Meine Lieblingsmarke Sonja Sonnenschein

Prinzessin sind wir lange genug gewesen, auf in die nächste Meisterschaft: in die Königinnenklasse. In Sonja beziehungsweise in ihre beispiellosen Businessbilder (geshootet von Tanja Deuß) habe ich mich sofort schockverliebt. „Hey, die traut sich wirklich was“, ist mein erster Gedanke gewesen.
Sonja ermutigt berufstätige Mütter in ihre Kraft zu kommen, damit diese in dem täglichen Wahnsinn aus Kind, Karriere und Küche nicht ausbrennen.
Mit dieser Vision stößt sie bei mir auf offene Türen. Als meine Tochter ein Jahr alt war, habe ich mich ehrenamtlich für den Verband berufstätiger Mütter engagiert. Hey, das ist jetzt über 20 Jahre her. Ich finde an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für berufstätige Mütter (und Väter) hat sich nicht viel verändert. Doch eine echte Königin jammert nicht. Sie geht in ihre Kraft und Macht. Sie findet neue Lösungen oder lässt sich dabei von Sonja helfen, diese zu finden.
Also runter von der Erbse und Krone aufsetzen (lassen)! Danke, Sonja, dass du mit deiner kreativen Arbeit unsere Welt bereicherst. <3

Die Fragen an meine #LieblingsMarke:

Dein Business als Schlagzeile auf der ersten Seite … was stünde da?

Sonja Sophie Sonnenschein macht müde Mütter munter.

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für dich? –

Lange habe ich gedacht und mich darin auch verstrickt, ich müsse mich und mein Angebot in das bestehende System anpassen, die üblichen Floskeln benutzen etc. Inzwischen ist mir klar, dass ich nur dann Erfolg habe, das heißt möglichst viele Mütter erreiche und ihnen helfe, frei und selbstbestimmt zu leben, wenn ich das auch tue: frei und selbstbestimmt, so reden, handeln, auftreten, Angebote machen, wie mir der Schnabel gewachsen ist und was meinen Werten entspricht 

Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl uns doch auch gleich, wie du „Erfolg“ definierst.

Erfolg bedeutet für mich, wenn ein Mensch sein volles Potenzial lebt. Sei es durch mein Coaching, meine Bücher, Artikel, Seminare oder mein Vorbild. Selbst, wenn mein Vorbild für diesen Menschen abschreckend war. Quasi umgekehrte Psychologie.
Und meine Ideen umsetzen zu können. Auch das ist für mich Erfolg.

Für mich bist du ganz klar eine Marke. Siehst du dich/dein Business selbst so? – Was braucht es deiner Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Es gibt doch diesen Auspruch „Der ist ja ne Marke.“ Und dahinter steckt immer die Feststellung, dass jemand nicht wie die Masse ist. Mit dem Strom zu schwimmen, macht dich nicht zur Marke. Im System zu funktionieren, macht dich nicht zu einem erfolgreichen Unternehmer. Eine Marke, die Kunden begeistert, stellt den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt und macht die Dinge entweder anders als bisher (endlich fühle ich mich als Kunde gesehen) und/oder besonders großzügig. Die Basis einer guten Markenstrategie ist „Glaube, Liebe, Hoffnung“ statt Angst. 

Nämlich der Glaube daran, dass jeder Mensch/Kunde toll ist und dein tolles Produkt verdient hat um sein Leben besser zu machen. Es ist die Liebe zu Kunden, Kollegen und zum Prozess und die Hoffnung/Vision mit meinem Angebot, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. 

Supertoll zu sein, ein attraktives Produkt und großartige Ideen alleine reichen nicht aus. Wie und wo machst du neue Angebote sichtbar?

Das war jetzt für mich ein ziemlicher Prozess. Wo ich mich länger mit den einzelnen Kanälen auseinandergesetzt habe und letztlich habe ich mich entschieden, dass ich gerne Menschen zu mir „nach Hause“ einlade, also auf meine Website mit meinem Angebot und dass Instagram eigentlich für mich mein Hausflur ist: Komm herein, mach es dir bequem, wo drückt dich dein Schuh  ich helfe dir gern.

Welchen Stellenwert hat das Schreiben für dein Business?

Ich habe immer schon gerne gemalt und geschrieben, liebe auch alles was mit Büchern, Schriften etc zu tun hat. Ich mache meine Arbeit auch so gerne, weil ich dabei viel schreiben kann. 

… es wird ja immer empfohlen, dass man so schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Wie siehst du das?

Zu Schreiben wie einem der Schnabel gewachsen ist, muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass ich darauf verzichte das Handwerk zu lernen. Ich finde es schon wichtig, dass ich Werkzeuge kenne und beherrsche, denn dann kann ich meinen Schnabel noch schärfen. 

Gerade in den ersten Jahren der Selbstständigkeit macht man ja oft mal komische Dinge oder gerät in peinliche Momente: Mit welchem Schwank aus deiner Business-Jugend würdest du mich zum Lachen bringen?

Ich bin vor vier Jahren mit meiner Selbständigkeit baden gegangen, war nicht nur einfach pleite sondern total verschuldet. Sogar bei meiner Familie hatte ich Schulden. Aber in Deutschland sind sehr viele Menschen verschuldet. Zu viele. Und ich wollte zeigen, dass es nicht schlimm ist hinzufallen, sondern viel wichtiger, dass du dich von der Scham befreist und wieder aufstehst. Also habe ich Beiträge in der Wanne gedreht … wegen „baden gehen“. So richtig nackt, mit rotem Gesicht vom warmen Wasser – mein Körper war zwar nicht zu sehen, dennoch habe ich gemerkt, dass viele Menschen entweder meinen Humor nicht teilen oder gar keinen haben. Ich habe das vorerst eingestellt, plane aber, diese Idee langfristig in einem anderen Format umzusetzen. Es ist wichtig, dass wir endlich lernen, gekonnt zu scheitern, denn nur dann können wir auch Erfolg haben. 

Bei uns Selbstständigen geht es ja manchmal turbulent zu – mal rauf, mal runter. Welche innere Überzeugung, Eigenschaft oder Fähigkeit hilft dir, Krisen durchzustehen?

In jeder meiner Krisen bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich wieder aufgestanden bin und gesagt habe „Ich kann nicht anders. Ich will diese Arbeit tun. Ich will Menschen auf der ganzen Welt ihre Fülle und ihre Freiheit zeigen und wie sie sie leben können.“ Und ich weiß natürlich, dass jede meiner Krisen mein Mitgefühl für meine Mitmenschen gestärkt hat. 

Gibt es irgendeine Devise, die du als Kind schon verinnerlicht hast, die dir heute in der Selbstständigkeit gute Dienste erweist? – Was deine Oma immer gesagt hat oder was mit deinem Taschengeld zu tun hatte …, oft lernen wir ja früh unsere „Lektionen“ und manche bewähren sich später noch!

Ich hatte zwar meine Lektionen in meiner Kindheit, aber im Prinzip durfte ich alles, was ich dort gelernt hatte, als Erwachsene umkehren. Ich hatte beispielsweise gelernt, gut zu funktionieren und meine Bedürfnisse und meine Grenzen denen anderer Menschen unterzuordnen. Und heute sage ich ganz klar „fuck off“, wenn jemand versucht seine Bedürfnisse an mir zu befriedigen.

Aber ein Motto, dass mich schon ganz lange begleitet ist: „Geht nicht, gibt’s nicht“

Die Marke hörbar machen. Wenn dein Lieblingsmusiker deiner Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Popsong oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

I’ m still standing von Elton John und Dont stop me now! Von Queen

Foto: Creditpoints Tanja Deuß, knusperfarben (Meine Kooperationspartnerin bei Webseiten-Projekten).

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.