Liebe Annette Schwindt, herzlichen Dank für deinen Aufruf zur Blogparade #fbziele; es tut gut als Selbstständige kurz aus dem Digitalen Hamsterrad auszusteigen und zu reflektieren, warum man auf diesem Facebook ist.

Mein spielerischer Start im Jahre 2009

Einem Jahr nach dem Facebook-Start in Deutschland habe ich mich unter meinem Klartext-Namen mit einem Profil angemeldet. Obwohl ich zur Generation gehöre, die mit Teletex, Schreibmaschine und Wählscheiben-Telefon aufgewachsen ist, habe ich keine Angst vor diesem Facebook gehabt. Ganz im Gegenteil, ich habe diese Goldgräber-Stimmung sehr genossen.
Einfach mal machen und spielen. Hier mal, dort mal klicken und sich immer mehr vernetzen.
So müssen sich die Reisenden gefühlt haben, als sie am 07. Dezember 1835 zum ersten Mal mit der Dampflok die sechs Kilometer lange Strecke von Nürnberg nach Fürth fuhren.
Die Ärzte und der Klerus haben vor diesem Geschwindigkeitsrausch von 30 Kilometern pro Stunde gewarnt: Den Reisenden würde übel werden, ihn droht ein Herzinfarkt und anschließend schmoren sie in der Hölle schmoren.
Da ich den ersten Schritt auf Facebook gut überlebt habe, startete ich bald mit der Facebook-Page.

2010 Meine Facebook-Page

Social Media verbindet die (richtigen) Menschen. 2010 lernte ich meinen jetzigen Webberater Ralf Neuhäuser kennen; ich folgte seiner Empfehlung als Selbstständige die Facebook-Page in meine Website zu integrieren.
Auch Annette Schwindts Video, in dem sie den Unterschied zwischen Profil und Page erklärt, hat mir damals sehr geholfen. In diesem großartigen Video erklärt Annette den Aufbau und die Grundstruktur von Facebook, ich empfehle es noch heute meinen Kunden, die sich im Netz sichtbar machen möchten.
Den wichtigsten Satz, den mir damals Ralf Neuhäuser mit auf den Weg gegeben hat:

Facebook ist nur das Abbild unserer Welt und damit aller menschlichen Eigenschaften. Es ist nur ein Werkzeug. Wir Menschen entscheiden, was wir daraus machen.

Als Facebook Newbie habe ich in den ersten 100 Tagen zum Glück genau die richtigen Fehler gemacht, von denen meine Kunden heute im Schreibcoaching profitieren.

Die besten Facebook-Fehler

  • Schreib kryptisch oder im Business-Blaba.
  • Lösche Kommentare, die dir nicht gefallen.
  • Teile nichts von Wettbewerbern.
  • Poste deine Werbung auf anderen Seiten.
  • Zeig bloß nichts Persönliches.

Puh, das ist zum Glück sehr, sehr lange her …. Als (Schreib-)Coach, der Bewerber und Selbstständige im Netz sichtbar macht, profitieren meine Kunden noch heute von diesen Lernerfahrungen.  Bevor du dich sichtbar machen willst, kläre ich immer zuerst das was: Was willst du erreichen? Wen willst du erreichen?
Das sind meine Antworten darauf:

#fbziele meiner Facebook-Page:

  1. Wissen teilen: Ich teile gerne hochwertigen Content, der zu meiner Positionierung #PersonalBranding #Texte #Konzeption passt.
  2. Vertrauen aufbauen: Ich versuche jeden Kommentar zu beantworten und mich für das Teilen zu bedanken.
  3. Texten: Ich schreibe immer mehr zecher-einzigartig.
  4. Sichtbarkeit: Ich zeige Persönliches hinter meiner Seite.
  5. Reichweite: Ich möchte organisch wachsen und Kunden gewinnen.
  6. Gute Stimmung: Ich vermeide Shit-Storms.
  7. Wertschätzung: Ich denke, bevor ich schreibe.

Mein Fazit:

Facebook ist für mich nur ein Werkzeug, um als Selbstständiger die eigene Personenmarke sichtbar zu machen und sich mit Menschen zu vernetzen. Auf meiner Website sind alle Kanäle wie fb, twitter, google+ und Blog miteinander verbunden, so daß bei jedem neuen Blogartikel mein Digitaler Sichtbarkeitszirkus automatisch angestoßen wird. Gerne treffe ich meine Fans persönlich analog und in Farbe, weil ich Menschen zuhören möchte.
Der Unterschied zwischen dem persönlichen Profil und der Page verschwindet bei mir immer mehr. Ich zeige zwar etwas Persönliches von mir, aber grundsätzlich kaum Privates. Das Private findet zunehmend in einem beschützen Raum, am liebsten in einem Zweiergespräch, statt.
Den Raum verlasse ich allerdings, wenn andere Selbstständige – wie Ärzte, Handwerker, Rechtsanwälte, Steuerberater – mir erklären wollen, warum Facebook, Social Media und überhaupt das ganze Internet Hexenwerk sei und sie es nie, nie zur Kundengewinnung nutzen werden …

Ja, ja, irgendwann geht das Internet wieder weg und dein Job auch.

Da ich auch die Facebook-Seite von Kunden pflege und in deren Namen poste, weiß ich an manchen Tagen gar nicht mehr, wer ich bin … 🙂 Spätestens dann klappe ich den Mac zu, vergesse mein Handy auf dem Schreibtisch und gehe in den Wald.
Nur noch offline sein …

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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