Auf jeden Fall fällt mir sofort Yves Klein mit seinem monochromen Blau ein. Zur blauen Stunde mit einem guten Cocktail höre ich dann „The melody at night with you“ von Keith Jarrett. „Blauer“ Tanz ist für mich Pina Bausch und „blaue“ Literatur sind Romane, die am Meer spielen oder Gedichte von Rilke.

Ich bin Bettina Stackelberg, die Frau fürs Selbstbewusstsein® und arbeite seit langem sehr gerne als Coach, Trainerin und Rednerin, außerdem hab ich vier Bücher geschrieben. Ich unterstütze Menschen dabei, selbstbewusster zu werden. Darüber hinaus bin ich unter anderem leidenschaftliche Münchnerin seit 49 Jahren, ziemlich lang mit 1,83 m, passionierte Hobbyköchin und Gastgeberin, Sammlerin von blauem Glas.

13 Blaumacher-Fragen
Lachen. Leichtigkeit. Lust auf Arbeit.

Blaumachen_Parkscheibe_8001. Was verbindest Du spontan mit dem Begriff Blaumachen?

Ich hab sofort ein verschmitztes Lächeln im Gesicht dabei! Ich gönne mir einen Tag Auszeit – Luxus und Pflicht zugleich für uns Selbständige! Es muss nicht jeder wissen, dass ich blaumache, ich nehme mir Zeit für mich, für meine Energieakkus und dem wieder-in-meine-Mitte-kommen. Luxus und Urlaubsfeeling zugleich. Etwas Besonderes.

2. Wie sieht für Dich der vollkommene Tag zum Blaumachen aus?

Es ist Sommer, ich bin ein early-bird und deshalb fahr ich gleich  um 7 Uhr für 1-2 Stündchen an den Ammersee. Schwimme von meinem Lieblingssteg aus der Sonne entgegen, die über dem Kloster Andechs immer höher steigt. Zum Trocknen sitze ich dann auf dem Steg und schau den Möven und den Segelbooten zu – ich liebe dieses Fleckchen. Auf dem Heimweg frische Brezn und Semmel gekauft und dann geht’s mit Frühstück und Süddeutscher Zeitung auf die Terrasse zum ausgiebigen Frühstück. Danach – schließlich ist ja nicht wirklich Urlaub, kommen 2 Coachingklienten und dann schreibe ich ein wenig weiter am nächsten Buch. Vorfreudig geht’s dann zum Einkaufen und mit guter Musik und einem eisgekühlten Glas Crémant in die Küche für die Vorbereitungen: Abends kommen liebe Freunde auf meine Terrasse zum Essen, Trinken, Reden, Lachen und Sternezählen.

3. Welches Werk (Kunst, Musik, Tanz, Literatur) symbolisiert für Dich die Farbe Blau?

Auf jeden Fall fällt mir sofort Yves Klein mit seinem monochromen Blau ein. Zur blauen Stunde mit einem guten Cocktail höre ich dann „The melody at night with you“ von Keith Jarrett. „Blauer“ Tanz ist für mich Pina Bausch und „blaue“ Literatur sind Romane, die am Meer spielen oder Gedichte von Rilke.

4. Welches Lebensgefühl verbindest Du mit der Farbe Blau?

Luftige Leichtigkeit mit der Klarheit und Frische von Wasser. Atmen. Aufgerichtet sein.

5. Wer ist Dein Lieblingsheld/Deine Lieblingsheldin im Blaumachen?

Niemand Spezielles. Ich kenne aber zum Beispiel etliche Twitterer, die mich immer mal wieder teilhaben lassen an wunderbaren Blaumach-Stunden oder Tagen.

6. Was ist Deine Lieblingsbekleidung beim Blaumachen?

Im Sommer daheim mein alter Lieblingskaftan, luftig und fließend. Im Winter Fleecehose und große, weiße sehr kuschelige Strickjacke.

7. Wo ist Dein Lieblingsort zum Blaumachen?

Meine Terrasse, der Ammersee, der Strand bei Cerali in der Türkei, die Ostsee.

8. Wie passt für Dich Blaumachen und Business zusammen?

Das passt unbedingt und zwingend zusammen! Beim Blaumachen betreibe ich wichtige Selbstfürsorge, achte auf mich und meinen Energiehaushalt und tanke neue Kraft, Muße und Inspiration für mein Business.

9. Dein glücklichster Moment beim Blaumachen?

Das tiefe und bewusste Ein- und lange Ausatmen. Der meditative Augenblick, wo nichts ist. Das Lachen mit Freunden. Sein können.

10. Was oder wer muss auf jeden Fall bei einer Fahrt ins Blaue mit ins Gepäck?

Ich bin mir selbst genug – mit eisgekühltem Champagner, einem dicken Schmöker und Sonnenbrille.

11. Macht Dein I-Phone, Dein I-Pad dann auch blau?

Hab ich beides nicht – und wenn: Ja, die sind ausgeschaltet!

12. Welche Anekdote, Geschichte oder Märchen fällt Dir zum Blaumachen ein?

Beim 25-jährigen Abitreffen traf sich die alte Jungsclique wieder – 4 inzwischen gestandene Männer, allesamt sehr erfolgreich. Sie lachten sich scheckig bei ihren Erinnerungen daran, wie sie damals oft Lateinstunden schwänzten und lieber zum Surfen an den Starnberger See fuhren. Ich wiederum lachte sehr, als ich ihre erschrockenen Gesichter sah, als plötzlich unser alter Lateinlehrer – mittlerweile über 80 Jahre alt – hinter ihnen auftauchte und schmunzelnd „So, so – von wegen Magen-Darm!“murmelte. Da waren gestandene Kerle von Mitte 40 plötzlich wieder 17-jährige Jungs.

13. Was ist Dein ultimativer Blaumacher-Tipp für eine kurze Pause?

Mini-Minipause am Schreibtisch: Aufstehen, sich sehr in die Länge recken – auf die Zehenspitzen stellen, Arme weit nach oben strecken, gaaaanz lang machen, tief einatmen …beim langen Ausatmen dann auf die Füße zurück, Oberkörper, Kopf und Arme locker hängen lassen mit dem Gefühl, die Wirbelsäule wird immer länger durchs „aushängen“. So kurz verweilen, leicht pendeln, Augen geschlossen, tief atmen. Oder – wunderbare Pause, immer und überall möglich.

Die Antwort meiner besten Freundin auf die Frage nach der besten Entspannung: „Einfach nur sitzen und dumm gucken!“ 🙂

Weitere Profile von Bettina Stackelberg:
XING Profil: www.xing.to/BettinaStackelberg
Twitter: http://twitter.com/bstackelberg

The following two tabs change content below.
Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.