Meine #LieblingsMarke Bettina Schöbitz

Erfolg ist das Ergebnis meines inneren Wachstums durchs TUN.

Diesen Satz meiner Lieblingsmarke Bettina Schöbitz unterstreiche ich dreimal! Der Aufbau einer authentischen Personenmarke beginnt immer mit der persönlichen Entwicklung. Auch, wenn dieser Weg kein gerader sein wird. Eher krumm wie pinkfarbene Chilis. Und er lohnt sich. Bettina ist diesen Weg gegangen. Ich bin ihn gegangen. Du wirst ihn als kreativer Selbstständiger beschreiten.
Es kommt der Moment, wo wir innerlich spüren, jetzt kann uns kein ungefragter Ratgeber mehr seine Erfahrungen und Konzepte überstülpen. Unsere Wurzeln als Unternehmerin sind gewachsen. Nix haut uns so schnell mehr um, weil wir uns dankbar vor der eigenen Schöpferkraft verneigen, die so viele Jahre darauf gewartet hat, gelebt zu werden.
Liebe Bettina, ich freue mich mit dir, dass du dein kreatives Biotop gefunden hast und vor allem ganz viel Lebensfreude dabei ausstrahlst.

Die Fragen an meine #LieblingsMarke:

Dein Business als Schlagzeile auf der ersten Seite…was stünde da?

Wenn der #WOW-Faktor wirkt:
Packende Präsentation mit souveränem Auftreten

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für dich? – Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl´ uns doch auch gleich, wie du „Erfolg“ definierst.

Beim Start bin die Selbstständigkeit kannte ich mich mit Vielem kaum aus – und habe daher immer wieder Menschen gefragt, „die sich mit sowas auskennen“. Teils im Bekanntenkreis und teils gegen (ordentliches) Geld. Ich habe mir selber noch nicht vertraut, dass MEIN – durchaus vorhandenes – Gefühl schon richtig sein würde. Zu oft habe ich mich auf den, oft unpassenden, Rat Anderer gestützt. Dabei habe ich sehr viel Lehrgeld bezahlt – in Euro und Lebens-Energie. Denn ich habe öfter die falschen Menschen für die Richtigen gehalten. Und damit auch falsche Entscheidungen getroffen. Die mich viel Geld und Nerven gekostet haben, ohne zielführend zu wirken.

Heute bedeutet „ich mach´ mein Ding“, dass ich viel mehr meinem Bauchgefühl vertraue. Dass ich freundlich lächelnd zuhöre, wenn mir Menschen Ratschläge geben, wie ich zu sein habe. Mich höflich für das Feedback bedanke. Und dann breit lächelnd…was ganz anderes tue. Mich wirft so schnell keiner mehr von meinem Weg 😉

Ich bin einfach ich. Und das bin ich heute aus tiefster Überzeugung. Wer mich (und mein Business) so nicht mag, der darf sich gerne aus meinem Leben fernhalten. Und wem gefällt, was ich tue, der ist herzlich willkommen.

Meine – gerade ganz spontan formulierte – Definition von Erfolg lautet:
Selbst gesetzte, ambitionierte Ziele ohne zu hohen Einsatz erreichen und vielleicht sogar übertreffen. Erfolg ist das Ergebnis meines inneren Wachstums durchs TUN.

Für mich bist Du ganz klar eine Marke. Siehst Du dich/ dein Business selbst so? Was braucht es deiner Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Ich habe das mit der Marke schon sehr früh in meinem Angestellten-Leben gelernt. Schon bei meinem Ausbildungsbetrieb, der Stadt-Sparkasse Düsseldorf, wusste ich schnell, dass die Unternehmensfarbe HKS 43 war. Später im Marketing der Postbank inhalierte ich das Corporate-Dings (von Design über Identity über Wording bis Clothing) und … setzte es von Beginn an in meinem eigenen Business um.

Mit der orangefarbenen Chilischote hatte ich vom Start weg an ein sichtbares Branding, welches durch Storytelling (wieso habe ich die Chili als Logo?) ergänzt wurde. Ab da habe ich bei JEDEM offiziellen Termin die Farbe Orange getragen und Chilischoten unter die Leute gebracht (die orangefarbenen sind unglücklicherweise verdammt selten….). Branding ist mehr als ein Shirt. Es sind auch Tasche, Schuhe, Auto oder Fahrrad, Büroeinrichtung und Co. Das hat mich schnell in den Köpfen verankert. Ich habe noch heute Spaß daran, wenn die Leute zwar meinen Namen nicht unbedingt parat haben, und mich dennoch als „die Frau mit der Chili“ kennen. Und vor drei Jahren folgte der letzte, konsequente Schritt – die  Webdomain: Mein Name und meine Person sind seitdem die Marke. Und das…fühlt sich richtig stimmig und selbstbewusst an.

Du willst wissen, was es nach meiner Meinung braucht, eine starke Marke zu werden? Ganz simpel: Ein starkes Branding braucht eine klare Linie aus
Logo (im Idealfall ein Bild, welches Menschen bewegt…- weil es entweder sausympathisch ist oder auch verstört und so zum Nachfragen anregt)
Farben (eine oder mehrere, die immer wieder im Zusammenhang mit dir und deinem Business sichtbar sind. Im Idealfall auffällig und nicht zu „gewöhnlich“.) Kleiner Praxistipp: Hier kann auch eine gute persönliche Farbberatung echt hilfreich sein, denn ich habe erst nach 16 Jahren Selbstständigkeit erfahren, dass mir orange eigentlich gar nicht steht… und ich viel besser in Pink wirke. Weshalb ich jetzt auch tatsächlich sanft mein Branding umbaue. Sogar die Chilischote hat schon bald ausgedient….

Schriftart (deren Wert ist nicht zu unterschätzen, denn auch sie hat Wiedererkennungswert. Zudem ist es nützlich,  wenn sie inhaltlich zu Dir und Deiner Botschaft passt)

Specials (das sind Persönlichkeitsfacetten, die Du besonders herausstellst. Soetwas, wie eine besondere Tasche oder ein spezieller Kleidungsstil. Ich habe beispielsweise ein Paar selbst bemalter weißer Sneaker, in denen ich neuerdings häufig unterwegs bin….)

Bildsprache (Professionelle (!!!) Fotos von Dir in verschiedenen Lebenslagen – aber auch die Bilder, die Du auf Deiner Website, in social media oder in Deinem Blog verwendest. Hier sollte eine immer ähnliche Bildsprache erkennbar werden….)

Angebot (WAS genau bietest Du deinem Kunden an? Hier habe ich lernen müssen, dass eben nur ein oder maximal zwei richtig tolle Produkte ins „Schaufenster“ gehören. Dann dürfen noch ein paar weitere, gute Produkte in den Theken im Showroom liegen. Und alles das, was Du sonst noch alles Tolles kannst, gehört ins „Lager“. Damit du deine Kunden erstmal IN den Laden holst, statt sie mit einem Zuviel an Angeboten zu verwirren. DAS war eines meiner schwersten Learning!)

Netzwerk (ja, das ist auch Teil eines starken Branding: Dass dein Netzwerk Dich kennt und leicht verständlich erklären kann. Wenn Du Dein Kerngeschäft (also das Schaufenster-Produkt!) mit zwei bis drei kurzen Sätzen erklären kannst – und damit ein Nutzen für den Kunden klar wird, dann ist das flüssiges Gold für Dein Branding!)

Deine Marke ist eine klare Linie, die Du dann auch ganz konsequent durchziehst (glaub´ mir, die orangefarbenen Klamotten hingen mir irgendwann zum Hals raus…doch ich war damit einfach schnell extrem sichtbar…).

Welchen Stellenwert hat das Schreiben für Dein Business?

Eine sehr hohen. Denn das Texten einer guten Website, eines Blogposts oder auch die Formulierung eines Akquiseschreibens oder einer Mahnung sind einfach Business-Alltag. Und das kann von Natur aus keinesfalls jeder. Und selbst, wenn jemand vielleicht inhaltlich gute Texte schreiben kann, so lese ich teils grauenvolle Ergebnisse…weil es an der Rechtschreibung oder der Interpunktion hapert. Oder, weil die Texte wenig „packend“ geschrieben sind. Weil ihnen der #WOWFaktor fehlt.

Als Tochter eines Journalisten wurde ich früh angehalten, gut zu schreiben und ich habe wohl auch eine Gabe dafür. Wem diese fehlt, der tut verdammt gut daran, sich eines Texters zu befleißigen, der diesen wichtigen Teil übernimmt. Denn auch eine gute Geschichtensprache ist Teil einer starken Marke. Texte haben eine Persönlichkeit, die der Leser spürt. Wenn diese Persönlichkeit ständig wechselt, schwächt das die Marke.

Also sollte sich ein weniger schreibbegeisterter Mensch von Beginn an einen Text-Unterstützer suchen, dessen Stil ihm gefällt und den er sich auch über längere Zeit leisten kann. Damit alle Botschaften zur Marke passen und stimmig formuliert und auch gesetzt sind.

Und dass ich gerne schreibe, das merkt der geneigte Leser vermutlich inzwischen, denn hier steht schon eine Menge Text auf der Seite. Doch ich liebe die schriftliche Kommunikation und liebäugele immer mal wieder mit der Idee, ein Buch zu schreiben. Wenn die Zeit dafür mal reif ist. Oder dafür … reicht 😉

Gerade in den ersten Jahren der Selbstständigkeit macht man ja oft komische Dinge oder gerät in peinliche Momente: Mit welchem Schwank aus Deiner Business-Jugend würdest Du mich zum Lachen bringen?

Hmmm…hier musste ich in der Tat erstmal etwas länger überlegen. Ja, komische Dinge habe ich gemacht, indem ich mich nach Decken gestreckt habe, weil der Kunde es so wollte, die aber immer irgendwie unpassend waren. Daran ist NIX unterhaltsam. Also will ich Euch damit keinesfalls langweilen…

Was mir einfällt ist, dass ich meine Liebe zum Businesszeichnen anno 2012 entdeckt habe. Meine Kollegin Sandra Dirks hatte damals einen Mini-Videokurs angeboten „Weihnachten zeichnen in 24 Lektionen“. So ganz pragmatisch mit der Videokamera täglich frisch gedreht und – aus heutiger Sicht eher unprofessionell, dafür sehr liebevoll – ins Netz gestellt. Ich hatte damals eine ziemlich schwarze Zeit (ich lebe mit Depressionen) und dieser Kurs hat mich täglich neu ein Stückchen ins Licht geholt. Ich habe jeden Tag das Mobiltelefon hypnotisiert, wann endlich die neue Lektion ausgeliefert wurde…

Und damit begann meine heutige Business-Leidenschaft. Tolle FlipCharts, Sketchnotes und mehr kamen in mein Leben. Doch irgendwann wurde ich angesprochen, ob ich dazu auch Kurse geben würde. Denn ich fing an, mehr und mehr im Businesskontext zu zeichnen und das auch Website, Events oder in den social media sichtbar zu machen. Die Anfragen wurden mehr. Doch weil ich das von Sandra „für lau“ gelernt hatte, traute ich mich nicht. Zu viel Respekt und ja, auch etwas Ehrfurcht vor der „Grand Dame“ des Zeichnens (das war sie damals definitiv für mich und …ich liebe ihren Stil noch heute).

Irgendwann telefonierte ich dann mal wieder mit ihr. Und erzählte ihr von diesen Anfragen. Und ab dann wurde alles ganz einfach. Denn Sandra sagte sofort: Dann mach´ das doch. Biete Kurse dazu an. Ich habe da kein Problem mit. Und seitdem werde ich mit meinen Visutrainment-Angeboten von Jahr zu Jahr immer erfolgreicher. Nächstes Jahr darf ich sogar – als gelernte Nicht-Grafikerin – mein erstes Buch (von einer Kollegin geschrieben) illustrieren.

Mein Learning daraus: Statt Mauern in Dir aufzubauen und Dich zu beschränken – geh´ raus und sprich´ mit den Menschen. Im schlimmsten Fall bekommst Du erstmal ein NEIN, doch mit etwas Geschick lässt sich das in ein „SO nicht, aber anders schon“ abwandelt. Nur wer sich etwas traut, wird auch ein Gewinner. Denn jeder Schritt aus der Komfortzone lässt dich wachsen und verschafft dir mehr Lebensfreude und Erfolg.

Bei uns Selbstständigen geht es ja manchmal turbulent zu – mal rauf, mal runter. Welche innere Überzeugung, Eigenschaft oder Fähigkeit hilft dir, Krisen durchzustehen?

Die Lebenserfahrung, dass immer dann eine Türe aufgeht, wenn eine andere sich geschlossen hat. Und dass diese nächste Türe eigentlich IMMER ein besseres Ergebnis, mehr Freude oder eine neue Facette in mein Leben bringt. Ich vertraue inzwischen in harten Zeiten (die JEDER Selbstständige kennt!) auf das Universum, dass es auf mich achtet und mir gibt, was ich brauche.

Und dann habe ich inzwischen ein wirklich grandioses Netzwerk von Selbstständigen, die sich gegenseitig auch durch schwere Momente coachen, tragen, schieben oder treten. Dafür bin ich unendlich dankbar. Und JA: Dankbarkeit gegenüber anderen und mir selbst (!!!) ist eine sehr wertvolle Facette in der Selbstständigkeit.

Die Marke hörbar machen. Wenn dein Lieblingsmusiker deiner Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Pop oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

Hmmmm….ich liebe Musik, die grooved und die ich lauthals mitdingen kann. Zu mir und meinem persönlichen Auftritt passt vermutlich am besten „Earth, Wind &Fire“ mit „Back on the road“. Erst ein lauter, rockiger Start (selbstbewusst, robust) und dann wird’s groovig (herzlich, lebendig, gutlaunig). So bin ich aus Sicht vieler Mitmenschen.

 Die Textzeile, die ich auswähle ich: „Time to get back on the road….gonna leave all troubles behind“ (Komm zurück auf die Straße, lass´ all´ den Ärger hinter Dir…)

 

Du bist ganz beschwingt von diesem Song? Dann surfe hier weiter zu Bettinas Arbeit:

https://bettinaschoebitz.de (Auftritte vor Publikum mit #WOWFaktor)
https://visutrainment.de (Zeichnen fürs Business)
https://mutmachertag.de (Event am 09.03.2019)
WERTSCHÄTZUNGmachtWOW (Podcast https://bettinaschoebitz.de/podcast)

 

Lieblingsmarke-Kolumne-Ulrike-Zecher

Lieblingsmarke-Kolumne-Ulrike-Zecher

#LieblingsMarke ist Ulrikes Kolumne.
„Du bist meine #‎LieblingsMarkeDu bereicherst mein Leben. Macht’s es bunter, lustiger, vielfältiger. Ich lerne neue Dinge von dir, die du gerne im Netz teilst. Du zeigst mir den Menschen hinter deiner Website und den Social-Media-Kanälen. Manchmal bringst du mich zum Staunen, zum Weinen oder zum Lachen. Und wenn du mich mal ärgerst, verzeihe ich dir das sehr schnell … Ich möchte dich nicht mehr missen. Meine Leser möchten dich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auf deine Antworten in meinem Blog.“

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.