besten und auch erfolgreichsten Blogpostings sind die, die ich mir aus dem Herzen geschrieben habe. Oftmals in fünf Minuten! Dennoch habe ich natürlich darüber nachgedacht, was ich von mir gebe. Alles andere fände ich auch wenig wertschätzend meinen LeserInnen gegenüber.

Fürs Auftragstexten gilt das nur eingeschränkt. Da schreibe ich schon mal auch Dinge, die mir weniger oder gar nicht entsprechen. Das gehört zum Job. Allerdings, und so viel Glaubwürdigkeit gilt auch für dieses Business, gibt es Branchen und Unternehmen, für die ich nicht arbeiten würde. Weil ich das einfach nicht mit meinem guten Gewissen vereinbaren kann.

Gerade in den ersten Jahren der Selbstständigkeit macht man ja oft mal komische Dinge oder gerät in peinliche Momente: Mit welchem Schwank aus deiner Business-Jugend würdest du mich zum Lachen bringen?

Oje. Wirke ich humorlos, wenn mir dazu nichts einfällt? ☺

Wobei … einmal, ist sicher schon zehn Jahre her, musste ich zu einem Dax-Unternehmen nach München in die Vorstandsetage. Erst habe ich mich verlaufen, dann geriet ich auch noch in einen plötzlichen Starkregen – ohne Schirm, natürlich. Irgendwann kam ich dann an, verspätet und wirklich völlig durchnässt. Und das beim Vorstandsvorsitzenden eines Prime-Standard-Unternehmens! Das war wirklich extrem peinlich. Könnte mir aber heute noch genauso passieren, fürchte ich.

Bei uns Selbstständigen geht es ja manchmal turbulent zu – mal rauf, mal runter. Welche innere Überzeugung, Eigenschaft oder Fähigkeit hilft dir, Krisen durchzustehen?

Ich bin ein sehr optimistischer Mensch. Das Glas ist bei mir immer halb voll. Risiken haben mir nie Angst gemacht, sondern mich eher motiviert. Das ist von Vorteil, wenn man selbstständig ist. Außerdem hat mich meine Erfahrung mittlerweile eines gelehrt: Geht eine Tür zu, geht eine andere auf. Das hat mich in „Krisen“ immer gelassen und entspannt bleiben lassen. Ich habe dann eher neugierig in die Zukunft geblickt, gespannt darauf, welche neue Tür sich wohl öffnen wird.

Die Marke hörbar machen. Wenn dein Lieblingsmusiker deiner Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Popsong oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

Ach du liebe Güte! ☺ Du stellst aber auch Fragen …

Heavy Metal nicht, Schlager auch nicht. Spontan fällt mir Iggy Pop ein und „The Passanger“. Vielleicht weil ich mich immer wie auf einer Reise fühle. Und gespannt bin, wo ich als nächstes lande.

Das Beitragsbild (Susi im roten Mantel) hat die Fotografin Simone Naumann aufgenommen. Das Foto im Kleinen Schwarzen und Glitzerschuhe hat göttlicherfotografieren geschossen.

Liebe Susi, herzlichen Dank für deine bunten Antworten und dein gutes Karma, das du auf den Social-Media-Kanälen verbreitest.

 

Markenbildung

#LieblingsMarke

#LieblingsMarke ist die neue Interviewreihe von Schreibcoach Ulrike Zecher.
„Du bist meine #‎LieblingsMarkeDu bereicherst mein Leben. Macht’s es bunter, lustiger, vielfältiger. Ich lerne neue Dinge von dir, die du gerne im Netz teilst. Du zeigst mir den Menschen hinter deiner Website und den Social-Media-Kanälen. Manchmal bringst du mich zum Staunen, zum Weinen oder zum Lachen. Und wenn du mich mal ärgerst, verzeihe ich dir das sehr schnell … Ich möchte dich nicht mehr missen. Meine Leser möchten dich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auf deine Antworten in meinem Blog.“

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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