Sylvia Grotsch

Sylvia Grotsch

Buchshops und Cafés. Am liebsten Buchshops MIT Cafés. Geistige und körperliche Nahrung sollten immer in Reichweite sein.

13 BLAUMACHER-FRAGEN
Lachen. Leichtigkeit. Lust auf Arbeit.

Wer ist mein heutiger Gast? Danke, Ulrike, dass Du mir eine Gelegenheit gibst, mich vorzustellen. Ich bin Sylvia Grotsch aus Berlin. Mein Ausweispapier lautet auf Diplom-Psychologin, aber ich übe wohl einen der verrücktesten Berufe seit mehr als dreißig Jahren aus: Ich bin Astrologin aus Leidenschaft. Außerdem mache ich astrologiebasierte Coachings.

1. Was verbindest Du spontan mit dem Begriff Blaumachen?

Ich verbinde damit nix Gutes. Sich nämlich eine Pause auf Kosten anderer nehmen. So tun, als sei man krank, dafür aber mal kräftig shoppen gehen. Weil man mal eine Auszeit außer der Reihe für sich haben möchte. Die Arbeit machen dann die Kollegen für einen mit. Ich verstehe aber deine Frage! Du meinst: „Wie hälst du es mit kleinen Pausen zwischendurch?“. Und in dem Sinne werde ich auch die nachfolgenden Fragen beantworten.

2. Wie sieht für Dich der vollkommene Tag zum Blaumachen aus?

Also, ich muss hier raus. Wenn ich hier im Homeoffice sitze, wird das sonst nichts. Also ab ins Fitness, in die Sauna, zur Kosmetik. Hinterher einen schönen Bummel durch ein Bücher-Kaufhaus. Treffen mit der Freundin zum Essen beim Italiener.

3. Welches Werk (Kunst, Musik, Tanz, Literatur) symbolisiert für Dich die Farbe Blau?

Witzigerweise fällt mir spontan das Wort „bleu mourant“ ein. Das ist eine Aufglasurfarbe, die man auf Meißner Porzellan findet.

4. Welches Lebensgefühl verbindest Du mit der Farbe Blau?

Leichtigkeit, Freiheit, wenn es um ein helles Blau geht. Bei einem dunkleren Blau denke ich mehr an Ruhe.

5. Wer ist Dein Lieblingsheld/Deine Lieblingsheldin im Blaumachen?

Pippi Langstrumpf, als Langzeitblaumacherin!

6. Was ist Deine Lieblingsbekleidung beim Blaumachen?

Eigentlich nichts besonderes. Es kommt auf die Umstände an.

7. Wo ist Dein Lieblingsort zum Blaumachen?

Buchshops und Cafés. Am liebsten Buchshops MIT Cafés. Geistige und körperliche Nahrung sollten immer in Reichweite sein.

8. Wie passt für Dich Blaumachen und Business zusammen?

Ohne Pausen kann kein Mensch produktiv sein. Ich lege am Tag mehrere Pausen ein, indem ich mein Homeoffice verlasse und irgendwo einen Café trinke. Oder was essen gehe. Und einfach mal ne Zeitschrift lese. Da komme ich meist wieder auf gute Ideen.

9. Dein glücklichster Moment beim Blaumachen?

In der Sonne sitzen nach einem kalten Winter und die ersten warmen Strahlen auf der Haut genießen!

10. Was oder wer muss auf jeden Fall bei einer Fahrt ins Blaue mit ins Gepäck?

Immer was zu lesen! Immer!

11. Macht Dein I-Phone, Dein I-Pad dann auch blau?

Die hab ich noch gar nicht und hüte mich auch davor, mir sowas zuzulegen. Jetzt jedenfalls noch.

12. Welche Anekdote, Geschichte oder Märchen fällt Dir zum Blaumachen ein?

Es war der 1. August 1984. Schulbeginn hier in Berlin. Ich hatte meinen Beamtenjob als Lehrerin und Dozentin für Psychologie gekündigt, um mich als Astrologin selbstständig zu machen. Dieser Tag musste gefeiert werden, und ich ging opulent frühstücken! Und ja, ich fühlte mich, als würde ich „blau machen“. Meine Kollegen fingen wieder an zu arbeiten – und ich hatte ab sofort „frei“. Und dieses Gefühl „ich habe frei“ hat mich bis heute nicht verlassen, egal wie stressig es in meiner Selbstständigkeit mal hergeht! Mich wundert es nicht, dass ein helleres Blau bis heute meine Lieblingsfarbe ist. Es passt perfekt zu meinem Lebensgefühl seit meiner Kündigung. Und ich fühle mich immer noch ein bissel so, als würde ich „Schule schwänzen“.

13. Was ist Dein ultimativer Blaumacher-Tipp für eine kurze Pause?

Kurz aus der Situation heraustreten und etwas „tun“, was einem gut tut. Das kann für den einen ein Nickerchen sein, für den anderen ein kurzer Sprint um den Block. Bei mir ist es der Gang in den Coffee-Shop. Und alles, was man in der kleinen Pause zwischendurch tut, mit Aufmerksamkeit tun! Sich genau spüren und fühlen, wie es einem gerade geht. Dieses wieder „zu-sich-kommen“ ist für mich jedenfalls eine große Regenerationsquelle.

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