Herzlichen Glückwunsch! Dein Sichtbarkskonzept mit Blog und Social Media trägt die ersten Früchte.
Ein Journalist ist im Netz auf dich aufmerksam geworden und lädt dich zu einem Radiointerview ein.
Live on air!
Juhu, endlich stellst du deine Personenmarke einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Kernbotschaften kannst du bereits im Schlaf auswendig sagen, wären da nur nicht so viele Frösche im Hals …

„Wie bereite ich meine Stimme auf ein Radiointerview vor?“

Im Gegensatz zum Fernsehen oder neuerdings auf Periscope – wo du ja auch sichtbar bist – erzeugst du im Radio vor allem mit deiner Stimme eine Stimmung bei den Zuhörern. Meine heutigen Tipps sind ideal für Anfänger, die ihr erstes Radiointerview geben und bisher keine Erfahrungen mit Stimmen- und Sprechtraining haben.

1. Bauch in die Schlabber-Büx

Ein No-Go ist es, deinen Bauch in eine zu enge Jeans oder Rock zu stecken. Dann droht Gefahr, dass du schlecht Luft holen kannst und wie Mickey-Mouse sprichst. Erst wenn dein Bauch genügend Platz hat, kann dein Zwerchfell frei atmen und du kommst in deine natürliche Stimmlage.
Ziehe daher etwas Bequemes an, notfalls mache vor dem Radiointerview den oberen Knopf deiner Hose auf. Keine Angst, das sieht keiner. Aber man kann es hören. 🙂

2. Warm-up für die Stimme

Deine Stimme braucht für eine anstrengende und aufregende Sprechsituation ein effektives Aufwärmtraining. Je nachdem, wie du anreist, absolvierst du dein Stimmtraining im Auto, in der Bahn (das wird für die Mitfahrer lustig) oder notfalls auf der Toilette beim Radiosender. Du kannst zur Vorbereitung ein lustiges Lied trällern, summen, kauen wie eine Kuh oder hundertmal Rhabarber sagen.

3. Klebriges und Lauwarmes

Eine halbe Stunde vor dem Interview nix mehr essen, ansonsten hast du klebrige Spucke im Mund und bekommt im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne nicht mehr auseinander. Ganz wichtig ist es, die Stimmbänder mit warmen Wasser feucht zu halten. Ansonsten trocknen die Stimmbänder aus. Du wirst heiser wie bei einer Erkältung und man hört im Radio nur ein Krächzen.

4. Aussssss-atmen

Schreibe auf einem kleinen Spickzettel zwei Wörter: Ausatmen und Pause.
Warum? Wenn wir aufgeregt sind, reden wir ohne Punkt und Komma. Das nervt den Zuhörer auf Dauer; er schaltet dann ab. Auch das Radio. Daher bewusst ausatmen. Pausen wiederum haben den praktischen Vorteil, dass du dich innerlich sammelst und nachdenken kannst. Mit bewusst gesetzten Pausen wirst du als Experte wahrgenommen und gewinnst die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

5. Habe Spaß dabei!

Die innere Stimmung bestimmt die Stimme hörbar. Es ist vollkommen okay, wenn man vor dem Radiointerview Lampenfieber hat, gönne dir trotzdem viel Freude dabei. „Ich führe heute ein spannendes Gespräch mit Frau/Herrn XY vom Radiosender XY. – Heute zeigt ich der Welt, was in mir steckt“, sind hilfreiche Einstellungen.
Jetzt wünsche ich dir gutes Gelingen bei der Umsetzung meiner Tipps. Sag mir rechtzeitig Bescheid, wenn du wieder on air bist.

P.S. Als Bewerber oder Selbstständiger willst deine Personenmarke in Zukunft sichtbarer machen? Mit Blog, Social Media, Periscope, Youtube? Dann freue ich mich auf deine E-Mail.

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