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	<title>Kann das weg? Archive - Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</title>
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		<title>(Podcast) Buchbesprechung bei der Leseoptimistin: &#8222;Schluss mit Mimimi&#8220;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 12:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kann das weg?]]></category>
		<category><![CDATA[Fettnäpfchen]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wichtigste zuerst: Der Podcast #57 bei und mit der Leseoptimistin Angela Hamatschek ist ein Gaudi gewesen. Federleicht, lustig und tiefgründig spielen wir uns die Bälle zu. Und ich bin so glücklich, dass Angela meinem Vorschlag gefolgt ist, dass neue Buch meiner ehemaligen &#8222;Schreibcoach-Lehrerin&#8220; Gitte Härter zu besprechen. &#8222;Schluss mit Mimimi&#8220; von Gitte Härter, erschienen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wichtigste zuerst: Der Podcast #57 bei und mit der <a href="https://www.leseoptimistin.de/57-schluss-mit-mimimi/">Leseoptimistin Angela Hamatschek</a> ist ein Gaudi gewesen. Federleicht, lustig und tiefgründig spielen wir uns die Bälle zu. Und ich bin so glücklich, dass Angela meinem Vorschlag gefolgt ist, dass neue Buch meiner ehemaligen &#8222;Schreibcoach-Lehrerin&#8220; <a href="https://gitte-haerter.de/podcast-die-leseoptimistin-mimimi/">Gitte Härter</a> zu besprechen.</p>
<p><strong>&#8222;Schluss mit Mimimi</strong>&#8220; von Gitte Härter, erschienen im Gabal-Verlag, gehört zur Reihe 30 Minuten. Du kannst es tatsächlich in dreißig Minuten lesen  – aber natürlich nicht durcharbeiten. Neben dem Buch bietet die Autorin wertvolles Bonus-Material in Form von diversen Arbeitsblättern an. Gitte bringt ein sehr komplexes Thema kleinteilig und praxisbezogen auf den Punkt. Das Buch dreht sich um die kleinen Fettnäpfchen, in die wir täglich reintapsen sowie um das große Hadern bei wichtigen Lebensentscheidungen. Auch in meinen Leben gibt es in der Rückschau einige Wendepunkte, mit denen ich hadern könnte. Rein theoretisch natürlich. 🙂</p>
<p>Hier meine wichtigsten Erkenntnisse auf einem Blick:</p>
<h2>1) &#8222;Schluss mit Mimimi&#8220; – mein Fazit:</h2>
<p><em>„Wir sollten nicht alles glauben, was wir über uns selbst denken.“</em></p>
<p>Wir Menschen leiden unter kognitiven Verzerrungen, wenn wir auf unser Leben zurückblicken. Dabei ist es egal, ob es sich um wichtige Lebensentscheidungen wie zum Beispiel die <a href="https://ulrikezecher.de/personal-branding">Berufswahl</a>, Heirat, Trennung vom Herzensmenschen oder Alltags-Fettnäpfen handelt. Wir erzählen uns immer dasselbe und glauben dann, dass aus Annahmen Fakten werden.  Das ist vergleichbar mit einem Radiosender, der das ganze Jahr &#8222;Last Christmas&#8220; spielt.<br />
Wir können Wendepunkte in unserem Leben neu bewerten, wenn wir unseren Denkfallen und auch unseren Gefühlen auf die Schliche kommen.  Zwar können wir nicht rückwärts leben, um Fehlverhalten in der Vergangenheit zu ändern, aber wir können uns bei anderen entschuldigen und uns selbst verzeihen.</p>
<h2>2) Was kann ich für die Praxis rausziehen?</h2>
<p>Das Akronym „Mist“ ist eine schnelle und effektive Methode   das Alltags-Hadern sofort zu stoppen. Statt nur einfach zu sagen &#8222;Shit happens&#8220;, mit den Schultern zu zuckern und so weitermachen wie bisher, kann die Leserschaft hier schön differenziert arbeiten.</p>
<p><strong>M</strong> = Mimimi (Der Auslöser)<br />
<strong>I</strong> = Ich-Fokus (Die eigenen Gefühle konkretisieren)<br />
<strong>S</strong> = Das schlechte Gewissen<br />
<strong>T</strong> = Tun Welche Option habe ich jetzt?</p>
<p>Beispiel aus Gittes Buch: „Ich habe die Frau meines Kollegen gefragt, wann das Baby kommt, dabei ist sie gar nicht schwanger. Ich könnte schon wieder im Boden versinken!“<br />
Gitte bietet in einem Arbeitsblatt ein kreatives Brainstorming für den obigen Schwangeren-Faux-pas an:</p>
<p>&#8222;• Ich könnte mich bei beiden entschuldigen mit einer netten Karte – entweder es nochmal thematisieren oder einfach nur „Entschuldigung“ sagen, denn sie wissen ja, worum es geht und ich will es nicht nochmal wiederholen.<br />
• Ich könnte Blumen schicken.<br />
• Ich könnte es meinem Kollegen gegenüber ansprechen, dass es mir sehr Leid tut<br />
und arg peinlich ist.<br />
• Ich könnte meinen Kollegen fragen, ob ich mich bei seiner Frau entschuldigen kann<br />
oder es dadurch noch schlimmer mache.<br />
• Ich könnte die Frau meines Kollegen kontaktieren und sagen, dass ich nicht recht<br />
weiß, wie ich mich jetzt verhalten soll, aber meinen Faux-pas nicht einfach unter<br />
den Teppich kehren möchte, weil ich fürchte, sie verletzt zu haben.<br />
• Ich könnte es einfach auf sich bewenden lassen (und sowas künftig nicht mehr<br />
fragen).<br />
• Ich könnte erst mal Gras über die Sache wachsen lassen und bei einem nächsten<br />
Treffen dann schauen, ob die Atmosphäre seltsam ist oder ob ich noch immer ein<br />
schlechtes Gewissen habe und es eventuell dann noch mal ansprechen.<br />
• Ich könnte abwarten, ob mein Kollege sich irgendwie seltsam verhält oder es von<br />
sich aus anspricht.&#8220;</p>
<p>Wichtig: MIST wird schriftlich gemacht, so kann sich die Leserin oder der Leser alles ungeflitert von der Seele schreiben. Und auch hier gilt: Gebe dich nie mit dem ersten Gedanken zufrieden, was die Beschreibung deiner Gefühle betrifft.   Und das Schreiben an sich, ich nenne es „schreibend denkend“ ist ein Prozess wieder in die Selbstwirksamkeit zu kommen.</p>
<h2>3) Mein bestes Beispiel</h2>
<p>Mein lustiges Beispiel für unsere <strong>Wenn-dann-Ketten</strong> findest du auf Seite 57 im Buch. Die Jugendliebe-Anekdote erinnert mich an eine Prinzessin-Geschichte.</p>
<p>&#8222;Wenn ich mich nicht von meiner Jugendliebe getrennt hätte,</p>
<p>… würden wir jetzt glücklich und zufrieden auf dem Land wohnen<br />
… hätten wir uns ein kleines Häuschen gebaut, wie das bei uns am Dorf üblich war<br />
… wäre ich nicht so verdammt alleine auf der Welt.&#8220;</p>
<p>Und dann kommt das Praktische oder Gemeine, wenn die Autorin stringent fragt: &#8222;Ist das eine <strong>Tatsache</strong> oder <strong>Annahme</strong>?&#8220; Und greifen hier die vier Denkfallen, die sie ab Seite 18 der Leserin und dem Leser vorgestellt hat.</p>
<p>1. das autobiografische Gedächtnis<br />
2. der Rückschaufehler<br />
3. das emotionale Schlussfolgern<br />
4. Bestätigungsfehler</p>
<h2>4) Was sehe ich kritisch?</h2>
<p>Den Ratgeber sehe ich nicht kritisch, eher uns Menschen. 🙂 Gittes Ratgeber hat es faustdick hinter den Ohren. Und zwischen unseren Ohren sitzt unserer Gehirn. Blöd ist nur, dass wir Menschen und unser Gehirn sich nicht gerne verändern will. Das Hadern hat allerdings einen Preis, aber auch Vorteile. Menschen, die ständig jammern, bekommen unsere Aufmerksamkeit. &#8222;Ich wollte ja gerne, aber mein Chef*in, mein Partner*in, meine Kindheit, meiner Herkunft, mein Alter …&#8220;.   Ich persönlich vermeide diese Energieräuber in meinem Privatleben.</p>
<h2>5) Was hat mich zum Lachen gebracht?</h2>
<p>Das Auflösen der Jugendliebe-Geschichte auf Seite 60:   Das Dorfleben ist der Horror. Die Ehe längst geschieden. Ein Rosenkrieg ist ausgebrochen. Wer das Haus, die Kinder und die Kühe bekommt, ist offen.</p>
<h2>6) Was war neu für mich?</h2>
<p>Das wir Menschen unter Verzerrungen leiden, war mir bekannt. Aber das es so viele Denkfallen sind, das ist neu für mich.</p>
<h2>7) Wem empfehle ich &#8222;Schluss mit Mimmi&#8220;?</h2>
<p>Alle, die sich weiter entwickeln wollen, um selbstbestimmt und glücklich zu leben. Keinen Bock mehr haben, den Preis des Haderns zu zahlen. Denn das Hadern kostet uns viel verlorene Lebenszeit und -energie. Also weg mit dieser schädlichen Verhaltensweise.</p>
<p>Hier springst du direkt in den Podcast rein:</p>
<p><iframe title="Spotify Embed: #57 Schluss mit Mimimi" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/episode/5nE5ynknQx3WXwce5Xaq9h?si=sj0QRPQxRfmpWSdZXD03Bw&#038;utm_source=oembed"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum es wichtig ist, das Wort „Vielleicht?“ radikal zu streichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 06:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kann das weg?]]></category>
		<category><![CDATA[handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder mal hört man den Rat, bestimmte Wörter auszutauschen, z. B. „will ich“ statt „muss ich“, und sowas. Du kennst das sicher! Ich bin da zwiegespalten, denn einerseits hat das seine Berechtigung, aber nur mit dem Austauschen ist es ja nicht getan, wenn wir trotzdem innerlich anderer Ansicht sind.  Dennoch empfehle ich dir heute, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/ausmisten/warum-es-wichtig-ist-das-wort-vielleicht-radikal-zu-streichen">Warum es wichtig ist, das Wort „Vielleicht?“ radikal zu streichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder mal hört man den Rat, bestimmte Wörter auszutauschen, z. B. „will ich“ statt „muss ich“, und sowas. Du kennst das sicher! Ich bin da zwiegespalten, denn einerseits hat das seine Berechtigung, aber nur mit dem Austauschen ist es ja nicht getan, wenn wir trotzdem innerlich anderer Ansicht sind.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dennoch empfehle ich dir heute, das „vielleicht“ in die Tonne zu treten, wenn es um <a href="https://ulrikezecher.de/allgemein/juhu-pruefung-als-seo-sea-analytics-managerin-ihk-bestanden">Vorhaben</a> geht, die dir wichtig sind. Denn damit baust du dir von vornherein ein Hintertürchen, das direkt zum Verschieben oder zum „doch nicht“ einlädt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Das Loslassen des &#8222;Vielleicht&#8220; fällt vermutlich gar nicht so leicht:</h2>
<ul>
<li>Wir hören es den ganzen Tag, im Job und auch privat: Das wird einerseits zu einer Gewohnheit, die wir gar nicht immer bewusst wahrnehmen, andererseits aber nimmt es Verbindlichkeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Es ist ein Sicherheitsnetz: Wenn wir nicht dazu gekommen sind, es nicht ganz durchziehen oder es um eine Sache geht, wo wir Angst vor der eigenen Courage bekommen, können wir uns immer noch aufs Vielleicht berufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>„Gleich und gleich gesellt sich gern“: Das gilt auch für Menschen, die häufig das Wort <i>vielleicht</i> benutzen. Da kann man sich gegenseitig bedauern oder runterziehen, es fühlst sich bequem für uns an. Und weil es die anderen auch so halten, ist es okay, nicht in die Pötte zu kommen.</li>
</ul>
<p><b>Wenn du das Wort „vielleicht“ streichst, bringt das natürlich ein Commitment mit sich:</b> Du legst dich fest. Das bringt eine ganz andere Verpflichtung mit sich, die – je nachdem, worums geht – durchaus mal Schiss auslösen kann.</p>
<p><strong>Doch das lohnt sich, denn:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<ul>
<li>Es fühlt sich ganz anders an, wenn du dein Vorhaben als Tatsache in den Raum stellst und nicht direkt mit einem Fragezeichen versiehst.</li>
<li><a href="https://ulrikezecher.de/personal-branding">Du</a> stichst aus der Masse hervor, indem du deutlich und uneingeschränkt dir und deiner Umwelt mitteilst, wofür du einstehst und was du erreichen willst.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Das bringt dir Klarheit – und dein Umfeld schätzt die klare Ansage, wenn statt einem Vielleicht ein Ja oder Nein kommt.</li>
<li>Es kann natürlich mitunter angreifbar oder verletzbar machen, wenn es um etwas geht, wo andere schon mal denken: „Er/sie hat Flausen im Kopf.“</li>
</ul>
<p><b>Darum gibt es nur eine Frage:<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<ul>
<li>Tut mir dieses Wort gut?</li>
<li>Tut es mir nicht gut?</li>
</ul>
<p>Das ist dein Sprungbrett, ob du handelst oder nicht handelst. Dazwischen gibt es nix.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du in deinem Leben wirklich etwas verändern willst/darfst/musst, empfehle ich dir, das „vielleicht“ zu streichen. Erst, wenn du dieses Füllwort weglässt, kommst du ins Tun – auch beim <a href="https://ulrikezecher.de/schreibcoach">Schreiben</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/ausmisten/warum-es-wichtig-ist-das-wort-vielleicht-radikal-zu-streichen">Warum es wichtig ist, das Wort „Vielleicht?“ radikal zu streichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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		<title>Wie ich erst meinen Keller und dann mein Business entrümpelt habe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2014 14:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kann das weg?]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Business entrümpeln]]></category>
		<category><![CDATA[Herzensprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Solo-Selbständige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Keller – mehr als ein Ort Im schönen November miste ich regelmäßig meinen Keller aus: Mamas geliebtes Wildrose Service, der Weihnachtskranz von 2005, Farben vom letzten Anstrich, Bilder vom Ex, Fehlkäufe, Vasen für jeden Anlass &#8230; ja, da hat sich viel Mist angesammelt. Seit mehreren Wochen stand &#8222;Keller aufräumen&#8220; auf meiner Agenda; am liebsten hätte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/ausmisten/wie-ich-erst-meinen-keller-und-dann-mein-business-entruempelt-habe">Wie ich erst meinen Keller und dann mein Business entrümpelt habe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Keller – mehr als ein Ort</h2>
<p>Im schönen November miste ich regelmäßig meinen Keller aus: Mamas geliebtes Wildrose Service, der Weihnachtskranz von 2005, Farben vom letzten Anstrich, Bilder vom Ex, Fehlkäufe, Vasen für jeden Anlass &#8230; ja, da hat sich viel Mist angesammelt. Seit mehreren Wochen stand &#8222;<em>Keller aufräumen</em>&#8220; auf meiner Agenda; am liebsten hätte ich das verschoben. &#8222;Warum?&#8220; –  Das Ausräumen, Aufräumen und Putzen bereitet mir keine Bauchschmerzen, sondern meine Erinnerungen, an die ich noch klebte. Welche möchte ich loslassen? Welche behalten?</p>
<p>Zum Glück habe ich mir vorher einen ganz praktischen Plan gemacht.</p>
<h2>Einen Plan fürs Ausmisten</h2>
<p>Alles aus dem Keller ausräumen<br />
In die Hand nehmen.<br />
Macht mich dieser Gegenstand glücklich?<br />
Oder unglücklich?<br />
Alles, was mich glücklich macht, behalten.<br />
Und in die geputzten Schränke, Regale einräumen.<br />
Den Rest innerhalb von 12 Stunden entsorgen oder verschenken.</p>
<p>Läuft. bei. dir. Gut. Fertig. Nach drei Stunden. Der aufgeräumte Keller erfrischt mein Gesicht wie nach einer 21-tägigen Thalasso-Kur. Voller Freude drehe ich mich um die eigene Achse zum passenden Ohrwurm.</p>
<p>Mit diesem Elan knüpfe ich mir mein Business vor. Auch hier stelle ich mir die Fragen: &#8222;Was macht mich glücklich? Was möchte ich behalten? Oder loslassen?&#8220;</p>
<h2>Wieder Raum für neue Ideen</h2>
<h3>Herz und Hirn</h3>
<p>Ein neuer Lieblingsjob ist bei mir dazu gekommen: Menschen mit <a href="http://ulrikezecher.de/schreibcoach">Worten</a> im Netz und in den Sozialen Medien sichtbar zu machen. Ich blogge seit 2009. Am Anfang stand die Freude und die Leidenschaft im Mittelpunkt. In den letzten Jahren habe ich meine Schreibkompetenzen trainiert:<br />
Texte konzipieren, mit Lesernutzen schreiben, einfache, klare Sätze bilden und vieles mehr. Ich habe in den <a href="https://ulrikezecher.de/potenzial/schreibcoach-tipps">Schreibworkshops</a> heftig geschwitzt. Manchmal konnte ich meinen Namen nur noch tanzen.<br />
Egal. Ganz egal. Ich bin meinem Mantra treu geblieben: &#8222;Ich bleibe am Ball. Ich bleibe am Ball. Ich bleibe am Ball.&#8220;<br />
Diese Entwicklung haben meine Coaching-Klienten live mitbekommen und 2014 dreimal angefragt: &#8222;Ulrike, macht du mit mir meine Website.&#8220; &#8222;Unbedingt&#8220;, lautete jedes Mal meine Antwort. Die Kombination aus klassischem Coaching, Schreib-Coaching und Projektmanagement erfüllt mich mit großer Freude. Warum?<br />
Am Ende dieses Prozesses habe ich einen <em>Menschen</em> mit seinen Talenten, Leistungsangebot und Visionen im Netz sichtbar gemacht.</p>
<h3>Blog und Business</h3>
<p>2016 war mein Ziel, in meiner Kolumne #LieblingsMarke regelmäßig andere Selbstständige vorzustellen sowie längere Blogartikel zu schreiben. Mittlerweile weiß ich, daß ich für einen guten Blogartikel zwischen 4 &#8211; 6 Stunden einplanen muss: Recherche, Konzipieren, Lesen, Redigieren, Korrigieren, SEO, Überschrift texten. Und wenn ich das Beitragsbild noch selbst zeichne, kommt noch ein Schüppchen Zeit oben drauf.<br />
Für mich bedeutet <a href="https://ulrikezecher.de/online-redaktion">Bloggen</a> <em>für</em> mein Business zu schreiben und mit Menschen in Dialog zu gehen.</p>
<p>Meine Blog-Ziele für das neue Jahr:</p>
<p>1. Noch mehr Ulrike-einzigartiger zuschreiben<br />
2. Noch mehr Lesernutzen anbieten<br />
3. Selbstmarketing mit Humor<br />
4. Jeden ersten des Monats einem <a href="http://ulrikezecher.de/newsletter">Newsletter</a> zu versenden</p>
<h3>Karma und Kunden</h3>
<p>Ich habe große Lust mit <a href="http://ulrikezecher.de/personal-branding">Menschen</a> zusammenzuarbeiten, die sich im Netz sichtbar machen wollen und wirklich jeden Tag etwas Tun wollen. Auch wenn es ganz, ganz kleine Babyschritte sind. Auch wenn an manchen Tag gar nichts geht, weil immer die kleinen Sabotage-Teufel ins Ohr flüstern.<br />
Jeden Tag ein bisschen mehr. Dafür aber mit viel Ausdauer und Leidenschaft. Ich habe überhaupt keine Lust mehr auf Menschen, die nur von ihrem Erfolg träumen oder jammern.</p>
<h3>Erfolg und Spaß</h3>
<p>Ich möchte Erfolg neu für mich definieren. Ich habe da noch so alte Glaubensgrundsätze in meinem <em>Keller</em>:<br />
&#8222;Du musst hart dafür arbeiten. Das darf kein Spaß machen. Du kannst alles planen und kontrollieren.&#8220;<br />
Weg damit, entrümpeln. Die besten Sachen sind mir im in diesem Jahr passiert, weil ich sie gemacht habe: Video-Marketing, neue Produkte, eine <a href="http://ulrikezecher.de/blaumachen/hand-gegen-koje-auf-hallig-hooge">Auszeit am Meer</a> und eine <a href="http://www.texterella.de/mode-text.php/lifestyle/comments/das-montagsinterview-mit-ulrike-zecher">modische Zeitreise</a>.<br />
Davon möchte ich 2017 noch viel mehr in mein Leben einladen &#8230; und die passenden Menschen dazu &#8230;</p>
<p>Was möchtest du in deinem Business loslassen? Oder wovon willst du mehr haben? Gerne berate ich dich auf deiner <a href="https://ulrikezecher.de/markenkern-schuerfen">Markenreise</a>.</p>
<p><em>Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Marit Alke.</em></p>
<p>Foto: Fotograf petradr, <a href="https://unsplash.com/petradr/portfolio" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twitter.com/Petchy19</a>, Quelle unplash, Clock</p>
<div class="user-profile-header__bio"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/ausmisten/wie-ich-erst-meinen-keller-und-dann-mein-business-entruempelt-habe">Wie ich erst meinen Keller und dann mein Business entrümpelt habe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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