Erst wenn der Mensch sein Herz auf seiner Zunge trägt und seine Seele sich in seinen Augen widerspiegelt, ist er authentisch.

Lieber Gunter,

danke für Deine Unterstützung bei meinem Herzensprojekt „Blaumachen statt Burnout“. Kennen- und schätzen gelernt haben wir uns auf schönen Wanderungen 2003 durch das Lüsner Tal. „Wer andere bewegen möchte, muss sich erst einmal selbst bewegen.“ Das gilt nicht nur beim Wandern, sondern auch in der Wirtschaft. Es ist schön, dass wir für dieselben Werte wie Respekt, Vertrauen und Verantwortung arbeiten:
Du in der unabhängigen Wirtschaftsberatung, ich in meiner Emotionsberatung.
Ich freue mich auf gemeinsame Projekte in 2012.

Danke Dir, Ulrike.

Wer ist mein heutiger Gast?

Mein Name ist Gunter Hintermayer. Von Beruf Finanzplaner- und Finanzanalytiker. Ich habe mich nach der Zeit als Bankkaufmann 1993 auf der Basis der unabhängigen Honorarberatung selbständig gemacht. Mittlerweile hat mein Unternehmen 12 Beschäftigte und darf auf eine sehr erfolgreiche Historie zurückschauen. Meine Mitarbeiter und meine Kunden sind das wichtigste Kapital und wir leben im Unternehmen Werte wie Respekt, Vertrauen und Verantwortung. Über die Auswüchse im Finanzsektor habe ich schon vor vielen Jahren in meinen Vorträgen gewarnt und daher gehe ich Wege, die nicht alltäglich sind. In meiner Freizeit höre ich immer wieder gerne Vorträge als Hör-CD von Robert Betz oder Dr. Reinhard K. Sprenger und ich liebe Auszeiten in Form von Reisen. In einem Urlaub in Südtirol haben Ulrike und ich uns kennen- und schätzen gelernt. Und es ist dabei eine für mich ganz wichtige und wertvolle Freundschaft enstanden.

Was verbindest Du mit dem Begriff „Blaumachen“?

Blaumachen ordne ich zeitlich meiner Schulzeit zu. Schwänzen war bei meinen Mitschülern dann angesagt, wenn einem gerade nicht nach „Unterricht“ war und es „coolerer“ Alternativen zum Unterricht gab. Den Mut zum Blaumachen fand ich allerdings erst nach dem schriftlichen Abitur im 2. Halbjahr. Dafür dann aber reichlich, da ich keine Lust mehr auf Schule hatte.

Wie sieht für Dich der vollkommene Tag zum Blaumachen aus?

Ausschlafen, den Tag mit einer Stunde joggen oder Rad fahren beginnen, ein leckeres Frühstück mit Brötchen, Ei, Käse und Joghurt. Im Winter bevorzuge ich den kuscheligen Schlapperlook und das Lesen eines mitreißenden Historienromans, im Sommer genieße ich den Tag auf der Terrasse mit lockeren Gesprächen mit Freunden bei zwanglosem grillen. In den Abendstunden erfreue ich mich am rötlichen Sonnenuntergang über der badischen Toskana. Ein Besuch eines Biergartens in geselliger Runde schließt den Tag bei funkelndem Sternenhimmel ab.

Welches Werk (Kunst, Musik, Tanz, Literatur) symbolisiert für Dich die Farbe Blau?

Eine gute Freundin von mir, Gudrun Waechter, die leider schon vor ein paar Jahren an Krebs verstorben ist, hat ein modernes Bild in Öl gemalt, das einen gleißenden Sonnenuntergang in einem wunderschönen, strahlenblauen, klaren Hintergrund als Himmel zeigt. Das Bild hat mir Ihr Mann nach Gudruns Tot geschenkt und es ist für mich zu einem wichtigen Kraftbild geworden.

Welches Lebensgefühl verbindest Du mit der Farbe Blau?

Unendliche Freiheit – das ruhige Gleiten einer Möwe im Wind über das Meer.

Wer ist Dein Lieblingsheld im Blaumachen?

Patrick Swayze

Wer ist Deine Lieblingsheldin im Blaumachen?

Julia Roberts

Was ist Deine Lieblingsbekleidung beim Blaumachen?

Weißes, lockeres T-Shirt und ausgebeulte Jeans.

Wo ist Dein Lieblingsort zum Blaumachen?

Ein kleiner See ganz in der Nähe meines Wohnortes, die Höhenzüge der Südtiroler Alpen, der weiße Sandstrand auf Usedom oder die Dünenlandschaft auf Sylt.

Wie passt für Dich Blaumachen und Business zusammen?

Für viele Jahre waren das für mich Gegensätze, die unüberwindbar schienen. Erst durch einen langwierigen Prozess, mich selbst zu schützen, bin ich heute in der Lage, mich selbst in stressigen Zeiten innerhalb weniger Momenten wieder durch Atemtechniken zu zentrieren.

Dein glücklichster Moment beim Blaumachen?

Mit mir und meiner Umwelt eins sein. In Achtsamkeit und Gelassenheit kommen sind für mich die zwei Schlüsselbegriffe schlechthin.

Wie schnell kannst Du Deinen Koffer packen, wenn Du spontan eine Fahrt ins Blaue machst?

Eine halbe Stunde sollte genügen . Davon 25 Minuten dafür, was ich alles nicht benötige, 5 Minuten fürs eigentliche packen.

Was oder wer muss auf jeden Fall mit ins Gepäck?

Seife, Zahnpasta, Nassrasierzeug und Lotion.

Welches Märchen fällt Dir beim Blaumachen ein?

Dornröschen.

Wenn Du an Deine Zukunft denkst, was siehst Du gerade am Horizont?

Ein schneeweißes Boot auf smaragdgrünem Wasser. Das Segel trägt mein Wunsch für uns alle:
Erst wenn der Mensch sein Herz auf seiner Zunge trägt und seine Seele sich in seinen Augen widerspiegelt, ist er authentisch.

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