Meine #LieblingsMarke Ute Blindert

Als Düsseldorferin würde ich glatt die verbotene Stadt auf der anderen Rheinseite besuchen, um mich mit meiner heutigen Lieblingsmarke auf einen Kaffee zu treffen. Ute Blindert kenne ich bis jetzt nur aus dem Netz und ihre Antworten wecken meine Vorfreude auf ein persönliches Treffen. Ich vermute, wir beide würden schnell die Zeit vergessen, wenn wir uns rund um die Themen Branding, Netzwerken und Frauen im Business austauschen.

Die Fragen an meine #LieblingsMarke:

Dein Business als Schlagzeile auf der ersten Seite … was stünde da?

Diese Frau macht klar: „Wenn du ein Netzwerk brauchst, muss es da sein!“

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für dich? – Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl uns doch auch gleich, wie du „Erfolg“ definierst.

Mein Ding machen, so verstehe ich mein Unternehmen nicht. Ich bin unterwegs, um Menschen und Unternehmen zu befähigen, sich ein so tragfähiges, verlässliches Netzwerk aufzubauen, dass Mitarbeiter, Kunden und Kontakte wie von selbst zu ihnen finden. So dass sie sagen können: Genau die richtigen Kunden finden zu mir – so wie auch ich zu meinen Kunden komme.

Erfolg definiere ich so, dass meine Kunden durch meine Unterstützung, sei es durch meine Beratung, einen Workshop oder einen Vortrag befähigt werden, sich ein tragfähiges, verlässliches Netzwerk aufzubauen. Und wenn sie dann zwischendrin nochmal Unterstützung brauchen, bin ich da. Und ja, zum Erfolg gehört für mich auch Geld und die Freiheit, „Nein!“ sagen zu können.

Für mich bist du ganz klar eine Marke. Siehst du dich/dein Business selbst so? – Was braucht es deiner Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Na klar, das sehe ich auch so – da steckt ja auch harte Arbeit dahinter. Ich habe eine Markenberatung gemacht und dann in den letzten Jahren immer wieder an meiner Marke gearbeitet. Immer wieder mit Menschen gesprochen, Kollegen, Kunden, um immer wieder nachzujustieren. Vor kurzen habe ich noch einmal an meiner Strategie gefeilt – das war anstrengend, hat sich aber gelohnt. Und dann mache ich auch einfach einen guten Job, so dass mich meine Kunden weiterempfehlen. Was natürlich auch zur Marke gehört.

Supertoll zu sein, ein attraktives Produkt und großartige Ideen alleine reichen nicht aus. Wie und wo machst du neue Angebote sichtbar? 

Ich bin in Social Media aktiv – hauptsächlich bei Facebook, Twitter, Instagram – , blogge und habe vor einiger Zeit mit dem Podcasten begonnen – „Karrierebooster Netzwerke(n)“ heißt mein Podcast, in dem ich jeden Freitag pünktlich um 12 Uhr zum #neverlunchalone über Netzwerken spreche, mal allein, mal mit Interviewpartnern.

Welchen Stellenwert hat das Schreiben für dein Business?

Einen sehr großen! Viele meiner Kunden kommen über meine Website auf mich zu – und damit ich gefunden werde, hilft natürlich Präsenz in Suchmaschinen. Ich versuche, potenziellen Kunden zu zeigen, welchen Mehrwert ich bieten kann, was für ein Typ ich bin und für was ich stehe oder nicht. So bin ich eher direkt, habe viel Erfahrung im Umgang mit Ingenieur*innen und Informatiker*innen, vor allem im akademischen Umfeld und spreche deren Sprache. Das merkt man meinen Artikeln oder auch dem Podcast an. Ein Interessent merkt schnell, dass ich nicht auf Esoterik stehe oder auch mal klare Kante zeige. Wer das mag, super! Dann passen wir wahrscheinlich auch zusammen.

… es wird ja immer empfohlen, dass man so schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Wie siehst du das?

Das würde ich überhaupt nicht empfehlen, zumindest, wenn du es wörtlich meinst😉: Als ich die ersten Transkriptionen meines Podcasts bekam, wurde mir schlecht. Gesprochene Sprache sieht geschrieben echt – sorry !- kacke aus. Was aber stimmt: In meinen Texten bin ich direkt, frech, schreibe auch einfach aus dem Bauch heraus. Dabei gehe ich immer so vor, dass ich einfach anfange, ich schreibe einfach runter. Dann lasse ich den Text liegen und gehe am nächsten Tag noch einmal an ran – und bin dann meistens überrascht, dass er viel besser ist, als ich gedacht habe.

Gibt es irgendeine Devise, die du als Kind schon verinnerlicht hast, die dir heute in der Selbstständigkeit gute Dienste erweist? – Was deine Oma immer gesagt hat oder was mit deinem Taschengeld zu tun hatte …, oft lernen wir ja früh unsere „Lektionen“ und manche bewähren sich später noch!

Das wäre ja schön, wenn es so etwas in meiner Familie gegeben hätte! Aber nein, ich komme aus einer Beamtendynastie – und die denkt nicht unternehmerisch! Was ich aber gelernt habe, sind klassische preußische Tugenden wie Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit. Gepaart mit einer gewissen Gelassenheit meines Vaters und der immer wieder wachen Neugier meiner Mutter, ja, da habe ich ein paar gute Anlagen mitbekommen.

Die Marke hörbar machen. Wenn dein Lieblingsmusiker deiner Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Popsong oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

Ein ganzer Song fällt mir nicht ein. Aber ich mag das Intro und Outro von meinem Podcast sehr – hör mal rein:

Personenmarke

#LieblingsMarke

#LieblingsMarke ist Ulrikes Kolumne.
„Du bist meine #‎LieblingsMarkeDu bereicherst mein Leben. Macht’s es bunter, lustiger, vielfältiger. Ich lerne neue Dinge von dir, die du gerne im Netz teilst. Du zeigst mir den Menschen hinter deiner Website und den Social-Media-Kanälen. Manchmal bringst du mich zum Staunen, zum Weinen oder zum Lachen. Und wenn du mich mal ärgerst, verzeihe ich dir das sehr schnell … Ich möchte dich nicht mehr missen. Meine Leser möchten dich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auf deine Antworten in meinem Blog.“

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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