Meine Freundin Anke, erfolgreiche Autorin romantischer Liebesromane, schreibt wie ein Fels im Stau. Auf dem Weg in den Skiurlaub, das Auto vollbepackt mit einem von Grippe geplagtem Ehemann, drei Pubertier-Jungs, lenkt sie bei der ersehnten Pinkelpause die Familienkutsche auf den Parkplatz, packt ihren Laptop aus und feilt an ihren Romanfiguren.
Im Unterschied zu Anke brauche ich eine bestimmte Ordnung und Umgebung, um für mein Business zu schreiben. Und selbst dann leide ich in einigen Momenten unter Schreibblockaden. Obwohl ich meine Muse mit einem aufgeräumten Midcentury-Schreibtisch, einen Strauss gelber Tulpen und einem Kräutertee herzlichst einlade, neben mir Platz zu nehmen, hat sie heute ein Date mit einer anderen Bloggerin.
„Blöde Zicke!“ – Zeige ihr den Stinkefinger. Tauche in mein kreatives Bällchenbad ein, um mein Schreibgehirn zu entspannen.

„Wieviele verrückte Arten gibt es einen rosa Elefanten einzufangen?“,

frage ich mich.

  1. Mit einer Fahrradpumpe pumpe ich den Elefanten riesengroß auf, bis wir beide davon fliegen können.
  2. Ich setze ihm eine rosa Sonnenbrille auf und entführe ihn ins Elefanten-Paradies.
  3. Ich wachse so über mich hinaus, dass der Elefant klitzeklein wird und ich ihn in meine Hosentasche stecken kann.
  4. Ich tauche mit einer mega coolen Elefanten-Gang bei ihm auf und locke ihn auf eine angesagte Hip-Hop-Elefanten-Party.
  5. Ich spiele auf meiner Ukulele das traurigste Liebeslied, so dass der Elefant sich voller Mitgefühl unter meinem Arm einhakt und mich trösten will.
  6. Er sieht meine neuen weißen Sneakers mit den kleinen Glitzerelefanten an den Fersen und zieht mich sofort zur Kö ins nächste Schuhgeschäft.
  7. Ich kraule ihm die Elefantenohren und flüstere ihm in die Ohren, wo es in Düsseldorf die leckersten Wildkräuter gibt.
  8. Ich hypnotisiere ihn mit meiner speziellen „Mach aus einem Elefanten-eine-Mücke-Meditation“.
  9. Ich bringe ihn mit einem Witz unterhalb der Elefantenlinie so zum Lachen, daß er freiwillig mit mir geht.
  10. In meinem rosa Ballett-Tutu tanze ich ihm die Anfangsszene vom „Sterbenden Elefanten“ vor und locke ihn in die Oper am Rhein.
  11. Ich verrate ihm, wo es das beste Quellwasser für seine empfindliche Elefantenhaut gibt und wir verschwinden ins nächste Thermalbad.
  12. Ich bringe ihm die Tanzschritte des Madison bei und er will sofort nach Frankreich reisen.
  13. Ich verkünde ihm, dass er für seine Nebenrolle in La La Land einen Oscar gewonnen hat und wir sofort nach Los Angeles fliegen müssen.
  14. Ich überreiche ihm eine persönliche Einladung von der Duchess of Sussex für eine Curvy-Model-Elefanten-Show in Paris.
  15. Ich schenke ihm rosa Glitzer-Rollschuhe und wir skaten Hand in Hand am Rhein entlang.
  16. Ich zaubere ein artgerechtes Elefanten-Gehege, in der er und seine Familie sofort einziehen wollen.
  17. Ich setze mich zu ihm, lausche seiner traurigen Familiengeschichte und bringe ihn zurück in seine Heimat …

Hach, da kommt auch meine Muse wieder um die Ecke und küsst meine Schreibblockaden weg.

Mehr zum Thema Schreibblockaden findest du hier:

Youtube-Video: „Wie du den Entwurf deiner Über-mich-Seite schreibst!“

Drei Dinge braucht ein Blogger!

Schreibblockade? – Gone with the wind!

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