Danke, liebe Petra für Dein Schweizer Blögstöckchen. Endlich ist der Relaunch meiner responsiven Website fertig und ich habe Muße, Dir zu antworten.

So mache ich das mit dem Bloggen.

Blogger-Typ:

Ich bin der Early-Bird-Blogger: ich schreibe am liebsten morgens, wenn die Welt noch ein bisschen schläft und der neue Tag beginnt.
Für mich ist Schreiben Freiheit, weil ich in neue Themen, Standpunkte und Wissensgebiete eintauchen kann. Schreiben ist für mich auch ein Spiegel meiner Persönlichkeit, die sich ständig verändert. Mittlerweile gehört das Schreiben sogar zu meinen Lieblingsjobs.

Gerät­schaf­ten digi­tal:

Mein Mac und mein I-Phone 5. Beides in weiß.

Gerät­schaf­ten ana­log:

Die wichtigste Gerätschaft ist mein Jumbo Grip von Faber Castell. Diesen dicken Bleistift seht Ihr oft bei Metzgern und zwar hinters Ohr geklemmt 🙂 – Beim Konzepieren eines Blogartikels schreiben ich am liebsten auf Papier, streiche gerne durch oder radiere mit einem japanischen Radiergummi.

Arbeits­weise:

Idealerweise sehr diszipliniert. Mittwochs morgens um acht am Schreibtisch, dann ca. 10 – 15 Minuten Konzept schreiben, dann ca. 45 – 60 Minuten für den Artiktel. Spätestens um 10 Uhr den zweiten Kaffee, Pause im Gehirn. Dann wieder lesen und gegen Mittag via Networks-Blogs veröffentlichen.
Undiszipliniert? Nach meinem Blogumzug habe ich einige Artikel, die mir nicht mehr so gut gefielen auf Entwurf gestellt. Dann schaue ich darüber: Was geht hier noch? Was passt zu Deinem Blogkonzept? Was macht Dir Spaß? Dann knüpfe ich mir diesen Artikel vor.

Wel­che Tools nutzt du zum Blog­gen, Recher­chie­ren und Bookmark-Verwaltung?

Ich vernetzte mich gerne mit anderen Bloggerinnen. Nicht nur digital, sondern auch analog. Und schaue, mit welchen Themen beschäftigen die sich gerade. Nein, ich mache keine Bookmark-Verwaltung.

Wo sam­melst du deine Blogideen?

Als ich mit meinem ersten Blog anfing, habe ich alles ausgeschnitten und gesammelt. Das funktioniert bei mir aber nicht. Heute sammel ich meine besten Blogideen im Gehirn. Ich schnappe viel auf, wenn ich unterwegs bin, das kann eine Veranstaltung in einer Coworking Garage sein, aber auch das Gespräch mit meinem Friseur. Manchmal sind es auch Worte, die mich inspirieren wie zum Beispiel „Knoten lösen“ oder „Blaumachen“…
Diese Ideen schreibe ich auf Post its. Auch Fotos mit meinem I-Phone sind hilfreich.

Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

  • Loslassen, liegenlassen, manchmal geht halt gar nix mehr.
  • Fleißig sein und für schlechte Zeiten vorschreiben.
  • Weniger Perfektionismus, mehr Leichtigkeit, mehr Freude.
  • Seine Schreib-Einzigartigkeit entdecken und fördern.
  • Mit dem Problem textlich spielen.

Benutzt du eine To-Do-List-App?

Nö!

Gibt es neben Tele­fon und Com­pu­ter ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Meine Bialetti – mein Espressokocher. Und ja, meines neues I-Phone 5.

Gibt es etwas, das du bes­ser kannst als andere?

Ich schnappe schneller Trends auf als andere, daher bin ich meiner Zeit manchmal voraus… Ich habe eine ausgeprägte Intuition kombiniert mit einem klaren Verstand.
Ich verlasse gerne meine Komfortzone, um meinen Horizont zu erweitern und Neues zu lernen. Ja, auch um Fehler zu machen. Wenn mich etwas wirklich begeistert, bin ich eine mutige Schnell-Entscheiderin. Diese Woche habe mich zum Beispiell innerhalb von 30 sec für den letzten Platz in der Schreibwerkstatt „Ich schreibe ein Buch“ angemeldet. Das ist jetzt der erste Schritt in Richtung Erstautorin. Jucchuuu!!!

Was beglei­tet dich musi­ka­lisch beim Bloggen?

Stille. Manchmal Meditationsmusik. Urbaner Lärm. Bei den Schreibpausen dann wieder House. Dann tanze ich kurz meinen Namen Ulrike.

Wie ist dein Schlafrhyth­mus – Eule oder Nach­ti­gall oder Lerche?

Ich bin ein Early Bird. Im Sommer schreiben ab sieben, im Winter schreiben ab acht. Gerne am auch am Sonntag.

Eher intro­ver­tiert oder extrovertiert?

Beides. Ich stehe gerne auf der Bühne, gebe gerne Interviews für Radio, Print und TV. Danach genieße ich das Alleinsein beim Wandern oder auch im Kloster.

Wer sollte diese Fra­gen auch beantworten?

Innovativ-Maler Matthia Schultze von Heyse Malerfachbetrieb
Humorköchin Sandra Dirks
Textschneiderin Christa Goede
Vintage-Punkerin Tanja Kosub

Der beste Rat, den du je bekom­men hast?

Morgen ist auch noch ein Tag – von Scarlett Ohara.

Noch irgend­was wichtiges?

Ein Blog steigert die eigene Sichtbarkeit und ist daher ein ideales Marketingtool, sich als Selbsständiger für Wunschkunden sichbar zu machen. Nur muss dabei auch geduldig, ausdauernd und lernbereit bleiben. 🙂

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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