Marits Blogparade erinnert mich an ein Klassentreffen, das ich nie, nie schwänzen würde. Warum?
Ich liebe es am, Jahresanfang kurz innezuhalten, um mit einem Rückblick auf das alte, gut ins neue Jahr zu starten.

I bims glücklich unterm Apfelbaum

Im letzten Sommer sitze ich unterm Apfelbaum im Garten meiner Schwester, weil ich dort für vierzehn Tage Haus- und Dog-Keeping mache. Ich haue in die Tasten meines Macs, um meine Kunden per E-Mail zu schreibcoachen. Zwischendurch kraule ich Tristan, ein schwarzer Labrador, über mir der blaue Sommerhimmel, die Äpfel und ich mitten drin.
„Hey, Ulrike, du bist digitale Nomadin, mit 52 – megacool“. Ich bin zutiefst glücklich, weil ich die Früchte meiner Business-Entscheidungen ernte:
Im Dezember 2016 habe ich in meine Marke kräftig entrümpelt: die Bewerber und Personaler als Zielgruppe rausgeschmissen, um mich auf ausschließlich auf Solo-Selbstständige zu konzentrieren. Als die Entscheidung feststand, habe ich eine Angebots-Matrix – bestehend aus drei Leistungssäulen und insgesamt neun Angebotsmodulen – entworfen. Diese Module kannst du einzeln buchen und/oder kombinieren.
Heute begleite ich meine Kunden durch längere Prozesse: Von der Markenidee über Schreib-Coaching bis zur fertigen Webseite. Für mich und meine Kunden ist es viel bekömmlicher, wenn wir sehr vertraut über einen längeren Zeit miteinander arbeiten. Schließlich geht es in meinem Business darum, nach Persönlichkeits-Nuggets zu schürfen.
Eine Webseite ohne Konzeption ist schnell da hingerotzt; doch wenn ich die Persönlichkeit meiner Kunden entdecken möchte, ist das so, als würde ich jedes Mal nach dem heiligen Gral suchen. Und ich liebe es bei Menschen, genau dies zu tun.

Mit der neuen Angebots-Matrix mehr Klarheit

Bei Akquisegesprächen konnte es mir früher an und ab passieren, dass ich vergessen habe, was ich für wen zu welchem Preis verkaufen möchte. Das passiert mir heute nicht mehr, weil ich meine Angebote in mein Unternehmer-Unterbewusstsein geschrieben habe.
Sicherlich habt Ihr als Einzelunternehmer*innen davon gehört, dass unsere Entscheidungen zu 90 % mit dem Unterbewusstsein und nur zu 10 % mit dem Kopf gesteuert werden. Seit 2017 bilden Kopf und Bauch bei mir ein schlagkräftiges Erfolgsteam. Wenn heute potentielle Kunden anrufen, lotse ich sie durch meine Webseite per Mail, per Telefon, per WhatsApp oder per Screenshot. Und da ich weiß, was ich zu welchem Preis verkaufen möchte und auch den Wert meiner Arbeit schätze, stehe ich zu meinem Preis.
In diesem Jahr bleibt auf jeden Fall mein Angebot „Markenkern finden“ drin. Das ist das Angebot, was am meisten nachgefragt wird. Und wer mag, kann es neuerdings mit dem Modul „Geldbremsen lösen“ buchen.

Markenberaterin Ulrike Zecher hilft dir deine Positionierung zu finden.

Angebot Markenkern

Menschen mit Liebe durch Prozesse führen

Ich bin Marketing-Tante, Schreib-Coach, Webseiten-Hebamme, Bild-Expertin, Projektmanagerin, Cheerleaderin, Ideen-Geberin und spirituelle Dolmetscherin.
In meiner Arbeit habe ich viele unterschiedliche Rollen. Gott sei Dank, ansonsten wäre es mir zu langweilig.
Ganz unter uns: Solo-Selbstständige sind zum Teil sehr empfindlich , wenn sie mit der eigenen Positionierung herumeiern. Wenn Kunden mit sich hadern, besteht die Gefahr, dass sie ihren Gegenüber in der Zusammenarbeit als Projektionsfläche „benutzen“. Das heißt konkret im Workflow: Kunden finden sich selbst, mich oder die Methode blöd. Manche stellen sogar die Zusammenarbeit in Frage. Das ist nicht schlimm, weil es sehr menschlich ist.
Mittlerweile vertraue ich meiner Intuition, wie ich mit „Störungen“ in der Kundenbeziehung umgehe. Das reicht vom Aufschlauen, Nachfragen, Gehirn durchlüften und immer wieder in die Bindung mit dem Kunden gehen. „Was brauchst du jetzt? Wie kann ich dir helfen?“
„Macht die Ulrike keine Auftragsklärung vorher?“, fragst du dich sicherlich. Klar, mache ich das, nur in diesem Moment nützt sie dir nix, ist meine langjährige Erfahrung als (Schreib-)Coach.
Oder ich entscheide mich dafür, Klartext zu reden, wenn ich merke, dass Prozesse komplett in eine falsche Richtung laufen, um gemeinsam mit dem Kunden eine gute Qualität zu erreichen.

Bild und Text – wir kommen schon

In Geschäftsbeziehungen wartet man auch manchmal auf „the one and the only“. Auf der Startseite meiner Webseite war zwei Jahre lang ein lustiges Selfie-Foto von mir. Leider ziemlich unprofessionell, weil dieses Foto nicht die Unternehmerin, die Menschen auf erfolgreiche und humorvolle Art durch Prozesse begleitet, zeigte.
Meine schlaue Community spülte mir immer häufiger die Fotografin Tanja Deuß von knusperfarben.de in meine Timeline. Im Mai 2017 habe ich Tanja angeschrieben und ich musste aus diversen Gründen sehr lange auf ein Strategiegespräch mit ihr warten.
Du solltest wissen, wenn ich mich einmal für einen Menschen entschieden habe, kann ich sehr ungeduldig werden. 🙂 Doch – du ahnst es sicherlich – das Warten hat sich gelohnt.
Auf mein Shooting mit Tanja im August habe ich mich gefühlt eine Woche vorbereitet. Zwei Dinge standen für mich vorab fest: Mein Lieblingsort ist in Rhein-Nähe und ich trage meine blauen Gummistiefel. 🙂
Aus dieser Zusammenarbeit ist nicht nur ein stürmisches Business-Shooting entstanden, sondern auch ein neues Angebot für meine Kunden. Wenn du 2018 ein Porträtfoto passend zur fertigen Über-mich-Seite oder Fotos für deine Webseite benötigst, arbeite ich mit Tanja zusammen.

Meine Ich-will-Spaß-Liste

Je älter ich werde, desto weniger schreibe ich To-do-Listen, sondern folge meiner Freude. Für 2018 steht auf meiner Agenda:

  • Neben dem digitalem E-Mail-Coaching häufiger Mensch-zu-Mensch-Coaching in Hamburg, Berlin, Düsseldorf oder in einem schönen Nordsee-Hotel anbieten.
  • Mein neues Logo bis Ende März 2018 fertigstellen.
  • Meinen Kunden öfters Sprachnachrichten verschicken, damit sie auch meine Stimme hören.
  • Meine Kolumne #LieblingsMarke auch in 2018 fortsetzen.
  • Häufiger ablenkungsfrei arbeiten.
  • Meine Arbeitsunterlagen standardisieren und mit dem neuen Logo aufhübschen.
  • Neue Angebote rund um das Thema freche, unkonventionelle, radikale Marketingideen entwicklen.
  • In der Freizeit die eigene Kreativität mit Singen, Tanzen, Lachen und Schlafen befeuern.
  • Unperfekte Videos drehen.
  • Einmal im Monat einen langen, zeitlosen Blogartikel schreiben.
  • Woanders arbeiten. Am liebsten in Hamburg oder an der Nordsee. 🙂

2017 habe ich mein Klassenziel erreicht: Meine Marke, meine Leistungsangebote und meine Business-Fotos passen zu meiner Unternehmer-Persönlichkeit. Dafür gebe ich mir ein selbst 5*****plus.
Ich wünsche allen ein nieselnagelneues 2018 mit Erfolg auf allen Ebenen! Merci, liebe Marit Alke, dass du uns hier das virtuelle Klassenzimmer zum dritten Mal aufgeschlossen hast.

die Ulrike

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.

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