Eine professionelle Website ist ein entscheidendes Werkzeug zur Kundengewinnung: Du machst dein Leistungsangebot sichtbar und steuerst Businessziele sowie dein Personal Branding.

Du solltest dir ausreichend Zeit nehmen, deine Website vorher zu konzipieren und im Kopf durchzuspielen. Das schont Nerven und auch deinen Geldbeutel, denn späteres Nachbessern ist immer teurer.
Für die Konzeptphase habe ich dir diese Checkliste erstellt. Sie hilft dir, das Wichtigste zu beachten und nichts zu vergessen.
Bei der späteren Umsetzung deiner Website ist sie ein Gerüst, an dem du dich entspannt entlang hangeln kannst.

Checkliste „Website konzipieren“

Es macht für die Planung einer Website einen großen Unterschied, ob du nur eine kleine digitale Visitenkarte oder einen Online-Shop, der technisch 24-Stunden- einwandfrei funktionieren muss, aufbauen möchtest.

1. Welche Art von Website brauchst du?

  • Digitale Visitenkarte, also nur Kontaktdaten.
  • Image-Seite, die mein Business vorstellt.
  • Mit interaktiven Elementen (z. B. Blog)
  • Mit E-Commerce (z. B. Shopfunktion)

Als Selbständiger ist deine Website idealerweise immer der verlängerte Arm deines Business und arbeitet für dich bzw. deine Ziele. Was ist dein konkretes Business-Ziel? Deine Antwort beinflusst die Webkonzeption hinsichtlich Inhalt, Struktur, Navigation, Technik.

2. Was soll deine Website für dich tun?

  • Ich will mich mit eigener Webadresse im Netz sichtbar machen.
  • Ich möchte mit meiner Website Kunden binden.
  • Ich brauche eine Website, die sich allen Endgeräten anpasst.
  • Ich will mich als Experte etablieren.
  • Ich will meine Leistungen online verkaufen.
  • Ich will meinen potentiellen Kundenkreis vergrößern.
  • Ich brauche eine Landingpage für ein Produkt. (Buch, Webinar)

Wenn du mit deinem Angebot die richtigen Kunden erreichen willst, brauchst du eine klare Vorstellung von deiner Zielgruppe. Nimm dir für Punkt drei ausreichend Zeit, um einen Kunden-Steckbrief zu entwickeln. In Marketing-Sprech wird das Persona genannt.
Dieser Steckbrief beinhaltet weniger die klassischen demograhphischen Kriterien, sondern beschäftigt sich viel mehr wie dein Kunde arbeitet, lebt, wohnt.
Überlege genau, mit wem du gerne und mit wem du auf keinen Fall zusammenarbeiten möchtest. Formuliere diesen Steckbrief in Form einer kleinen Geschichte und ergänze ihn mit einem Foto deines (fiktiven) Kunden. Drucke diesen Steckbrief aus und lege ihn sichtbar auf deinen Schreibtisch.

3. Wen will ich damit erreichen?

  • Was sind die fünf wichtigsten Bedürfnisse/Probleme meiner Zielgruppe?
  • Mit wem möchte ich auf gar keinen Fall zusammenarbeiten?
  • Mit wem möchte ich auf jeden Fall zusammenarbeiten?
  • Wie arbeitet, lebt, wohnt mein Wunschkunde?

Im Internet hast du genau 2 Sekunden Zeit, um Menschen für dein Angebot zu begeistern. Du solltest daher genau wissen, mit welchen Texten und Bildern du sendest, um von deinen Kunden richtig verstanden zu werden.
Verzichte auf Expertensprache, Business-Blaba, lange Schachtelsätze, schlechte Bilder. Biete stattdessen deinen Lesern gut geschriebene Texte mit der richtigen Bildersprache an.

Ein gutes Beispiel aus meiner Arbeit, warum sich diese Checkliste lohnt

4. Was soll da rein?

  • Bildmaterial vorhanden | fotografiere ich selbst
  • Fremdmaterial, Bilddatenbanken nutzen
  • Leserfreundliche Texte vorhanden
  • Logo und Slogan liegt vor

Eine Website ist immer ein Projekt, das Geld und Zeit kostet.
Viele Selbstständige überschätzen in der Konzeptphase ihre eigene Manpower: am liebsten würden sie alles selber machen.

Hier besteht die Gefahr, dass sich selbst ein kleines Projekt zu einem Kaugummiprojekt.

5. Welche Eckdaten hat deine Website?

Budget festlegen:

  • Geld
  • Zeit

Manpower: Wer macht was?

  • Projektmanagement
  • Leistungsangebote/über-mich-Seite texten[
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigieren
  • Fotos von dir, deinen Produkten, deinem Unternehmen
  • Die Website programmieren
  • Ein Logo entwickeln
  • Ein Slogan texten
  • Social Media Strategie entwickeln
  • Keywords festlegen

6. Damit es rund läuft:

  • Eine Navigation, die meine Kunden an die Hand nimmt
  • Ein Layout, das zu mir und meinen Kunden passt.
  • Die Zugangsdaten zu meinem Provider liegen mir vor.
  • Den Webspace habe ich bei meinem Provider geprüft.
  • Die gewünschte Webadresse ist frei
  • Ich berücksichtige einen evt. Domain-Umzug

Bitte berücksichtige bei der Planung des Going-Online-Termins Puffer für Urlaub,
Krankheit und für unvorgesehene Störungen.

7. Was muss bis wann fertig sein?

  • Live-Datum?
  • Testzeitraum?
  • Fertig programmiert bis:
  • Inhalte abgenickt bis:
  • fertig gestaltet bis:

Früher in den 90er Jahren waren die Websites fast in Stein gemeißelt: bei jeder kleinen Änderung musste ich meinen Webdesigner anrufen.

Dank WordPress hast du heute viel mehr Flexibilität und Verantwortung. Du sollest deine Website wie dein Business pflegen, warten, updaten, ausbauen. Wenn du das selber machen willst, eigene dir das entsprechende Wissen dazu an.

8. Brauchst du besonderes Wissen?

  • Du möchtest lernen, wie du WordPress (CMS) bedienst.
  • Du möchtest üben, wie du richtig bloggst
  • Du brauchst Anwenderwissen für deinen Online-Shop
  • Du brauchst eine Social Media Strategie

Viel Freude beim Konzipieren deiner Website, mit der du dein Business sichtbar machst.

Ja, ich packe das Projekt Website jetzt an
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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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