Das Internet ist eine Scheibe und am 25. Mai 2018 fallen alle Unternehmer*innen hinten runter: Webseiten werden gelöscht. Das eigene Business dicht gemacht. Es gibt kein Online-Marketing mehr. Das globale Netz bricht zusammen. Achtung: The German Angst geht wieder um.
Wer ist daran Schuld? Na, klar, die Datenschutzverordnung, die diese Woche Freitag in Kraft tritt. Allein der Hashtag #DSGVO reicht aus, damit Einzelunternehmer*innen in Panik oder Schockstarre verfallen.
Haben wir in diesen Zeiten vergessen, warum wir uns für die Selbstständigkeit entschieden haben?
„Als Unternehmer*in können wir einerseits unser Business immer wieder neu skalieren und andererseits unsere Mission leben“, lautet mein Credo. „Und wir können mit unserer Arbeit die Welt unserer Kunden ein wenig besser machen, indem wir sie in ihrer Persönlichkeit und Einzigartigkeit stärken.“
Damit wir das nicht vergessen, es in diesen Zeiten sehr bekömmlich, von seinen Kunden gelobt zu werden. Mit Referenzen wie dieser von Kirsten Haenisch.

Der stille Faktor

Eine Frau wie ich, die gern hinter die Kulissen blickt und neugierig auf das Verborgene und Unsichtbare ist, hätte es wissen müssen. Wissen, dass hinter dem Claim von Ulrike „Dein Business – ganz du!“ mehr steckt, als eine Agentur, die mir hilft, meine Website ins Leben zu rufen, inklusive gelungener Texte.
Nun bin ich aber auch „nur“ ein Mensch und vergesse ab und an, dass das „Unsichtbare“ ständig wirkt, ein Teil vom Ganzen ist und auch, wenn es nicht geschrieben steht, vorhanden ist.

Daher schreibe ich in meinem Danke an Ulrikes tolle Arbeit heute etwas über den „stillen Faktor“, über die Frau, die ich in unserer neunmonatigen Zusammenarbeit kennengelernt habe und über mich, die Frau, die ich jetzt bin.

Ich will „nur“ eine Website

Für Ulrike habe ich mich entschieden, weil zwei Worte, neben dem claim, mir ins Auge stachen: „Persönlichkeit“ und „einzigartig“. Ich wollte niemand, der mein Business in eine vorgegebene Form presste und mir sagte, wie ich mich nach außen zeigen sollte. Nach dem ersten Telefonat war klar, bevor ich überhaupt die ersten Texte schreiben „durfte“, musste erst mal meine Marke geklärt werden.

Prompt bin ich beim Schreiben und Reflektieren in eine klassische „Falle“ getappt und habe meine Methoden und meine Vorgehensweise beschrieben. Ulrike hat mich sanft, aber nachhaltig auf meine Füße gestellt und mir klar gemacht, dass meine Kundinnen nicht interessiert, wie ich etwas mache, sondern, dass ich um ihre Probleme weiß und Lösungen kenne. Bereits hier habe ich zwei Sachen erkannt, die sich durch den weiteren Prozess gezogen haben: Mal so eben ein paar Texte für die Website schreiben ist nicht…das ist anstrengend und rüttelt an den Grundfesten des Seins (zumindest bei mir ☺). Ich musste mir klar werden darüber, was ich wirklich will und was ich richtig gut kann (eben das, was mich als Persönlichkeit einzigartig macht) und das in genau die passenden Worte packen.

Nebenbei (und da sind wir dann beim stillen Faktor) bin ich mir mehr und mehr meiner selbst bewusst geworden, wer ich bin, was ich tue und wie ich das kommuniziere (mein persönliches „wording“). Vordergründig hat Ulrike, wie in der Schule, eine Aufgabe nach der anderen gestellt und ich habe „brav“ meine Hausaufgaben gemacht. Auf der unsichtbaren Ebene hat sie aus einem noch etwas undefinierten „ich will Frauen beraten und ihnen helfen in Krisensituationen“ zusammen mit mir eine deutlich abgegrenzte Marke entwickelt, die ich, und das finde ich total cool, nach außen knapp und klar definieren kann: kein langes, ausführliches Blabla mehr, sondern zwei, drei Sätze und fertig ☺. Und…nicht nur meine Kommunikation kommt jetzt auf den Punkt, sondern gleichzeitig ich selbst: Selbst-Bewusstsein, ein „Geschenk“ nebenbei, on top.

Vom Kern zum Text – mein Leben findet ein Ventil

Im nächsten Schritt ging es an die einzelnen Leistungsangebote. Ulrike und ich waren inzwischen ein eingespieltes Team und hatten unseren persönlichen Rhythmus gefunden. Ich liebe es, wenn ich mich auf jemand verlassen kann, wenn ich den anderen spüre und immer mehr vertrauen kann. Bei so einem Setting komme ich in meine Kraft und kann arbeiten und aus mir schöpfen.

Stück für Stück haben wir die einzelnen Angebote mit Leben gefüllt. Immer in der gleichen Form, jedes Mal mit anderem Inhalt. Dabei bin ich jedes Mal tiefer eingetaucht in das, was mich bewegt und was ich gern weitergeben möchte. Wie sehr meine Persönlichkeit, mein ganzes Leben tatsächlich in mein Business fließt, ist mir beim Schreiben dieser Texte klar geworden. Ich glaube, dass Ulrike spürt, wenn ich etwas schreibe, was mit Leben gefüllt ist und Substanz hat. Alles, was nicht dazugehört, hat keine Strahlkraft und ich konnte ihr nichts vormachen. Ein untrüglicher Instinkt lässt sie Schwachstellen aufspüren (sie nennt das, „ihre Kundenbrille aufsetzen“) und, auch wenn ich manchmal schlucken musste, im Nachhinein bin ich dankbar dafür, dass sie den roten Faden meiner Marke nie losgelassen und mich immer wieder „zurück ins Boot“ geholt hat.

Nach vielen Ping und Pongs hin und her (Ulrikes wording für ihr Schreibcoaching ☺) waren wir am Ende der Texte angelangt. Mal hier eine Überschrift, mal da eine Einleitung, immer haben wir gefeilt, bis ich zufrieden war. Zusammenarbeit auf Augenhöhe, gegenseitiger Respekt, verantwortliches Handeln auf beiden Seiten, in Summe das, was ich auch den „stillen Faktor“ nenne. In einer Zeit, wo wir noch in hierarchischen Strukturen leben und erst allmählich eine neue Form der Begegnung stattfindet, war das auch ein Geschenk für mich. Der Boden, der von uns beiden bereitet wurde, auf dem wachsen konnte, was ich jetzt in Händen halte.

Ein paar Worte zum Schluss

Irgendwann habe ich gespürt, dass ich für die grafische Umsetzung der Website eine andere Begleitung brauche. Obwohl das von mir nicht so geplant war und ich das auch so anfangs nicht kommuniziert hatte, hatte ich erkannt, dass ich am Ende unserer gemeinsamen Arbeit angelangt war.
Eigentlich bin ich nicht gut darin, „Nein“ zu sagen, weil ich oft erfahren hatte, wie unangenehm die Reaktion meines Gegenübers ausfallen konnte. Doch auch hier habe ich in Ulrike jemanden gefunden, die souverän und sachlich meine Entscheidung respektierte. Eine Kundin/einen Kunden loslassen, wenn es Zeit ist, das ist eine Kunst, die nicht jede/r beherrscht. Einmal mehr etwas, was nicht zu lesen ist und was ich als „stillen Faktor“ bezeichne!

Liebe Ulrike, ich danke dir für eine bereichernde und intensive Zeit in meinem Leben. Ich bin sehr froh, dass wir uns begegnet sind und, dass wir nach wie vor Kontakt haben, auch, wenn du in Düsseldorf bist und ich in München sitze!

Ganz liebe Grüße, Kirsten

Liebe Kirsten, danke für diese wunderbare Referenz und das Sichtbarmachen meiner Mission. Auch für mich ist die Zusammenarbeit mit dir eine große Bereicherung gewesen.

Kirsten Webseite wird voraussichtlich im Sommer online gehen, wenn meine geschätzte Kooperationspartnerin Tanja Deuß in Düsseldorf die Webseiten-Fotos geschossen hat.

„Drucke dir heute deine Lieblingsreferenz aus. Lege diese neben deinem PC auf dem Schreibtisch, damit du in dieser Woche trotz #DSGVO einen kühlen Kopf bewahrst“, lautet daher mein Tipp für alle Solo-Selbstständige.

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Erst deine Persönlichkeit macht dein Business einzigartig. Ich begleite Einzelunternehmer durch den gesamen Prozeß auf ihren Weg zur #Lieblingsmarke. Von der Markenberatung, über Schreib-Coaching bis hin zur fertigen Webseite bekommst du alles aus einer Hand.