Arbeiten mit der Brechstange bringt es nie. Also nicht nach Anwesenheit am Arbeitsplatz arbeiten, sondern nach Ergebnissen. Gitte Härter

13 BLAUMACHER-FRAGEN

Lachen. Leichtigkeit. Lust auf Arbeit.

Gitte Härter, Schreibnudel

Gitte Härter, Schreibnudel

Ich bin Gitte Härter – seit 1999 selbstständig, mittlerweile spezialisiert auf das Schreiben. Mein Leben besteht aus: „Es gibt immer noch eine neue Idee, die man realisieren könnte!“. Wenn ich nicht gerade eine neue Idee realisiere, sitze ich auf meiner roten Couch und schaue amerikanische Serien an, die mich, wenn sie gut sind, zum Lachen bringen … oder zum Heulen.

1. Was verbindest Du spontan mit dem Begriff Blaumachen?

Nichts Gutes! Für mich ist der Begriff „blaumachen“ ausschließlich negativ besetzt: so tun, als ob man krank sei, und nicht in die Arbeit gehen. Ich würde nie blaumachen! Darum muss ich bei einigen Fragen den Begriff ersetzen, sonst ist es mir nicht möglich, sie so zu beantworten, wie sie gemeint sind. 🙂

2. Wie sieht für Dich der vollkommene Tag zum Blaumachen für Müßiggang aus?

  • Ausschlafen.
  • Irgendein besonderes Frühstück machen, z. B. French Toast mit Beeren und Milchkaffee oder Spiegeleier mit Speck.
  • Auf meine Couch pflanzen.
  • Fleecedecke.
  • Erste DVD rein: Serien-Marathon.
  • Keiner will was.

PS: Voller Kühlschrank mit besonderem Proviant. Und: Kuchen!

3. Welches Werk (Kunst, Musik, Tanz, Literatur) symbolisiert für Dich die Farbe Blau?

„Die Moldau“ von Smetana. – Ich bin kein großartiger Klassikhörer, aber die Moldau ist phantastisch und instantberuhigend. Als Tanz ist es der Wiener Walzer. Bei uns in München werden in vielen U-Bahnstationen Walzer gespielt. Das ist großartig: Da warte ich gerne, fühle mich immer ganz beschwingt und wünsche mir seit Jahren, dass mich ein Passant auffordert und wir über den Bahnsteig schweben (passiert aber nie).

4. Welches Lebensgefühl verbindest Du mit der Farbe Blau?

Kommt aufs Blau an. Aber da wir gerade dabei sind. Himmelblau = leicht, weit, ziehend.

5. Wer ist Dein Lieblingsheld/Deine Lieblngsheldin im Blaumachen?

Tiere, wenn sie superentspannt ausgestreckt und zufrieden rumliegen.

6. Was ist Deine Lieblingsbekleidung beim Blaumachen zum Abhängen?

Alles aus weichem Sweatshirtstoff und mit Gummizug.

7. Wo ist Dein Lieblingsort zum Blaumachen fürs Relaxen?

Zu Hause die Couch. Wo ich fast nie bin, was aber ein besonderer Ort ist: das Wasser. See oder Meer. Das hat eine eigene Wirkung.

8. Wie passt für Dich Blaumachen und Business zusammen?

Was meine Begriffsdefinition angeht: gar nicht. Entweder man macht was oder man macht es eben nicht. Rein vom Pausenmachen-Müßiggang-Aspekt her geht es gerade für mich als Selbstständige durchaus Hand in Hand. Allerdings ist es auch nie völlig zu trennen. Gerade in ruhigen Momenten sprudeln ja oft die Ideen, dann kritzle ich nebenher ein Blatt nach dem anderen voll. Ansonsten gilt: Arbeiten mit der Brechstange bringt es nie. Also nicht nach Anwesenheit am Arbeitsplatz arbeiten, sondern nach Ergebnissen. Das kann bedeuten, dass man schon um 11 Uhr total produktiv war und sich dann freinimmt.

9. Dein glücklichster Moment beim Blaumachen beim Pausieren?

Ein Lachanfall. Ich lache ja den ganzen Tag über, weil ich leicht zu amüsieren bin. Aber so ein richtig unkontrollierter Lachanfall ist natürlich nicht zu toppen.

10. Was oder wer muss auf jeden Fall bei einer Fahrt ins Blaue mit ins Gepäck?

… am besten gar kein Gepäck. Gerade beim Rumlaufen stört das nur. Schlüssel in die rechte Hosentasche, Fahrkarte und Geld in die linke. Sonnenschein, damit keine Jacke nötig ist. Los geht’s! Allerdings fahr ich selten wirklich ins Blaue.

11. Macht Dein I-Phone, Dein I-Pad dann auch blau?

Ich habe weder noch. Meine Devise war schon immer: Wenn ich unterwegs bin, bin ich unterwegs. Da will ich nicht erreichbar sein. Darum habe ich auch kein angeschaltetes Handy in der Tasche. Was ich seit einigen Jahren mache, was einen erstaunlich tollen Effekt hat: Abends und am Wochenende keine E-Mails lesen (außer in Ausnahmezeiten, z. B. wenn ich geschäftlich tagsüber mal unterwegs bin oder ein Workshop am Wochenende läuft). Also: Auch wenn ich in meiner Freizeit durchaus online bin, lasse ich mein Mailprogramm zu. Sehr viel entspannter, weil der Kopf nicht immer bei der Arbeit ist.

12. Welche Anekdote, Geschichte oder Märchen fällt Dir zum Blaumachen ein?

Der Brite, der in seinem Urlaub am Strand ein paar Kinder vor einem kleinen Hai gerettet hat. Er wurde dabei gefilmt und das Video wurde weltweit angesehen … auch von seinen Chefs, die ihn prompt gefeuert haben, weil er „eigentlich“ krankgeschrieben war.

13. Was ist Dein ultimativer BlaumacherTipp für eine kurze Pause?

Aufstehen und strecken, knicken, Schulter rollen. So simpel und doch wunderbar, immer mal zwischendurch, ohne großartig Pause zu machen.

Liebe Gitte, herzlichen Dank für Deine Teilnahme an meinem Blaumacher-Projekt. Deine Antworten sind ein Mehrwert für alle, die ebenfalls mit Blaumachen eher was Negatives verbinden.

The following two tabs change content below.
Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.