Hyper! Hyper! Nach dem Zeichenworkshop mit Gitte am Starnberger See tanzen meine Synapsen im Gehirn immer noch Wiener Walzer. In der schönsten Volkshochschule Deutschlands habe ich zusammen mit 10 anderen Teilnehmern „Manschgals zeichnen“ gelernt: also Strichmännchen für den eigenen Blog, für Marketingunterlagen oder für Präsentationen. Genau die richtige Inspiration für den heutigen Blogartikel.

Meine besten Tipps für Deine Kreativität.

1. Du bist kreativ!

„Jeder ist auf seine einzigartige Weise kreativ.“ Für diese cremige Erkenntnis habe ich wirklich, wirklich sehr lange in meinem Leben gebraucht. Ich weiß nicht, welche Berufe oder Bilder Dir gerade einfallen, wenn Du an Kreativität denkst. Maler? Musiker? Schriftsteller? Irgendetwas mit Medien? Durch meine eigenen Erfahrungen mit kreativen Prozessen (beim Schreiben, beim Zeichnen) ist meine Definition von Kreativität viel, viel weiter gesteckt.
Kreativ sein, bedeutet heute für mich im Alltag oder im Job quer zu denken, spontan und schnell entschlossen eine ungewöhliche Lösung zu finden. Dazu gehört für mich auch die innere Bereitschaft, die eigenen Fehler zu tolerieren. Eine alleinerziehende Mutter, die morgens um 6.00 die Betreuung ihres Kindes organisiert, ist für mich daher genauso kreativ wie der Manager im Design-Thinking Workshop. Welche Beispiele fallen Dir jetzt ein spontan ein?

2. Entspann‘ Dich!

Wenn Du kreative Prozesse ankurbeln möchtest, braucht Dein Gehirn Entspannung statt Leistungsdruck. Ich bin sicher, dass Du bereits einen guten Plan hast, wie Du Dich am besten entspannst. Vielleicht knuddelst Du mal eben Deinen Hund? Oder läufst eine Runde im Park? Oder genießt einen Espresso in der Sonne? Egal, welche Entspannungsmethode Du wählst, das Prinzip ist immer dasselbe: erst ein entspanntes Gehirn liefert frische Ideen. Bei kreativen Prozessen ist daher immens wichtig, immer genügend kurze oder lange Pausen zu machen und Lösungen auch mal über Nacht reifen zu lassen.

3. Sage Ja!

Wenn Du Dir, Dein Lehrer oder das Leben 🙂 kreative Aufgaben stellt, gibt es ja immer verschiedene Möglichkeiten innerlich zu antworten: „Ja, vielleicht, jein, nein, ich weiß nicht…“ Die jeweilige Antwort hat natürlich Auswirkungen auf Deine Einstellung und auf den gesamten kreativen Prozess. Probiere daher öfters mal den Tipp aus dem Improtheater aus, indem Du Aufgaben mit der innereren Einstellung „Juchuu! Ja, ich bin dabei!“ annimmst. Achtung, das kann zu Nebenwirkungen wie Begeisterung, Spielfreude und Risikobereitschaft führen. 🙂

4. Bleib am Ball!

Kreativität ist keine Eintagsfliege oder ein reines Himmelsgeschenk, sondern bedeutet vielmehr Ausdauer, Training und Gelassenheit bei Rückschlägen. Als Beispiel kannst Du dafür jedes Hobby oder jedes (Lebens-)Projekt nehmen, mit dem Du Dich gerade beruflich beschäftigst: die Existenzgründung, die Jobsuche, die ersten 100 Tage im neuen Job, ein wichtiger Vortrag…. Auch für Deine privaten Pojekte brauchst Du einen langen Atem und ungewöhnliche Lösungen: die Suche nach dem Traumpartner, eine Familiengründung, die Pflege der alten Eltern.

5. Lass Dich inspirieren!

Damit Dein Gehirn schön beweglich bleibt und die einzelnen Neuronen ein phantastisches Netzwerk bilden, braucht Dein Gehirn regelmäßig Futter. Mit Futter meine ich nicht nur Bananen, Nüsse und Schwarzbrot, sondern neue Erfahrungen und Inspirationen. Was inspiriert Dich in Deinem Alltag oder in Deinem Job? Welche Menschen begeistern Dich? Welche Lehrer brauchst Du für Deine Inspiration? Aus meiner Erfahrung hat Inspiration sehr viel mit Beobachtungsgabe und Präsenz zu tun: der Eine bucht eine Weltreise und kommt ohne Inspiration wieder in die Heimat, der Andere trinkt morgens einen Cafe am Kiosk und punktet mit lustigen Geschichten im Büro. Was sind Deine superguten Tipps für Kreativität? Ich freue mich auf Deine Antworten hier im Blog. Wenn Du gerade in einem Projekt feststeckst, gönne Dir eine Pause und lasse Dich von David Kelly, dem Erfinder der Design-Thinking Methode, inspirieren.

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