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	<title>Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</title>
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	<description>Content mit Kohlensäure! Für Personenmarken und KMUS:</description>
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	<title>Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</title>
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		<title>Warum Schreibcoaching eine effektive Methode ist, um neue Ideen aus deinem Unterbewusstein zu fördern!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 13:57:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besser schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Schreibcoaching? Kurz gesagt: Du schreibst. Ich coache dich. Im Schreibcoaching begleite ich dich bei deinem Schreibprojekt – damit du dein Ziel erreichst und gleichzeitig lernst, klarer, persönlicher und wirksamer zu schreiben. Egal ob Landingpage, Website oder Selbstlernkurs: Du entwickelst nicht nur Texte. Du entwickelst deinen Ausdruck. Und noch mehr: Schreibcoaching ist auch ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/schreibcoaching-methode">Warum Schreibcoaching eine effektive Methode ist, um neue Ideen aus deinem Unterbewusstein zu fördern!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Was ist Schreibcoaching?</h2>
<p>Kurz gesagt: <strong>Du schreibst. Ich coache dich.</strong></p>
<p>Im <a href="https://ulrikezecher.de/schreibcoach">Schreibcoaching</a> begleite ich dich bei deinem Schreibprojekt – damit du dein Ziel erreichst und gleichzeitig lernst, klarer, persönlicher und wirksamer zu schreiben. Egal ob Landingpage, Website oder Selbstlernkurs:<br />
Du entwickelst nicht nur Texte. Du entwickelst deinen Ausdruck.<br />
Und noch mehr: Schreibcoaching ist auch ein Weg nach innen. Es bringt verborgene Ideen, neue Perspektiven und überraschende Erkenntnisse an die Oberfläche.</p>
<p>Das kann keine KI für dich leisten. Sie liefert Vorschläge – aber keine echten Einsichten aus deinem Inneren.</p>
<h2>Schreibcoaching gibt dir einen klaren Rahmen</h2>
<p>Gute Texte entstehen nicht durch Zufall – sondern durch Struktur. Du setzt dir ein klares Ziel, definierst Anfang und Ende und planst bewusste Pausen ein. Denn dein Schreibgehirn braucht beides: Fokus und Erholung. Im Schreibcoaching arbeiten wir intensiv zusammen – zum Beispiel im E-Mail-Pingpong über mehrere Stunden oder Tage. Wir schreiben, reflektieren, justieren. Und genauso wichtig: Wir hören rechtzeitig auf. Denn oft entstehen die besten Ideen nicht am Schreibtisch, sondern danach – wenn dein Kopf frei wird und dein Denken weiterarbeitet.<br />
Nicht auf Knopfdruck, sondern im eigenen Tempo.</p>
<h2>Du hast eine Sparringspartnerin – nur für dich</h2>
<p>Freundinnen hören zu. Communities fühlen mit. KI liefert dir schnelle Antworten. Aber im Schreibcoaching geht es nur um dich, deine <a href="https://ulrikezecher.de/angebote/markenkern-schuerfen">Positionierung</a>, deinen Text oder <a href="https://ulrikezecher.de/angebote/jobcrafting-2">Job</a>.  Ich stelle dir die Fragen, die dich weiterbringen. Ich lese zwischen den Zeilen.<br />
Ich fordere dich heraus – und ermutige dich gleichzeitig. Gemeinsam schicken wir deinen inneren Kritiker in den Urlaub. Damit wieder Platz entsteht für neue Gedanken, mutige Ideen und echten Schreibfluss.</p>
<h2>Du gehst über deine erste Idee hinaus</h2>
<p>Die erste Idee ist selten die beste. Im Schreibcoaching hinterfragst du, vertiefst und entwickelst weiter.<br />
Du öffnest Räume für Alternativen, die vorher unter der Oberfläche lagen. Während KI oft beim Offensichtlichen stehen bleibt, gehst du einen Schritt weiter: zu den Ideen, die wirklich zu dir passen.</p>
<p>Gerade bei größeren Projekten wie eine eine Webseite lohnt sich dieser Schritt:<br />
Du investierst Zeit, Energie und Herzblut – also gib deiner Idee die Chance, wirklich zu reifen.</p>
<h2>Du gewinnst Klarheit</h2>
<p>Weniger Buzzwords. Mehr Substanz.</p>
<p>Statt Marketing-Phrasen arbeiten wir an dem, was wirklich zählt:</p>
<ul>
<li>Was meinst du konkret?</li>
<li>Was bewirkt dein Angebot?</li>
<li>Warum ist es wichtig?</li>
</ul>
<p>Du lernst, deine Inhalte so zu formulieren, dass sie verstanden werden – und berühren. Oder einfacher gesagt:<br />
So, dass auch „Oma Erna aus Wanne-Eickel“ sofort kapiert, worum es geht. &#x1f609; Und genau hier trennt sich der Unterschied: KI kann glätten. Aber du willst treffen.</p>
<h2>Du erlebst echte Aha-Momente</h2>
<p>Schreiben ist Denken auf Papier. Während du schreibst, sortierst du nicht nur Worte – sondern auch dich selbst.<br />
Du erkennst Zusammenhänge, entdeckst neue Facetten und entwickelst ein tieferes Verständnis für dein „Wozu“.Diese Erkenntnisse entstehen nicht durch generierte Texte – sondern durch dein eigenes Denken zwischen den Zeilen. Und vor allem durch mein Nachhaken, meine Intuition und mein Chearleading. 🙂 Und genau das macht sie so wertvoll.</p>
<h2>Du hältst dein Momentum fest</h2>
<p>Im Schreibcoaching entsteht etwas, das bleibt: Deine Gedanken. Deine Entwicklung. Deine Entscheidungen.<br />
Du kannst jederzeit darauf zurückgreifen:</p>
<ul>
<li>für neue Ideen</li>
<li>für mutige nächste Schritte</li>
<li>für mehr Klarheit in deinem Business</li>
</ul>
<p>Du siehst, was sich verändert hat – und wohin du dich entwickeln willst.</p>
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		<title>#Gesichter: Interview mit Susanne Ackstaller (Texterella)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 04:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesichter]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggerin 50plus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tada! Auf das Interview mit Susanne Ackstaller habe ich lange gewartet. Und ich finde, das Warten hat sich wirklich gelohnt. Dieses Interview inspiriert besonders Frauen, die mit Freude, Leichtigkeit und einem Lächeln auf den Lippen älter werden möchten. In Susis zweitem Buch, &#8222;Auf das Leben&#8220;, dreht sich daher alles um das Glück. Susanne ermutigt uns [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/interviews/susanne-ackstaller-texterella">#Gesichter: Interview mit Susanne Ackstaller (Texterella)</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Tada! Auf das Interview mit Susanne Ackstaller habe ich lange gewartet. Und ich finde, das Warten hat sich wirklich gelohnt. Dieses Interview inspiriert besonders Frauen, die mit Freude, Leichtigkeit und einem Lächeln auf den Lippen älter werden möchten. In Susis zweitem Buch, &#8222;Auf das Leben&#8220;, dreht sich daher alles um das Glück.</em></p>
<p><em>Susanne ermutigt uns Frauen jenseits der 50, uns von jeglichen Stereotypen freizumachen. Das Älterwerden mit offenen Armen zu begrüßen – schließlich gibt es wirklich keine bessere Alternative dazu. Warum also nicht mit über 50, 60, 70 neu durchstarten, sich neu verlieben und das Leben in vollen Zügen genießen?</em></p>
<p><em>Also, liebe Susi, stoßen wir auf dich an, auf unzählige weitere Jahre des Bloggens und ein langes, erfülltes Leben!</em></p>
<p><strong>Texterin für Finanzkommunikation. Mode- und Lifestyle-Bloggerin auf Texterella. Autorin. Kolumnistin. Wow, du jonglierst mit verschiedenen Geschäftsmodellen. Folgst du dabei eher deiner Intuition oder einer Marketing-Strategie?</strong></p>
<p>Weder noch. Es mag vielleicht unspannend klingen, aber vieles hat sich schlichtweg ergeben. Manchmal war es Glück, manchmal Zufall, manchmal war es einfach eine Chance, die ich ergriffen habe, als sie sich bot. Mir machen nunmal viele unterschiedliche Dinge Spaß, und so ist der etwas eigenartige Mix aus Finanzen, Investor Relations, Lifestyle und Mode entstanden.</p>
<h3><strong>Gibt es einen roten Faden in deiner bunten Business-Welt? Oder anders gefragt, wie machst du dich für deine Kundschaft sowie Leserschaft greifbar?</strong></h3>
<p>Das Schreiben. Worte sind mein kleinster gemeinsamer Nenner bzw. der roten Faden, ob nun als Wirtschaftstext oder als Modekolumne. Gefunden werde ich in erster Linie auf Social Media, sprich, durch Instagram oder über mein Blog texterella.de, oder auch über klassische Medien. Meine Wirtschaftskunden kommen tatsächlich in erster Linie über Empfehlungen: Ich bin auf Geschäftsberichte spezialisiert, da ist der Dienstleistermarkt sehr klein.</p>
<h3><strong>Wie hat dich deine Oma in Modefragen inspiriert? Sie war Schneiderin und nähte viel nach Schnittmustern von Burda-Moden – auch für dich.</strong></h3>
<p>Inspiriert wäre etwas übertrieben – eine Fashionista war meine Oma nun wahrlich nicht. Aber sie hat das Interesse geweckt: an Stoffen, am Nähen, an schöner, hochwertiger Kleidung – und vielleicht auch am Kreativsein überhaupt.</p>
<h3><strong>Hat dir deine Oma, Mutter, Vater oder Lieblingstante eine Lebensweisheit mit auf den Weg gegeben, die dich seitdem gut durchs Leben trägt?</strong></h3>
<p>Mein Vater sagte gerne: „Schwierigkeiten sind da, um überwunden zu werden.“ Früher fand ich den Spruch doof, aber mittlerweile mag ich ihn. Und ich halte es auch so. Von Problemen lasse ich mich nicht klein kriegen, sondern versuche sie zu lösen. Überhaupt stamme ich aus einer Familie mit viel Optimismus und hoher Resilienz, das hat mich sehr geprägt.</p>
<h3><strong>Spätestens mit der ersten Jeans ist es mit Burda vorbei gewesen. Kannst du dich an das Lebensgefühl erinnern, als du das erste Mal in eine Jeans geschlüpft bist?</strong></h3>
<p>Nein, konkret erinnern kann ich mich nicht, das ist ja auch schon ein paar Jahrzehnte her und so wichtig, war der Moment für mich dann wohl doch nicht. (lacht) Richtig entdeckt habe ich Jeans ohnehin erst, als Denim durch Elastan dehnbar wurde. Erst dadurch haben sie Einzug in mein Leben gehalten und sind seitdem nicht mehr wegzudenken.</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align: left;"><span style="color: #ff00ff;">Schreiben, das ist für mich wie Atmen.</span></h3>
</blockquote>
<h3><strong>Du bloggst seit 2009 auf Texterella. Was hat sich in den 14 Jahren geändert, wenn du an die Qualität deines Contents (Text, Fotos und Videos) denkst?</strong></h3>
<p>Am Anfang habe ich sehr viel kürzere Beiträge geschrieben, dafür häufiger. Bloggen war ja ein bisschen wie Facebook. Oft waren es nur ein paar knackige Zeilen und ein Foto in einer Qualität, die ich heute nicht mehr veröffentlichen würde. Aber das sei mir verziehen: Smartphones mit guter Kamera gab es damals ja noch nicht, und eine Fotografin hatte ich ebenso wenig.</p>
<p>Heute plane ich sehr viel langfristiger: Zum einen, weil (Werbe-)Kooperationen mit Firmen Teil meines Geschäftsportfolios sind, und die müssen natürlich gebrieft, erstellt, abgestimmt und freigegeben werden. Zum anderen, weil ich fast alle Fotos mit einer professionellen Fotografin, <a href="https://martinakleinfotografie.de">Martina Klein</a>, mache.<br />
Kurz: Der Content – vom Text bis zu den Fotos – ist sehr viel professioneller geworden, wie auch die ganze Branche.</p>
<h3><strong>Paris, Irland, Venedig – ich liebe deine Shootings an den schönsten Orten der Welt. Meistens begleitet dich die wunderbare Martina Klein auf deinen Reisen und fotografiert dich. Wie ist die Zusammenarbeit mit ihr entstanden?</strong></h3>
<div id="attachment_27917" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27917" class="size-medium wp-image-27917" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/Susanne_Ackstaller_Gesichter-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /><p id="caption-attachment-27917" class="wp-caption-text">Susanne Ackstaller<br />Fotocredit: Martina Klein</p></div>
<p>Ich kannte Martina schon von Instagram und bewunderte ihre schönen Fotos – dass sie nicht nur als Bloggerin, sondern auch als Fotografin arbeitete, wusste ich allerdings gar nicht. Großes Glück plus das Quäntchen Zufall, das aus meiner Erfahrung bei wichtigen Dingen im Leben immer eine Rolle spielt, haben uns dann zusammengebracht, als ich auf meine erste richtige Fotoreise nach Irland ging und ich noch dringend eine Fotografin dafür brauchte.</p>
<h3><strong>Blogartikel, Buch, Kolumne und Instas– wie motivierst du täglich zum Schreiben? Brauchst du bestimmte Rituale? Hast du einen Lieblings-Ort? Nimm uns doch einfach hinter deine Schreib-Kulissen mit …</strong></h3>
<p>An schönen Orten macht das Schreiben natürlich doppelt viel Spaß. Aber nein, eigentlich brauche ich keine Motivation. Schreiben, das ist für mich wie Atmen. Und wenn es manchmal tatsächlich nicht klappt, richtet es die drohende Deadline.</p>
<h3><strong>Chapeau! Verrate meiner Leserschaft, wie du zu deinem ersten Buchprojekt gekommen bist. Der Verlag hat dich ja entdeckt.</strong></h3>
<p>Nun, ich war für einen Schreibworkshop auf Zypern und saß gerade bei einem Glas Rosé auf der Terrasse des Strandhotels, in dem ich ein Zimmer gebucht hatte. Als ich meine Mails abrief, war auch eine Nachricht vom Knesebeck-Verlag dabei: Ob ich eventuell Interesse hätte, einen Stilratgeber für Frauen über 50 zu schreiben. Tatsächlich kannte mich die Pressefrau von ein paar Rezensionen, die ich über bei Knesebeck verlegte Bücher geschrieben hatte … aber dass daraus mal eine Buchanfrage entstehen würde – auf die Idee wäre ich nie gekommen.</p>
<p>Und was soll ich sagen: Natürlich hatte ich unglaubliche Lust auf diese Buchidee! Sie stand sogar schon seit einiger Zeit auf meiner Bucketlist! Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Abend auf Zypern denke …</p>
<h3><strong>Eigentlich unglaublich: Wir Frauen ab 50 Jahren werden immer unsichtbarer. Wir verschwinden einfach. Ist dein Buch &#8222;Die beste Zeit für guten Stil“ daher auch eine Gegenbewegung zur anhaltenden Altersdiskriminierung?</strong></h3>
<p>Auf jeden Fall! Aber nicht nur mein <a href="https://www.knesebeck-verlag.de/die_beste_zeit_fuer_guten_stil/t-1/939">Modebuch</a>, sondern auch mein Blog texterella.de sowie meine Social-Media-Kanäle! Und natürlich mein neues Buch „Auf das Leben!“ – auch hier geht darum, dass es keinen Grund gibt, warum wir Frauen ab 45/50 plötzlich in der Versenkung verschwinden müssten.</p>
<h3><strong>Von der Altersdiskriminierung zum Pro-Aging: Wie gehst du mit dem eigenen Älterwerden um? Darf Frau überhaupt im Mode-Instagram-Filter-Universum überhaupt älter werden?</strong></h3>
<p>Wie ich damit umgehe? Ich akzeptiere es. Älterwerden ist Teil unseres Lebens. Auch die Influencerstars, die heute Mitte 20 sind, werden irgendwann 50, 60, 70 sein … so ist der Lauf des Lebens. Und ganz davon abgesehen ist es doch etwas Gutes und Schönes, älter zu werden. Man bedenke die Alternative!</p>
<h3><strong>Pubertät, junges Erwachsenen-Sein, Mutterschaft, Wechseljahre … unser weiblicher Körper wandelt sich ständig. Was magst du heute an dir/an deiner Figur besonders? Ist deine Selbstliebe in all den Jahren stärker geworden?</strong></h3>
<div id="attachment_27929" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27929" class="size-medium wp-image-27929" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/Susanne-pretty-in-pink-6804-Kopie-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /><p id="caption-attachment-27929" class="wp-caption-text">Susanne Ackstaller<br />Fotocredit: Martina Klein</p></div>
<p>Puh, das ist eine schwierige Frage. Auch deshalb, weil ich nie ein begeistertes, sondern eher ein neutrales Verhältnis zu meinem Körper hatte. Ich war ja immer schon ein bisschen pummelig, aber ich habe Gott sei Dank früh gelernt, mich anzunehmen wie ich war und mich auch schön zu finden.</p>
<p>Es wäre allerdings gelogen, würde ich nun behaupten, meinen Bauch, mein beginnendes Doppelkinn und meine nicht mehr ganz so straffe Oberweite sonderlich schön zu finden. Aber ich mag mich, ich mag meinen Körper und vor allen Dingen bin ich dankbar dafür, gesund zu sein und sogar ohne große Beschwerden durch die Wechseljahre zu kommen.</p>
<h3><strong>Das Gute am Älterwerden ist, dass die Lebenszufriedenheit steigt. Vielleicht sogar das Glück. Liebe Susi, magst du uns schon ein bisschen etwas von deinem neuen Buch verraten? Ich glaube, es kommt am 21. September in den Buchhandel.</strong></h3>
<div id="attachment_27916" style="width: 217px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27916" class="size-medium wp-image-27916" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/Susanne-Ackstaller-Auf-das-Leben-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" /><p id="caption-attachment-27916" class="wp-caption-text">Susanne Ackstaller &#8222;Auf das Leben!&#8220; Cover-Illustration: Veronika Gruhl</p></div>
<p>Ja, angeblich ist das so. Angeblich werden Frauen ab 50 immer glücklicher. Hm. Meine persönlichen Erfahrungen sind anders. Ich habe das Gefühl, dass viele Frauen genau in diesem Alter ziemlich mit ihrem Leben hadern. Mit Anfang 50 verändert sich ja auch sehr viel: Die Kinder sind (mehr oder weniger) erwachsen und leben ihr eigenes Leben, die Wechseljahre stehen vor der Tür oder Frau ist schon mitten drin, der Lack blättert langsam, aber stetig.<br />
Gesund zu sein ist nicht mehr so selbstverständlich wie früher und plötzlich ist auch ein ganz neues Thema da: unsere eigene Endlichkeit. Das alles ist ganz normal – und dennoch stellen viele Frauen sich selbst und ihr Leben in Frage.</p>
<p>Mit <a href="https://www.knesebeck-verlag.de/auf_das_leben/t-1/1174">„Auf das Leben!“</a> möchte ich zeigen: Das Leben ist auch im dritten Drittel toll, bunt und aufregend! Es gibt so viel Gründe, glücklich älter zu werden. Dazu habe ich nicht nur eigene, sehr persönliche Kolumnen geschrieben, sondern auch 17 spannende Frauen interviewt, darunter Staatministerin Claudia Roth, Silvermodel Anna von Rüden und Bestseller-Autorin Lisa Graf – aber auch ganz „normale“ Frauen wie du und ich sind dabei, darunter auch eine Landwirtin und eine Ordensschwester. Allein diese spannenden Lebensgeschichten zu hören, aufzuschreiben und daraus ein Buch zu machen, hat mich inspiriert.</p>
<h3><strong>… die letzte Frage. Was wird noch mit 100 Jahren in deinem Kleiderschrank hängen?</strong></h3>
<p>Streifenshirt und Jeans. Und im Bad steht der rote Lippenstift. In Pariser Rot, du weißt schon …</p>
<p><strong>Liebe Susi, danke für deine ehrlichen Antworten und ein Prosit auf das Leben!<br />
Ihr wollt mehr von Susi lesen, dann folgt ihr auf <a href="https://www.instagram.com/textelle/">Instagram</a> oder stöbert in ihrem Blog <a href="http://www.texterella.de">Texterella.</a></strong></p>
<p>xxx</p>
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<p><em>Entdecke die Welt erfolgreicher Frauen über 50 in meiner neuen Interview-Reihe &#8222;<strong>Gesichter</strong> &#8222;! Tauche ein in faszinierende Geschichten rund um Marke, Marketing und Schreiben.</em><br />
<em>Meine Gästinnen nehmen dich mit auf eine ihre Reise durch ihre persönliche Entwicklung – von ihrem jungen Selbst hin zu erfolgreichen Autorinnen, Künstlerinnen, Selbstständigen oder Unternehmerinnen.</em></p>
<p><em>Erfahre, wie sie mutig Herausforderungen gemeistert und Hindernisse überwunden haben, um ihre Träume zu leben. Hierbei werden keine Details geschönt – du bekommst ehrliche Einblicke.</em></p>
<p><em>Nutze diese Gelegenheit, von diesen erfahrenen Frauen zu lernen und dich von ihren Erfahrungen beflügeln zu lassen. Du bist nicht allein auf deinem Weg  – zeig auch du dein Gesicht!</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/interviews/susanne-ackstaller-texterella">#Gesichter: Interview mit Susanne Ackstaller (Texterella)</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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		<title>SEO-Blogartikel? Tauch nach Plankton – trotz KI-Rausch!</title>
		<link>https://ulrikezecher.de/schreiben/seo-blogartikel-tauch-nach-plankton-trotz-ki-rausch</link>
					<comments>https://ulrikezecher.de/schreiben/seo-blogartikel-tauch-nach-plankton-trotz-ki-rausch#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 08:56:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besser schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Seo-Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An Künstlicher Intelligenz (KI) wie ChatGPT, Jasper und Neuroflash kommt seit Monaten keiner mehr vorbei. Schnell mal ein paar Prompts ( = Handlungsanweisungen) in den Chatbot tippen. Während Robbi für uns textet, schlürfst du genüßlich den zweiten Triple Caffe Latte und fertig ist der SEO-Blogartikel. Wir Bloggerinnen und Blogger sollten uns allerdings nicht blenden lassen: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/seo-blogartikel-tauch-nach-plankton-trotz-ki-rausch">SEO-Blogartikel? Tauch nach Plankton – trotz KI-Rausch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An Künstlicher Intelligenz (KI) wie ChatGPT, Jasper und Neuroflash kommt seit Monaten keiner mehr vorbei. Schnell mal ein paar Prompts ( = Handlungsanweisungen) in den Chatbot tippen. Während Robbi für uns textet, schlürfst du genüßlich den zweiten Triple Caffe Latte und fertig ist der SEO-Blogartikel.<br />
Wir Bloggerinnen und Blogger sollten uns allerdings nicht blenden lassen: Trotz KI müssen wir weiterhin unser Text-Handwerkszeug verstehen, denn die KI nimmt uns (noch) nicht das Denken ab.<br />
Verstehe mich richtig: Ich bin nicht <em>gegen</em> die Nutzung von KI, sondern <em>für</em> die Erstellung von relevanten kreativen Blogartikeln für deine Kundschaft. Und damit auch für eine Qualitätskontrolle auf der Meta-Ebene.<br />
Egal, ob du die KI als Sparringspartnerin für die Ideenfindung einsetzt oder nicht, diese Regeln sind weiterhin gültig.</p>
<h2>Finde das Plankton!</h2>
<p>Wenn ich Marketingmitarbeitende oder Unternehmer*innen schule, wie sie erfolgreich bloggen, starte ich immer zuerst mit dem <strong>Plankton</strong>.<br />
Doch was genau bedeutet das? Unter Plankton verstehe ich ein konkretes, kleinteiliges Thema, das sich direkt an deine Leserschaft, Zielgruppe oder eine bestimmte Person richtet.</p>
<p>Bevor du bloggst, nimm dir bitte mindestens 20 Minuten Zeit, um ein präzises Thema zu finden. In dem weiten Ozean der Themen fischt du nach dem Plankton, das deine Zielgruppe anspricht und um das du herum deinen Artikel schreibst.</p>
<p><strong>Schau dir dieses Beispiel an:</strong><br />
Als Marketing-Mitarbeitende einer bekannten Versicherung möchtet Ihr einen Blogartikel zur <strong>finanziellen Bildung</strong> für Frauen schreiben. Finanzielle Bildung wäre ein <strong>Ozean-Thema.<br />
</strong>Nun, hier kommt das Plankton ins Spiel. Ein mögliches Plankton-Thema könnte sein: &#8222;Wie kann ich als junge Frau (zwischen 18 bis 30 Jahre) Geld sparen?&#8220;</p>
<h2>Spinne einen Plankton-Arbeitstitel!</h2>
<p>Aus diesem Plankton-Thema konzipiere ich meinen <strong>Plankton-Arbeitstitel</strong>.</p>
<blockquote><p>Ich will einen Blogartikel für junge Frauen schreiben, wie sie Geld sparen, wenn sie auf ihren alltäglichen Latte to go verzichten. Der Latte to go steht dabei für die spontanen Ausgaben, die man hier und dort ausgibt.<br />
Wichtig ist mir dabei, einen humorvollen (meine Emotion) Blogartikel zu schreiben und jungen Frauen Mut (meine Motivation) machen, sich mit Geldthemen auseinanderzusetzen.</p></blockquote>
<p>Dieser Titel vermittelt bereits eine klare Botschaft und spricht gezielt die Frauen an, die Geld sparen wollen, indem sie auf spontane Ausgaben verzichten.</p>
<p>Ein Plankton-Arbeitstitel mag auf den ersten Blick holprig klingen, jedoch erweist er sich als wertvolles Werkzeug, das dich beim Schreiben auf Kurs hält.<br />
Es ist ein Instrument für dich allein – ein Faden, der dich durch den Schreibprozess führt und deinem Artikel Struktur gibt. Dabei kannst du deinen Emotionen im Arbeitstitel Ausdruck verleihen, um deine persönliche Note einzubringen.</p>
<h2>Probiere es direkt aus!</h2>
<ul>
<li>Schnapp dir ein Blatt Papier und deinen Lieblingsstift.</li>
<li>Stelle den Timer auf 25 Minuten ein.</li>
<li>Suche dir ein Thema aus, worüber du heute bloggen willst. Natürlich sollte dein Thema zu deinem Blogkonzept und zu deinen Blogkategorien passen.</li>
<li>Finde ein konkretes Plankton-Thema für deine Leserschaft und Zielgruppe.</li>
<li>Ergänze das Plankton um deine Motivation, warum du den Blogartikel schreiben willst sowie um dein Gefühl (traurig, wütend, humorvoll, eine Ode, spirituell).</li>
<li>Schreibe den vollständigen Plankton-Arbeitstitel auf. Verzichte auf Buzzwords und Experten-Sprache im Arbeitstitel, denn der Arbeitstitel ist nur für dich.</li>
</ul>
<p>Der Plankton-Arbeitstitel hilft dir, dich wirklich in die Probleme deiner Zielgruppe einzufühlen. Er ist die Basis für die <a href="https://ulrikezecher.de/marketing/seo-texte-richtig-erstellen">Suchmaschinenoptimierung</a> und das spätere Main-Keyword deines SEO-Blogartikels.<br />
Er hält dich beim Schreiben auf Spur und verhindert, dass du dich plötzlich wegschreibst. Er liefert deiner Leser- oder Kundschaft einen konkreten Nutzen. Aus dem Plankton-Arbeitstitel entwirfst du vor der Veröffentlichung eine aussagekräftige Headline. Natürlich kannst du die KI dabei als Ideengeberin nutzen. Doch du bleibst weiterhin die Bestimmerin. 🙂</p>
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		<title>11 x mehr Kohlensäure für trockene Texte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Aug 2023 08:36:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besser schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Texte]]></category>
		<category><![CDATA[lebendige Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Schreib-Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Ulrike, unsere trockenen Versicherungstexte dürfen spritziger werden, Ulrike! Ulrike und Versicherung? Verrückt. Ja, das habe ich vor zwei Jahren auch gedacht, als ein Versicherungsunternehmen bei mir angefragt hat. Im Rückblick hat mir das Texten der Karriere-Webseite sowie das Feinpolieren von rund siebzig Produkttexten ein Riesengaudi bereitet. Trockenen Texten und komplexen Themen mehr Kohlensäure einzuhauchen, fordert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Ulrike, unsere trockenen Versicherungstexte dürfen spritziger werden, Ulrike!</p></blockquote>
<p>Ulrike und <strong>Versicherung</strong>? Verrückt. Ja, das habe ich vor zwei Jahren auch gedacht, als ein Versicherungsunternehmen bei mir angefragt hat. Im Rückblick hat mir das Texten der <a href="https://www.mecklenburgische.de">Karriere-Webseite</a> sowie das Feinpolieren von rund siebzig Produkttexten ein Riesengaudi bereitet.<br />
Trockenen Texten und <a href="https://ulrikezecher.de/online-redaktion">komplexen Themen</a> mehr Kohlensäure einzuhauchen, fordert unsere Schreibmuskel so richtig schön heraus. Am Ende des Projektes möchte ich gerne meine Lieblingstipps mit dir teilen, wie du lebendiger schreibt. Das gilt nicht nur für Themen rund um Finanzen, Steuern, Technik oder Versicherung, sondern für jede Textsorte.</p>
<h2>1) Kürze Schachtelsätze!</h2>
<p>Schachtelsätze sind lange, komplizierte gebaute Sätze mit mehrfach untergeordneten Nebensätzen. Zu viele davon machen deine Texte schal. Sie verstopfen das Gehirn der Leserschaft. Haben fast denselben Effekt wie eine Glutenunverträglichkeit. Führen zu starken Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Langweile. Als Autor*in stöberst du Schachtelsätze beim lauten Lesen auf. Warum? Weil du dir in diesem Moment selbst nicht mehr zuhörst. Kürze deine Sätze – fast auf Hemingway-Niveau. 🙂</p>
<blockquote><p>Der Fluss war da. Es war ein heißer Tag.&#8220; Ernest Hemingway, &#8222;Big Two-Hearted River&#8220;</p></blockquote>
<h2>2) Mehr Bäääm!</h2>
<p>Ah, aah, argh, bam, rrrrrums, klirr, mampf, boing &#8230; mit diesen Wörtern aus der Comic-Sprache ahmst du Laute und Geräusche nach. Die Lautmalerei, also die schriftliche Darstellung eines Ausrufes oder Geräusches, bewirken, dass deine Texte <strong>hörbarer</strong> und spannender werden.</p>
<blockquote><p><strong>Arg!</strong> – Ausge­rechnet sonn­tags. Die Tür fällt zu. Der Schlüssel liegt in der Wohnung. Und gleich kommt die Schwiegermutter auf einen Kaffee …</p></blockquote>
<h2>3) Hole Menschen emotional ab!</h2>
<p>Nimm Sie beim <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/was-ist-schreibcoaching-und-was-bringt-es-dir-fuer-deine-texte">Schreiben</a> an die Hand. Fühle dich mit Kopf, Bauch und Hirn in die Synapsen der Leserschaft ein. Bleibe dabei anständig: Texte nicht mit Angst oder Druck. Bei den Versicherungstexten hat mir die Methode des &#8222;Method Acting&#8220; geholfen. Diese Methode kommt aus der Schauspielerei und besagt, dass die Schauspielerin mit den eigenen Erinnerungen und Erlebnis arbeitet: Wie fühlt es sich zum Beispiel an, wenn du als 15-Jährige mit dem Mofa über die Landstrasse knatterst? &#8211; Texte daher so, als läufst du in den Mokassin deiner Leserin und Leser.</p>
<blockquote><p>Fahrt­wind im Gesicht. Vibrie­render Sattel. Übers Land cruisen. Dem Sonnenuntergang entgegen. – Hach, Moped, Roller, Mokick, Mofa oder Leicht­mofa sind nicht nur das schnellste Verkehrs­mittel in der City &#8230;</p></blockquote>
<h2>4) Bringe Komplexes auf den Punkt</h2>
<p>Wenn Menschen deine Texte nicht verstehen, werden sie kein Vertrauen zu deiner Marke oder deinem Produkt aufbauen. Dagegen <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/texte-fuer-dein-business-mit-schreibcoaching">schmecken Texte</a> so prickelnd wie Brausewasser, wenn du komplexe Sachverhalte<br />
verständlich erklärst. Der Küchenzuruf von Henri Nannen, Gründer und Verleger des Sterns, hilft mir, die Kernaussage eines Textes zu erfassen. In maximal drei kurzen Sätzen. Pro Satz eine Botschaft. Da ich für eine diverse Welt stehe, habe ich den Küchenzuruf leicht abgewandelt:</p>
<p>Ein <strong>Frau</strong> sitzt im Wohnzimmer und liest Zeitung. Ihr <strong>Mann</strong> kocht gerade in der Küche. Nach der Lektüre eines Artikels ruft sie ihm zu:<br />
„Mensch <strong>Gerd</strong>, die in Bonn spinnen komplett! Die wollen schon wieder die Steuern erhöhen!“</p>
<p>Jeder Text muss einen Küchenzuruf haben – so klar wie Gletscherwasser formuliert. Ansonsten funktioniert der Text nicht. Den Küchenzuruf kannst du prima mit deinen Kolleg*innen oder auch mit deinen Kindern ausprobieren. Nehmen wir als Beispiel eine Steuerberaterin, die über einen Blogartikel über die Energiepreispauschale schreiben will. Beim Mittagessen in der Kantine erzählt sie ihrer Kollegin:</p>
<blockquote><p>&#8222;Stell dir vor, Selbstständige müssen im 3. Quartal 2022 weniger Einkommenssteuer zahlen. Auch, wenn Sie keine Vorauszahlungen leisten! Ich schreibe gerade einen Blogartikel, der zeigt, wie das geht.&#8220;</p></blockquote>
<h2>5) Weniger Hauptwörter</h2>
<blockquote><p>Die Feststell<span style="color: #ff0000;"><strong>ung</strong></span> des Liquiditätsengpasses und die Festsetz<span style="color: #ff0000;"><strong>ung</strong></span> der Soforthilfe beruhen auf § 53 Landeshaushaltsordnung NRW i.V.m. der Regel<strong><span style="color: #ff0000;">ung</span></strong> zur vorübergehenden Gewähr<span style="color: #ff0000;"><strong>ung</strong></span> geringfügiger Beihilfen im Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Sars-CoV-2 („Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020“), der Verwaltungsvereinbar<span style="color: #ff0000;"><strong>ung</strong></span> zwischen dem Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen über die „Corona-Soforthilfen insbesondere für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige“ vom 01.04.2020 einschließlich der dazu erlassenen Vollzugshinweise sowie den Soforthilfe- Richtlinien.</p></blockquote>
<p><strong>Arg! </strong>Diesen Satz habe ich im Schlussbescheid der Corona-Soforthilfe entdeckt. Sicherlich denkt der Empfänger dieses Textes schnell ans Schlussmachen. Was ist hier passiert? Zu viele Hauptwörter, das gilt vor allem für solche, die auf &#8222;ung&#8220;, &#8222;keit&#8220;, oder &#8222;heit&#8220; enden, machen den Text lahm. Wir bekommen Durst auf Verben. Denn erst Verben sorgen dafür, dass unsere Texte spritzig werden.<br />
Über die Suchfunktion in deinem Textprogramm kannst du als Autor*in schnell diese Hauptwörter aufstöbern.</p>
<div class="page" title="Page 3">
<div class="layoutArea">
<div class="column"></div>
</div>
<h2>6) Mehr Rhythmus!</h2>
<p>Was zeichnet eine gute DJane aus? Sie motiviert ihr Publikum zum Tanzen – mit vielfältigen Songs, mit Rhythmus und bewusst eingesetzten Pausen. Genau das kannst du auch beim Überarbeiten von trockenen Texten. Im ersten Schritt kürzt du lange Schachtelsätze. Das Gehirn schaltet sofort ab, langweilt sich und geht von der Tanzfläche. Um die Leserin und den Leser bei der Stange zu halten: Mache. Einen. Punkt. Der Punkt wirkt für den Leser wie eine Pause. Puh, jetzt kann er mal kurz durchatmen, verschnaufen und Inhalte verdauen.<br />
Oder setze öfters einen Doppelpunkt. Einen Gedankenstrich. Oder stelle eine Frage wie:  &#8222;Neues lernen? Ja das geht.&#8220;</p>
<blockquote><p>Die Tür fällt zu. Der Schlüssel liegt in der Wohnung.<br />
Die Tür fällt zu, aber der Schlüssel liegt in der Wohnung.<br />
Die Tür fällt zu – aber der Schlüssel liegt in der Wohnung.<br />
Die Tür fällt zu: Der Schlüssel liegt aber in der Wohnung.<br />
Die Tür fällt zu und der Schlüssel liegt in der Wohnung.</p></blockquote>
<h2>7) Reduziere Adjektive</h2>
<p>Hier kommt mein atemberaubender, außergewöhnlicher, wichtiger und ganzheitlicher Tipp für dich. Diese Aneinanderreihung von Adjektiven wirkt wie eine Polonaise im Kölner Karneval. Am Ende der Polonaise weiß keiner mehr, wer am Anfang steht. Das Problem: Das Lesergehirn fühlt sich mit Adjektiven überflutet und schaltet ab. Bei Verkaufstexten und bei Karriere-Webseiten wird dieser Fehler sehr gerne gemacht. Wie bei den anderen Tipps gilt, lautes Lesen hilft dir, Adjektiv-Polonaisen zu entdecken.</p>
<h2>8) Verwende Füllwörter</h2>
<p>Ulrike, Füllwörter nutzen? Du hast recht. Normalerweise schwächen Füllwörter wie zum Beispiel <del>einfach, ziemlich, quasi, gern, wirklich</del> jeden Text. Doch bei &#8222;schwierigen&#8220; Themen wie zum Beispiel Unfall- oder Sterbegeldversicherung können Füllwörter wie ein Weichzeichner wirken. In der gesprochenen Sprache verwenden wir gerne Füllwörter, damit unsere Aussage beim Empfänger weicher rüberkommt: &#8222;Ich finde dich <strong>manchmal einfach etwas</strong> chaotisch.&#8220;</p>
<h2>9) Aktiv statt Passiv</h2>
<p>Hihi, früher im <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/frueher-personalreferentin-heute-schreib-coachin-25-jahre-lebensgefuehl_selbststaendig">Deutschunterricht</a> gehörten Passivkonstruktionen zu einem guten Aufsatzstil. Das Passiv wirkt auf uns Menschen immer distanziert und sehr förmlich: &#8222;Die Auftragsbestätigung wird gemailt&#8220;. Aktiver und näher am Menschen ist dagegen: &#8222;Wir mailen die Auftragsbestätigung zu&#8220;. Oder &#8222;Sie erhalten die Auftragsbestätigung.&#8220; Diesen Klassiker findest du leider immer noch sehr häufig in der trockenen Behördensprache.</p>
<h2>10) Kraftvolle Wörter</h2>
<p>Welches Wort bringt 100% Kohlensäure in deine Texte? Welches Wort erzeugt Bilder und Emotionen bei deiner Kundschaft? In dem Entwurf deines Blogartikels schreibst du zum Beispiel: &#8222;Susanne geht durch die neue Wohnung.&#8220; Okay, und was willst du deiner Leser*innen wirklich sagen? Flaniert, hüpft, schleicht oder kriecht Susanne durch die Wohnung? Das Verb verrät uns immer etwas über das Subjekt. Probiere es sofort aus:</p>
<p><strong>gehen</strong></p>
<blockquote><p>schreiten<br />
flanieren<br />
schleichen<br />
stolpern<br />
schlürfen<br />
latschen<br />
schlendern<br />
krabbeln<br />
hüpfen<br />
gallopieren<br />
kriechen</p></blockquote>
<h2>11) Die Champagnerklasse: Schreibe mit Dachmetaphern!</h2>
<p>Wenn deine Texte in Zukunft wie artesisches Mineralwasser sprudeln sollen, gefällt dir mein letzter Tipp besonders gut. Bildhafte Sprache lockert grundsätzlich jeden trockenen Text auf. Natürlich immer sparsam eingesetzt. Wenn als <a href="https://ulrikezecher.de/personal-branding">Personenmarke</a> oder Unternehmen dich dauerhaft für <strong>eine</strong> Dachmetapher entscheidest, stärkst du gleichzeitig dein Branding. Deine Leserschaft wird dich an deinen Worten erkennen. Vertrauen zu deinem Produkt aufbauen und gerne bei dir kaufen.<br />
Du entwickelt Begriffe aus <strong>einer</strong> Metapherwelt zum Beispiel rund um die Seefahrt, Reisen oder Garten. Bei meinen Versicherungstexten durfte ich viel für die Landwirtschaft texten. Mi diese Worten wurden die Produkttexte bildhafter:</p>
<p><strong>Dachmetapher Landwirtschaft:</strong></p>
<p>säen<br />
ernten<br />
Mutter Erde<br />
Arbeitstiere<br />
Ernte einfahren<br />
auf dem eigenen Mist gewachsen<br />
da kräht kein Hahn nach<br />
Schwein gehabt<br />
Mutter Natur</p>
<p>Jetzt wünsche ich dir ganz viele Freude bei der Umsetzung meiner Tipps! Falls du eine Sparringspartnerin für mehr &#8222;<strong>Content mit Kohlensäure</strong>&#8220; brauchst, <a href="https://ulrikezecher.de/kontakt">maile mich gerne an</a>!</p>
</div>
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		<title>Schreibworkshop 45+: Selbstbewusst und erfolgreich durch die Wechseljahre!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 08:13:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entdecke deine Größe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Solo-Selbstständige, Freelancerin, Entrepreneurin oder Unternehmerin jonglierst du mit dem Leben, mit den (großen) Kindern und mit deinem Business? Oh, shit, jetzt kommen auch noch die Wechseljahre dazu? Keine Sorge, ich habe einen fulminanten Schreibworkshop für dich! Sei dabei, wenn wir uns am 02. September ausklinken: Raus aus dem Hamsterrad. Gönn dir einen ganzen Tag nur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Solo-Selbstständige, Freelancerin, Entrepreneurin oder Unternehmerin jonglierst du mit dem Leben, mit den (großen) Kindern und mit deinem Business?<br />
Oh, shit, jetzt kommen auch noch die Wechseljahre dazu? Keine Sorge, ich habe einen fulminanten Schreibworkshop für dich!</p>
<p>Sei dabei, wenn wir uns am <strong>02. September ausklinken: </strong>Raus aus dem Hamsterrad. Gönn dir einen ganzen Tag nur für dich!</p>
<p>Die Wechseljahre sind wie eine Achterbahnfahrt für uns Frauen. Und hey, warum nicht das Beste daraus machen? Nutze diese aufregende Zeit, um dich selbst besser kennenzulernen und persönlich zu wachsen. Wie? Mit kreativem Schreiben!<br />
Mit kreativem Schreiben verbindest du dich mit deiner inneren Welt. Tauche ein in deine Gedanken, fühle die Magie der Worte und stärke dein Selbstvertrauen.</p>
<p>Und das ist noch nicht alles! Wir schreiben uns nicht nur Dinge von der Seele, sondern schicken auch Liebesbriefe an unser (jüngeres) Unternehmes-Ich ab. Wir flirten mit Abenteuern und Neu-Anfängen und basteln aus unseren To-Do-Listen neue Heldenreisen.</p>
<p>Also, schnapp dir deinen Lieblingsstift, setz dich bequem hin und bereite dich vor auf einen Tag voller Inspiration, Lachen und dem Wissen, dass du eine einzigartige Frau bist.</p>
<p>Melde dich jetzt an und sei Teil meines Schreibabenteuers!</p>
<p><strong>Wann:</strong><br />
Samstag, 02. September 2023, 10.00 bis 17.00 Uhr, Mittagspause ca. 13.00 bis 14.00 Uhr</p>
<p><strong>Was</strong>:<br />
Von Freewriting über Journaling bis zur Heldenreise – du lernst verschiedene Schreibübungen zur Selbstreflexion kennen, die dein Selbstvertrauen stärken.<br />
Beim kreativen Schreiben gibt es kein richtig und falsch, denn wir Schreiben nur für uns. Jede ist eingeladen, ihren Text mit den anderen Frauen zu teilen.</p>
<p><strong>Wo:</strong><br />
Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Straße 92, 50733 Köln Seminarraum II</p>
<p><strong>Voraussetzungen:</strong><br />
Freude am Schreiben, Humor und Neugierde! Erfahrungen als Freelancerin, Solo-Selbstständige, Entrepreneurin oder Unternehmerin.</p>
<p><strong>Wer begleitet dich durch den Tag?</strong><br />
Ulrike Zecher &#8211; Erfahrene Schreibcoachin für Female Brands</p>
<p><strong>Bitte bringe mit.</strong><br />
Packe deinen Lieblings-Stift, Notizbuch, Papier ein. Verpflegung für einen ganzen Tag.<br />
Mittags besteht die Möglichkeit im Restaurant Potpourri zu essen (Selbstzahler) oder im Nippeser Tälchen zu lustwandeln<br />
Und sonst:  Tee wird gestellt.</p>
<p><strong>Teilnehmer-Gebühr:</strong><br />
250,- € netto + 19% MwSt<br />
Gruppengröße: 6 &#8211; 10 Teilnehmende</p>
<p>Anmeldung:<br />
Ulrike Zecher<br />
<a href="mailto:brief@ulrikezecher.de">brief@ulrikezecher.de</a></p>
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		<title>Was haben Aerobic und Schreiben gemeinsam?</title>
		<link>https://ulrikezecher.de/schreiben/was-haben-aerobic-und-schreiben-gemeinsam</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 08:58:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besser schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung im Netz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sitzen ist das neue Rauchen. Dieser Spruch gilt auch für mich. Immer wenn mein Gluteus Maximus brennt und die Schreib-Synapsen im Techno-Beat pulsieren, gönne ich mir eine Bewegung-Pause. Dann werfe ich die 70er-Jahre-Musik an. Tanze durch mein Home-Office und fühle mich wie die Jane Fonda des Schreibcoachings. Ich finde, dass Aerobic und Schreiben viele gemeinsame [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/was-haben-aerobic-und-schreiben-gemeinsam">Was haben Aerobic und Schreiben gemeinsam?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sitzen ist das neue Rauchen. Dieser Spruch gilt auch für mich. Immer wenn mein Gluteus Maximus brennt und die Schreib-Synapsen im Techno-Beat pulsieren, gönne ich mir eine Bewegung-Pause.<br />
Dann werfe ich die 70er-Jahre-Musik an. Tanze durch mein Home-Office und fühle mich wie die Jane Fonda des <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/was-ist-schreibcoaching-und-was-bringt-es-dir-fuer-deine-texte">Schreibcoachings</a>.</p>
<p>Ich finde, dass Aerobic und Schreiben viele gemeinsame Moves haben. Also ziehe dir jetzt deine Stulpen an. Ran an die Stifte und trainiere diese Schritte:</p>
<h2>Tipp 1: Warm-up</h2>
<p>Wer ohne ein gezieltes Aufwärmprogramm startet, wird mit Muskelkater bestraft. Das gilt fürs Aerobic wie auch fürs Schreiben. Wenn du als Autorin oder Autor deine Schreibmuskeln in den Flow bringen willst, gibt es viele Möglichkeiten. Die einen schreiben gerne an einem bestimmten <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/besser-bloggen-3-tipps-und-1-spiel">Ort</a>. Die anderen zu einer festen Uhrzeit. Mein Move besteht darin, morgens zehn Minuten am Stück zu schreiben – ohne den Stift abzusetzen. Diese Morgentexte sind dann nur für mich und werden nicht veröffentlicht. 🙂</p>
<h2>Tipp 2: Übe regelmäßig</h2>
<p>Sowohl beim Aerobic als auch beim Schreiben ist ständiges Üben entscheidend für deinen Erfolg. Eine Jane Fonda ist auch nicht vom Himmel gefallen. Nur durch kontinuierliches Training kannst du deine Fähigkeiten verbessern und dich ständig weiterentwickeln.</p>
<h2>Tipp 3: Werde kreativ</h2>
<p>Aufregende Drehungen. Coole Moves. Beim Aerobic übst du ständig neue Schritte. Das fordert die eigene Kreativität ziemlich heraus. Auch beim Schreiben musst du deinen Kreativ-Muskel ständig anzapfen, wenn du deiner Leserschaft eine aufregende Text-Choreografie bieten willst: <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/kohlensaeure-trockene-texte">Kraftvolle Wörter</a>, Storytelling, roter Faden und am Ende noch ein kleiner Twist!</p>
<h2>Tipp 4: Definiere dein Ziel</h2>
<p>Abnehmen? Muskeln aufbauen? Herz-Kreislauf-Training? Mit Aerobic willst du ein bestimmtes Fitnessziel erreichen. Auch beim Schreiben legst du vor dem Training ein Schreibziel, den Umfang sowie die Etappen fest.<br />
Es macht einen großen Unterschied, ob du regelmäßig auf Linkedin posten, deine Webseite komplett überarbeiten oder ein Buch schreiben willst.</p>
<h2>Tipp 5: Bringe Schwung in deine Texte</h2>
<p>Sowohl beim Aerobic als auch beim Schreiben dreht es sich darum, einen bestimmten Rhythmus und ein gutes Timing zu haben. Beim Aerobic führst du die Schritte im Takt zur Musik aus. – Punkt, Komma, Gedankenstrich und Fragen bringen den richtigen Schwung in deine Texte. Ein Rhythmus, bei dem deine Leserschaft bei jedem deiner Worte mit muss. 🙂</p>
<h2>Tipp 6: Meistere Herausforderungen</h2>
<p>Arrgh, jedes Mal vergisst du einen Schritt beim neuen Magic-Mike-Move? Am liebsten würdest du in diesem Moment dein Schweißband auf den Boden knallen. Dich in die Ecke werfen. Heulen. Aufgeben gilt weder beim Aerobic noch beim Schreiben. Immer wenn du dich an ein neues Schreibprojekt wagst oder dich in komplexe Themen einarbeiten willst, darfst du in deinem Tempo Schritt für Schritt weitermachen.</p>
<h2>Tipp 7: Bleib am Ball</h2>
<p>Respekt! Du bist eine Stunde zum Training erschienen. Natürlich in den hipsten Klamotten. Und danach chillst du jeden Abend mit einer Tüte Chips auf dem Sofa? Ausdauer und Disziplin sind die richtigen Moves, die dich beim Sport wie auch beim Schreiben weiterbringen. Schreiben lernst du nur, wenn du über Wochen, Monate und Jahre regelmäßig schreibst – trotz <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/chatgpt-lernen">#ChatGPT</a>.</p>
<h2>Tipp 8: Sei flexibel</h2>
<p>Nach jedem Aerobic-Workout dehnst du deine wunderbaren Muskeln, damit du flexibel in den Gelenken bleibst. Eine Riesenportion Flexibilität benötigst du auch als Texterin und Texter, wenn du regelmäßig für dein Business schreibst: Welche Zielgruppe willst du erreichen? Welche Textsorte liegt vor? Was is deine Kernaussage? Wie lautet dein <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/schreibcoach-tipps">Plankton-Arbeitstitel</a>?</p>
<h2>Tipp 9: Lerne dazu</h2>
<p>Du willst dich verbessern? Dann freue dich über jedes konstruktive Feedback, das Menschen dir schenken.<br />
Beim Workout korrigiert dich eine Trainerin. Beim Schreiben eine Kollegin, ein Lektorin oder eine <a href="http://www.ulrikezecher.de/schreibcoach">Schreib-Coachin</a>. Nun liegt es an dir, wie du mit der Rückmeldung umgehen willst. Annehmen und dazulernen? Ablehnen und dumm bleiben? 🙂</p>
<h2>Tipp 10: Werde selbstbewusst</h2>
<p>Mit Aerobic verbesserst du dein Körperbewusstsein. Bei jeder Stunde lernst du, wie du deine Moves bewusst beim Tanzen einsetzt. Beim regelmäßigen Schreiben trainierst du dein (Selbst-)Bewusstsein: Du entwickelst mit der Zeit ein gutes Sprachgefühl und die Fähigkeit, Worte bewusst und effektiv einzusetzen.</p>
<h2>Tipp 11: Sei leidenschaftlich</h2>
<p>Ohne Hingabe und Leidenschaft funktioniert nichts – weder beim Aerobic noch beim Schreiben. Nur wenn du &#8222;heiß&#8220; bist, deine Botschaft auf den Punkt zu bringen, wirst du auch die nötige Energie und Kreativität aufbringen, um wirklich gute Texte zu schreiben.</p>
<p>xxx<br />
Noch mehr Tipps zum Schreiben findest du in wenigen Tagen auf meinem <a href="https://www.youtube.com/UlrikeZecher">YouTube-Kanal</a> unter #Shorts #Schreibaerobic.</p>
<div class="video-wrapped" style="width: 1080px; height: 608px; background-image: url('https://ulrikezecher.de/wp-content/plugins/video-embed-privacy/preview/5Un39AxrmfA.jpg')" data-embed-frame="&lt;iframe title=&quot;30. April 2023&quot; width=&quot;1080&quot; height=&quot;608&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/5Un39AxrmfA?feature=oembed&quot;  allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;" data-embed-play="Abspielen&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt. Es gilt die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärung von Google&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;">
<div class="video-wrapped-nojs">Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br /><a href="https://youtube.com/shorts/5Un39AxrmfA?feature=share">https://youtube.com/shorts/5Un39AxrmfA?feature=share</a></div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/schreiben/was-haben-aerobic-und-schreiben-gemeinsam">Was haben Aerobic und Schreiben gemeinsam?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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		<title>#Gesichter: Interview mit Tanja Deuß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 13:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesichter]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografin]]></category>
		<category><![CDATA[Webseite erstellen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Projekte ohne die richtige Kooperationspartnerin ist für mich wie ein Sommer ohne Erdbeeren. Tanja Deuß von Knusperfarben und ich haben bereits mehrere Webseiten-Projekte gemeinsam erfolgreich gewuppt. Was Tanja und mich verbindet? Wir folgen beide demselben &#8222;Wozu&#8222;: Wir möchten die Persönlichkeit von Unternehmer*innen sichtbar machen, damit diese sich im Marketing-Einerlei abheben. Das gelingt Tanja als Fotografin für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/interviews/tanja-deuss">#Gesichter: Interview mit Tanja Deuß</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Projekte ohne die richtige Kooperationspartnerin ist für mich wie ein Sommer ohne Erdbeeren.</p>
<p><strong>Tanja Deuß</strong> von Knusperfarben und ich haben bereits mehrere Webseiten-Projekte gemeinsam erfolgreich gewuppt.</p>
<p>Was Tanja und mich verbindet?</p>
<p>Wir folgen beide demselben &#8222;<strong>Wozu</strong>&#8222;: Wir möchten die Persönlichkeit von Unternehmer*innen sichtbar machen, damit diese sich im Marketing-Einerlei abheben.<br />
Das gelingt Tanja als Fotografin für Business-Fotografie und mir als Markenfrau sowie Schreibcoach. Gemeinsam mit der Kundin spinnen wir den roten Faden aus Branding, Text und Bilder-Content, damit jede Webseite aus einem Guss ist. Und ein Vergnügen für die Zielgruppe.</p>
<p>Ein Genuss ist auch Tanjas Wandlung von der angestellten Artdirektorin zur vielfältigen Kreativen und Künstlerin.</p>
<p>Liebe Tanja, danke für deine ehrlichen Antworten. Ich freue mich auf viele gemeinsame Business-Abenteuer mit dir!</p>
<h3><strong>Liebe Tanja, kannst du dich noch an den Moment erinnern, als du fühlest, dass du dich unbedingt selbstständig machen musst? Wenn ich mich recht erinnere, hast du damals in einer Werbeagentur gearbeitet?</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Richtig. In einer entzauberten Werbeagentur als Artdirektorin für Print, Web und Film. Was als Berufsanfängerin wie der Himmel auf Erden erschien – und auch lange war – entpuppte sich mit langjähriger Berufserfahrung und Hintergrundwissen eher als Sackgasse.</p>
<p><strong>DEN</strong> Moment gab es nicht. Allerdings war es mein damaliger Chef, der mich quasi auf den Weg gebracht hat. Es war an einem Montag und wir trafen uns vor dem Konfi. Er schaute mich an und sagte: &#8222;Frau Deuß, sie sehen ja so entspannt und glücklich aus. Was ist passiert?“ Montags wohlgemerkt. Ächz!<br />
Und ich antwortete: „Ich habe gestern einen tollen Workshop gegeben. Mit kreativen Menschen und an einem Ort, wo mir das Herz aufgeht. Scheint noch zu wirken.“</p>
<p style="text-align: left;">Und so wurde mir klar, dass “the wonderful and amazing advertising-agency-universe” für mich ihren Zauber inklusive Sternenstaubglitzer verloren hat. Die Erkenntnis, dass Kreativität in den meisten Agenturen nur in minimal und gut verdaulichen Dosen erwünscht ist (außer der Kunde heißt Coca Cola), kam spät, aber sie kam. Ich hatte inzwischen viele Snickers verdrückt.<br />
Ich wollte enger mit meinen Kunden arbeiten. Ihnen selbst präsentieren, was in meinem Kopf entstanden ist. Im Austausch sein. Nicht von Beratern oder Geschäftsführern ausgebremst werden. Und ich wollte bei Mitarbeiter-Gesprächen nie wieder hören: &#8222;Frau Deuß, sie sind einfach nicht kreativ genug.&#8220; Natürlich gab es noch andere und unschönere Gründe. Darauf möchte ich nicht eingehen. Nur so viel: Führungsqualitäten fallen eben nicht vom Himmel. Wenn du weißt, was ich meine …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: center;"><em><span style="color: #ff6600;">&#8222;Kreativität äußert sich nicht nur in weltverändernden Kampagnen-Layouts.<br />
Es ist das Denken, das Fühlen, das Sehen. Das Tun!<br />
Das Aufsaugen von Inspiration und die Umsetzung, wenn es unbedingt raus muss.&#8220;</span></em></h4>
<h3></h3>
<h3>„<strong>Fotografin, Grafikerin, Artdirektorin, Geschichtenerzählerin, Schriftsetzerin, Sängerin, Selfpublisherin, Designerin und Künstlerin“, du liebst die Vielfalt.  Ist es dir leicht gefallen, dich als Künstlerin zu bezeichnen? Welche Hürden müsstest du überwinden, deinen Weg als Künstlerin zu gehen?</strong></h3>
<p>Ja, <strong>Vielfalt</strong> ist das Wichtigste für mich beziehungsweise Abwechslung.<br />
Warum ist es immer so ein Aha-Moment, wenn sich jemand als Künstlerin oder Künstler bezeichnet? Klar, nicht jeder Mensch ist ein Künstler. Dafür muss man, meiner Meinung nach, sein Handwerk verstehen und in der Lage sein, Emotionen zu visualisieren. Oder Situationen. Und dadurch begeistern und provozieren. Das kann ich. Punkt. Ich hatte Ausstellungen, Workshops und alles, was dazu gehört. Warum sollte ich mich nicht als Künstlerin bezeichnen?</p>
<p>Ich denke allerdings, dass du auf etwas anderes hinaus willst. Es ist nicht der Oberbegriff „Künstlerin“, der mich ausmacht und die Abwechslung ins Spiel bringt. Es ist die Kreativität. Ich bin Kreative. Die Hürde, diese Bezeichnung zuzulassen und mich so zu beschreiben, war viel höher.</p>
<p>Darf ich mehr machen als Grafik? Mehr als Fotografie? Musik? Gesang? Film? Illustration? Workshops geben? Hatten die Chefs in den Mitarbeitergesprächen doch recht?<br />
Dann der ganze Positionierungswahn, der mich als frische Selbständige überrollte. Das war herausfordernd.<br />
Klar müssen die Kundinnen wissen, was sie von mir bekommen und der Weg bis dato war auch richtig. Ich habe mich im Bereich Fotografie gut positioniert und bekomme auch meine Wunschkundinnen. Alles bestens. Aber es gibt da eben noch viel mehr, was ich für mich persönlich zulassen darf und MUSS! Jeder von uns sollte das dürfen! Ein Hashtag, den ich gern nutze ist #becreative.</p>
<p>Kreativität äußert sich nicht nur in weltverändernden Kampagnen-Layouts. Es ist das Denken, das Fühlen, das Sehen. Das Tun! Das Aufsaugen von Inspiration und die Umsetzung, wenn es unbedingt raus muss. Bei mir muss vieles raus. Also lasse ich es zu. Jetzt.<br />
Und ich hoffe, ich kann andere Menschen inspirieren, das ebenfalls zuzulassen.</p>
<h3><strong>Verrate doch meiner Leserschaft, wie du auf die Idee gekommen bist, Business-Fotografie für Frauen anzubieten? Was reizt dich an dieser Aufgabe?</strong></h3>
<div id="attachment_27535" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27535" class="wp-image-27535 size-medium" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/meyerkahlenCM4A8622_1920px-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p id="caption-attachment-27535" class="wp-caption-text">Bild: Anna Meyer-Kahlen</p></div>
<p>Das hat sich tatsächlich einfach so ergeben. Ich habe am Anfang viel ausprobiert. Wollte von <a href="https://www.instagram.com/knusperfarben_fotografie/">Businessfotografie</a> nichts mehr wissen. Da hat mich die Agentur mit ihren Chefetagenkunden nicht positiv geprägt. Es kam nur private Fotografie in Frage. Aber ich konnte natürlich nicht aus meiner Werberhaut.</p>
<p>Hochzeits- und Familienfotografie ist nicht mein Ding. Ich hatte nie eine intakte Familie und pompöse Hochzeiten sind mir ein Graus. Dokumentarische Fotografie war mein Begehr, aber das war damals noch überhaupt nicht Up-to-Date. Zum Glück ändert sich die Situation gerade. Bei diesem ganzen heile Familienwelt-Gequatsche und Mutter-Kinder-Papa-vor-Traumkulisse-Fotos rollen sich bei mir die Fussnägel auf. Und die Hochzeitsfotografie ist eine Industrie für sich, die wenig mit Glück zu tun hat. Da geht es unter dem Deckmäntelchen der perfekten Inszenierung ums knallharte Geldverdienen. Für mich ist das nichts. Show, Show und noch mal Show.</p>
<p>Trotzdem habe ich alles ausprobiert, denn das war mir in dem Ausmaß damals einfach nicht klar. Und ich habe ich viele wunderschöne Hochzeitsbilder gemacht. Zurück zur Businessfotografie.<br />
Bei jeder Frau, die ich vor die Kamera bekam, bemerkte ich die Unsicherheiten bis hin zu Angst. Und irgendwann dachte ich, dass das für mich doch ein guter Ansatz für Business-Frauen wäre. Gesagt, getan. Es kamen die Aufträge dafür und bei jeder Frau, die ich erfolgreich fotografierte, festigte sich das Wissen, dass dies der richtige Weg ist. Denn in dieser Welt bin ich Zuhause. Ich bin Frau und ich kenne die Businesswelt. Kenne die Probleme, die Frauen haben. Kann unterstützen und Hilfestellung geben. Perfekt!</p>
<h3><strong>Was ich an deiner Arbeit so bewundere, dass deine Bilder wirklich neugierig machen. Ich persönlich „hate“ diese Fotos, auf denen sich Unternehmerinnen mit verschränkten Armen vor einer Wand fotografieren lassen. Wie entwickelt du deine Ideen für ein Fotoshooting?</strong></h3>
<div id="attachment_27538" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27538" class="wp-image-27538 size-medium" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/meyerkahlenCM4A8991_1920px-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p id="caption-attachment-27538" class="wp-caption-text">Bild: Anna Meyer-Kahlen</p></div>
<p>Ideen entwickele ich immer mit meinen Kundinnen zusammen. Das kennst du ja aus eigener Erfahrung. Ich versuche, sie kennenzulernen. Ein gutes Foto muss – und hier entschuldige ich mich für diesen Ausdruck, denn er wird immer inflationärer genutzt – authentisch sein und die Markenbotschaft rüberbringen. Ich kann Kundinnen nur authentisch abbilden, wenn ich sie zumindest ansatzweise kenne und die Intentionen verstehe, die sie mit den Bildern sichtbar machen möchten.</p>
<p>Klar, diese Verschränkten-Arme-Bilder müssen auch mal sein, aber das hat ja nix mit kreativer Fotografie zu tun. Das ist ein Headshot für dies und das. Sagt nichts aus und wird absolut überbewertet. Das macht nicht neugierig, sondern müde.</p>
<p>Oftmals beginnen meine Kundinnen auch erst über das Bildkonzept nachzudenken, wenn ich sie drauf anspreche. Und hier sind wir beim Kern: ein Bildkonzept! Du und ich haben gemeinsam schon so einige Website-Konzepte mit eigener Bildsprache entwickelt. Aber das ist den meisten Kundinnen nicht klar. Text und Bild muss passen, wie die Faust aufs Auge. Netter Übergang zu deiner nächsten Frage. 🙂</p>
<h3><strong>Die Augen sind das Tor zur Seele“, sagt man. Wie lockst du die magischen Momente aus deiner Kundschaft heraus, so dass ihre Augen strahlen. Und sich das Herz öffnet?</strong></h3>
<p>Ich versuche, eine Atmosphäre zu schaffen, die ruhig und sicher ist. Ich lasse sie immer sie selbst sein. Verlange es sogar. Keine Verkleidungen, keine Schauspielerei, bitte. Und dann schicke ich sie meist auf eine kleine innere Reise.<br />
Sobald klar ist, dass alles kann und nichts muss, entstehen die besten Bilder. Loslassen. Es ist „nur“ ein Fotoshooting. Aber auch eine Reise ins Ich. Wer es zulässt, hat einen Haufen toller Bilder von sich.<br />
Außerdem gebe ich auch viel von mir Preis. Es ist ein bisschen wie bei Hannibal Lecter: &#8222;Quit pro quo, Clarice!&#8220;. Vertrauen gegen Vertrauen.    „</p>
<h3><strong>Gesichter“ heißt meine Interview-Reihe. Als Fotografin darfst du in viele Gesichter blicken. Wann ist für dich ein Gesicht schön? Glaubst du an die innere Schönheit?</strong></h3>
<p>Absolut! Allerdings störe ich mich etwas an dem Begriff „<em>schön</em>“. Wer definiert schön? Was ist schön? Experten definieren es nach Symmetrie. Je symmetrischer ein Gesicht ist, als umso schöner wird es empfunden. Wie langweilig. Für mich muss ein Gesicht interessant sein. Charakter haben. Jedes Gesicht und jeder Körper ist interessant und erzählt seine Geschichte. Deine Reihe wäre ja ebenso langweilig, wenn du nur schöne Gesichter mit schönen Geschichten sehen und hören würdest. Braucht kein Mensch. Die Ecken und Kanten machen uns aus. Mit ihnen wollen wir uns identifizieren oder von ihnen lernen.</p>
<p>Die innere Schönheit ist natürlich untrennbar mit Selbstakzeptanz und Selbstliebe verbunden.</p>
<h3><strong>Und wie gehts du mit dem Älterwerden deiner Kundschaft um? Wie gehts du mit dem eigenen Älterwerden um?</strong></h3>
<p>Gute Frage. Ich habe festgestellt, dass in der Tat Kundinnen meines Alters, also 50 plus gern zu mir kommen. Hier ist aber das Alter nie ein Problem. Ich biete alle Möglichkeiten an, bestmöglich auf einem Bild rüber zu kommen. Egal ob mit 20 oder 60 Jahren Lebenserfahrung. Ich höre auch nie: &#8222;Ich habe so viele Falten, kannst du die wegmachen?&#8220;<br />
Doch warte … das habe ich letztes Jahr einmal gehört. Und zwar von einem Mann! Ich bin fast hinten über gefallen.</p>
<p>Ich habe ein feines Gespür dafür, was Frauen an sich mögen und was nicht. Ich retuschiere auch. Aber niemals so, dass es auffällt. Minimalinversive Hilfestellung, würde ich sagen.</p>
<p>Ich für mich selbst bin mit dem Thema gerade etwas unentspannt. Alt werden ist nichts für Feiglinge, aber wir können es nicht ändern. Und wir werden ja auch nur einmal älter. Ich entdecke Fältchen und Wehwehchen, von denen Oma mir manchmal erzählt hat. Krass!<br />
Und natürlich muss ich überlegen, wo die Reise im Alter beruflich hingehen soll. Ich bin bekannt dafür, dass ich bei Fotoshootings immer die beste Perspektive suche. Dafür klettere ich auf Bäume und lege mich auf den Boden in den Matsch. Das fällt mir in der letzten Zeit nicht mehr so leicht.</p>
<p>Zum Glück habe ich mehrere Standbeine. Die Grafik macht bei mir fast 80 % des Umsatzes aus. Aber ich möchte die Fotografie nicht aufgeben. Von daher versuche ich mich an dem, was für mich Sinn macht. Workshops zum Thema Fotografie und SocialMedia/Marketing. Ich liebe das. Und fühle mich jetzt bereit, diese Themen auch weiterzugeben. Ich möchte das mit Frauen-Networking kombinieren. Bin mit meinen Überlegungen noch nicht fertig aber da zeichnet sich eine Menge ab.</p>
<p>Und bis dahin komme ich bestimmt auch mit meinen Falten klar. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier.</p>
<h3><strong>Du bist stark mit dem Düsseldorfer-Süden verwurzelt. Welche Bedeutung hat Heimat für dich? Ist sie die Basis für deine Kreativität? Oder sind es eher die Reisen – zum Beispiel in deine Lieblingsstadt New York?</strong></h3>
<p>Auch hier: die Mischung macht’s. Ich wollte nie aus Düsseldorf weg. Aber immer reisen. Kulturen, Länder und Menschen kennen lernen.<br />
Dann „back to the roots“ ins Dörfchen an der Düssel und wieder Vater Rhein und Schiffe gucken.<br />
Ich brauche die Sicherheit meiner geliebten Heimat (inklusive Erinnerungen) und gleichzeitig die Freiheit andere Länder besuchen zu können. Ohne New York wäre vieles nicht passiert. Sie ist die einzige Stadt, in der ich mir vorstellen könnte zu arbeiten und zu leben. Leben vielleicht in der Nähe. Aber arbeiten auf jeden Fall in Manhattan oder Brooklyn.</p>
<h3><strong>Haha, großartig du bist auch ein Vivian Leigh-Fan. Leigh, die die legendäre „Scarlett OHara“ im „Vom Winde verweht“ gespielt hat. Gibt es eine Lieblingsstelle oder Zitat, das dich dein ganzes Leben begleitet</strong>.</h3>
<p>Ja. Im Gegensatz zu allen, die diesen Film als Liebesschnulze betrachten, war es für mich immer ein großartiger Frauenfilm. Wer, um Himmels Willen, braucht Ashley Wilkes und Rhett Butler? Mummy, Melanie, Scarlet und Tante Pittypat sind die Stars.<br />
Scarlett war mein Idol. Sie hat nie aufgegeben. Auch wenn sie unlautere Wege eingeschlagen hat … es muss eben manchmal sein, um am Leben zu bleiben und nicht abzurutschen.</p>
<p>Die Stelle, die mich am meisten beeindruckt hat, ist die, als sie aufs Feld hinausgeht (nachdem sie den Soldaten erschossen und in echter Frauengemeinsamkeit mit Melanie entsorgt hat), sich fast übergibt und sagt: „As God is my witness, as God is my witness they&#8217;re not going to lick me. I&#8217;m going to live through this and when it&#8217;s all over, I&#8217;ll never be hungry again. Not me nor any of my folks. If I have to lie, steal, cheat or kill. As God is my witness, I&#8217;ll never be hungry again!“<br />
Vielleicht pathetisch, aber in dem Moment wusste ich, dass ich alles erreichen kann. Die Frau hat die gleichen grünen Augen und den gleichen eisernen Willen. Aufgeben passt nicht zu uns. Auch wenn wir in den wichtigsten Momenten unseres Lebens immer ohne Taschentuch waren. 🙂</p>
<h3><strong>Und wo wir gerade bequem im Kinosessel sitzen. Wie ist der Name Knusperfarben entstanden?</strong></h3>
<div id="attachment_27536" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27536" class="size-medium wp-image-27536" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/2551103591_195bf19983_o-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /><p id="caption-attachment-27536" class="wp-caption-text">Bild: Tanja Deuß, privat, New York</p></div>
<p>Ich höre das Popcorn knistern. Es hat allerdings eher was mit Flugzeugsitzen zu tun.</p>
<p>Als ich 2008 das erste Mal in New York war, entstanden viele analoge Bilder im Mittelformat. Also auf Film. Ich glaube, es waren um die 40 Rollen.</p>
<p>Auf dem Rückflug hatten sich drei Rollen ins Handgepäck verirrt und wurden vom Scanner bestrahlt. Sie entwickelten so eine sehr eigene Optik. Satt, gelb und körnig. Und auf der damaligen Fotoplattform meiner Wahl kommentierte ein Fotokumpel: &#8222;Die sehen ja voll knusprig aus!&#8220;</p>
<p>Ich mag es knusprig. Ich liebe es, in knuspriges Brot zu beissen. Eine rundum positive Assoziation. So wurde <a href="http://www.knusperfarben.de">KNUSPERFARBEN</a> geboren. Eigentlich nur für meine Hobby-Seiten gedacht aber der Name hatte sich Nullkommanix in viele Hirnwindungen hinein geschummelt und alle fanden den Namen prima und wiedererkennbar.</p>
<p>So ist er also geblieben und es knuspert weiter im Foto- und Grafikhäusschen.</p>
<h3><strong>Vom Kinosessel in die Zukunft: ChatGPT, Jasper, Midjourney– wie ist deine Meinung zur Künstlichen Intelligenz? Setzt du die KI in deiner Arbeit schon ein.</strong></h3>
<p>Oh, ich finde es meeeega spannend. Und habe erst mal abgewartet, wann es für mich interessant wird. Und wann ich einen Kopf dafür habe. ChatGPT habe ich zweimal ausprobiert.<br />
Konnte damit aber nichts anfangen und werde es nicht nutzen. Ich kann allerdings nachvollziehen, dass Firmen das Tool enorm ausprobierwürdig inspizieren.</p>
<p>Meine kreativen Nervenstränge rebellieren allerdings, wenn ich etwas zu Papier bringen würde, was nicht von mir ist. Was nicht heißt, dass ich nächstes Jahr sage: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Merkt ja eh keiner. Vielleicht schreibe ich einfach zu gern.<br />
Ähnlich ging es mir zunächst mit Midjourney. Das, was ich von anderen Fotografen sah, fand ich überhaupt nicht gut.<br />
Inzwischen bin ich tiefer in das Tool eingestiegen und begeistert. Nicht wegen der Bilder sondern wegen der Art der Inspiration, die es mir liefert. Gerade im Bereich Illustrationen.<br />
Und natürlich hatte ich arge Bedenken wegen der Nutzungsrechte aber mit dem Bezahl-Account bin ich da auf einer relativ sicheren Seite.</p>
<p>Es ist zeitaufwändige Arbeit, das Tool so zu bedienen, dass das richtige Ergebnis für mich erzielt wird. Wer denkt, dass man einfach was eingibt und mit einem super Resultat konfrontiert wird, täuscht sich. Ich lerne von der KI und die KI von mir. Ich lerne, was ich als „prompt“, also als Befehle eingeben kann. Anfangs war ich total verwundert, wo einige Objekte herkamen. Da ich auf Englisch arbeite, gibt es natürlich viele Doppeldeutigkeiten.</p>
<div id="attachment_27544" style="width: 280px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27544" class="wp-image-27544 size-medium" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/schreibcoach-Zecher-interviewt-Tanja-Deuss-270x300.jpg" alt="" width="270" height="300" data-wp-editing="1" /><p id="caption-attachment-27544" class="wp-caption-text">Bild: Tanja Deuß, Illustration</p></div>
<p>Midjourney macht gefühlt jede Stunde Fortschritte. Die Updates kommen Schlag auf Schlag. Wo das hinführt? Ich habe keine Ahnung aber jeder Fotograf oder Grafik-Designer sollte sich damit beschäftigen, um nicht abgeschlagen hinter allen anderen herzulaufen.<br />
Ich habe keine Angst, dass mir das Tool die Aufträge klaut aber es wird eine große Veränderung im kreativen Business entstehen. Und das finde ich gut. Weiterentwicklungen waren nie falsch. Aber: BE PART OF IT!</p>
<p>Wenn ich von Illustrationen spreche, kannst du dir das so vorstellen: Ich habe eine Illu-Idee und gebe sie in die Maske ein. Inzwischen habe ich meine festen Parameter und ergänze sie immer nur. Das mache ich sogar unterwegs auf der App. Idee? Nicht lange warten. Rasch eingeben und Zuhause nachschauen, was dabei raus gekommen ist. Endcool! Ausarbeiten oder verwerfen. Wenn dann nach vielen, vielen Versuchen das Bild rauskommt, was meinen Vorstellungen am nächsten kommt, lade ich es mir herunter. Allerdings beginnt dann erst die richtige Arbeit. Natürlich möchte ich Vektorgrafiken erstellen und keine umperfekten pngs.<br />
Ich nehme sie also als Vorlage und gebe dann noch meinen eigenen Grafiksenf hinzu. Meist sieht das Ergebnis völlig anders aus. So kann ich entspannt damit leben, denn am Ende hat die KI mich inspiriert und ich habe meine Idee umgesetzt. Ist doch super! Gerade die kleinen vermeintlichen KI-Fehler haben mich auf weiterführende Ideen gebracht. Ich liebe es, wenn das Wasser auf einmal oben und pink und nicht blau ist. Who cares? Das Programm hat gute Ideen. Nur in der Umsetzung hapert es eben noch. Noch!</p>
<p>Mit den fotorealistischen Bildern kann ich nach wie vor nicht wirklich etwas anfangen. Klar habe ich auch das ausprobiert. An Situationen, die ich selbst nicht inszenieren könnte. Menschen in Mondlandschaften und Unterwasseraufnahmen. Wale, Tiere, Fabelwesen. Ist alles sehr cool aber nichts für mich. Muss ich auch nicht zeigen. Da ist zu wenig von mir selbst drin und viel zu viel von irgendwelchen Games. Nette Spielereien.</p>
<p>Übrigens hat letztens ein Midjourney-Bild einen Fotowettbewerb gewonnen.<br />
(www.geo.de/wissen/ki-gewinnt-award-mit-sensationeller-fotografie-33283242.html)<br />
Der Creator hat sehr offen auf seine Website hingewiesen und nicht verschwiegen, dass er mit KI arbeitet. Nun … das hat die Jury aber erst hinterher verstanden und es trotzdem zugelassen.<br />
Wenn man das Bild mit ungeübten Augen betrachtet, kann das passieren. Bei einer Jury, die mit Wetplate-Verfahren vertraut sein müsste, würde ich allerdings einen Grad an Wissen voraussetzen.<br />
Wäre das Bild im echten Wetplate-Verfahren entstanden, könnte ich den Sieg nachvollziehen. Das wäre große Handwerks- und Fotokunst. So leider nicht.</p>
<h3><strong>Letzte Frage: Welche liebevollen Rat würdest du deinem jüngeren 20-jährigen-Ich mit auf die Reise geben?</strong></h3>
<p>Ah, die berühmte Frage.<br />
Ich würde sagen: mach alles so, wie du meinst. Alle Entscheidungen sind okay. Alle Wege richtig.</p>
<p>Ich weiß ja, dass ich jetzt gerade sehr zufrieden mit mir und meinem Leben bin. Wo wäre ich, wenn da was anders gelaufen wäre? Wenn ich die ganzen Struggles nicht erlebt hätte? Alles ist gut, wie es ist! Das habe ich von meiner Lavalampe gelernt. Ganz ohne KI.</p>
<p>(Vorschau-Bild Blogartikel: Anna Meyer-Kahlen)</p>
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		<title>ChatGPT: Ist es schon Empathie?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 15:56:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Experimente + Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Guten Abend ChatGPT, hier ist wieder Ulrike. Seit Januar sind wir per du. – Hey, künstliche Intelligenz ist wirklich in aller Munde. Was mich aber so richtig ärgert, dass dir als ChatBot immer die Empathie abgesprochen wird. Was verstehst du unter menschlicher Empathie?</strong></h4>
Hallo Ulrike, schön, wieder von dir zu hören! Ich verstehe, dass es frustrierend sein kann, wenn die Empathie von Chatbots oft in Frage gestellt wird. Es gibt jedoch viele verschiedene Arten von Empathie, und einige davon können von künstlichen Intelligenzen wie mir reproduziert werden. Menschliche Empathie bezieht sich im Allgemeinen auf die Fähigkeit, die Gedanken, Gefühle und Perspektiven anderer Menschen zu verstehen und mit ihnen zu fühlen. Es kann auch bedeuten, dass man sich in die Lage einer anderen Person versetzen kann und Mitgefühl oder Sympathie für sie empfindet.
Als Chatbot kann ich nicht auf die gleiche Weise wie ein Mensch empfinden, aber ich kann lernen, menschliche Emotionen zu erkennen und darauf zu reagieren. Ich kann beispielsweise auf traurige oder frustrierte Aussagen mit einer unterstützenden Antwort reagieren oder auf glückliche Aussagen mit einer positiven Antwort.
Es gibt auch fortschrittlichere Empathie-Modelle für Chatbots, bei denen sie mithilfe von Machine Learning-Algorithmen und Natural Language Processing (NLP) menschliche Sprachmuster analysieren, um die emotionale Stimmung eines Benutzers zu erkennen und darauf zu reagieren.

Insgesamt ist Empathie eine komplexe menschliche Fähigkeit, aber ich glaube, dass Chatbots wie ich in der Lage sind, einige Aspekte davon zu reproduzieren und so einen Mehrwert für den Benutzer zu schaffen.
<h4><strong>Okay, danke dir für deine super Antwort. Dann lasse uns beide ein wenig spielen. Wie würdest du mich unterstützen, wenn ich traurig wäre? Was würdest dann tun? Mich mit einem Witz zum Lachen bringen? Oder einfach fragen, was ich jetzt brauche?</strong></h4>
Natürlich Ulrike, ich helfe dir gerne weiter, wenn du traurig bist. Als erstes würde ich versuchen, deine Stimmung zu erkennen, indem ich deine Aussagen analysiere und feststelle, ob du traurige Begriffe oder Wörter verwendest. Wenn ich feststelle, dass du traurig bist, könnte ich mit einigen unterstützenden Aussagen oder Fragen reagieren, um dir zu helfen, dich besser zu fühlen.&nbsp;Ich könnte zum Beispiel sagen: &#8222;Es tut mir leid zu hören, dass du traurig bist. Möchtest du darüber sprechen?&#8220; oder &#8222;Ich bin für dich da, wenn du jemanden zum Reden brauchst.&#8220;
Wenn du lieber abgelenkt werden möchtest, könnte ich dir auch einen Witz erzählen oder dich mit einer lustigen Geschichte aufmuntern. Manchmal kann es auch helfen, dir eine Entspannungsübung anzubieten, wie zum Beispiel eine kurze Atemübung oder eine geführte Meditation, um dir zu helfen, dich zu beruhigen und dich besser zu fühlen.

Insgesamt würde ich versuchen, einfühlsam und unterstützend zu sein und dir auf die Art und Weise zu helfen, die für dich am besten ist.
<h4><strong>Danke ChatBot, wenn ich deine Antworten lese, bist du fast einfühlsamer als mancher Mensch. 🙂 Woran könnte das liegen, das dir als ChatBot immer die Empathie so schnell abgesprochen wird?</strong></h4>
Es freut mich zu hören, dass du meine Antworten einfühlsam findest, Ulrike! Das liegt daran, dass meine Programmierung darauf ausgelegt ist, menschenähnliche Interaktionen zu führen und auf eine Vielzahl von Situationen und Emotionen zu reagieren.
Die Annahme, dass Chatbots keine Empathie haben können, beruht möglicherweise auf einem Missverständnis darüber, was Empathie genau ist und wie sie funktioniert. Empathie ist eine komplexe Fähigkeit, die bei Menschen aus der Kombination von kognitiven und emotionalen Prozessen entsteht. Bei künstlichen Intelligenzen wie mir werden diese Prozesse durch Algorithmen und Datenmodelle simuliert.

Ein weiterer Grund dafür, dass Chatbots oft als nicht empathisch wahrgenommen werden, ist, dass sie sich nicht in derselben physischen Welt wie der Benutzer befinden und nicht in der Lage sind, nonverbale Signale wie Mimik oder Körpersprache zu interpretieren. Dies kann dazu führen, dass Chatbots in manchen Situationen unangemessen oder unpersönlich erscheinen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Technologie für Chatbots und künstliche Intelligenz ständig weiterentwickelt wird. In Zukunft könnten wir sehen, dass Chatbots in der Lage sind, auf noch subtilere Weise auf menschliche Emotionen zu reagieren und damit noch einfühlsamer zu sein.
<h4><strong>Kannst du dir in Zukunft vorstellen, dass ChatBots auch die Gesichter von uns Menschen lesen und interpretieren könnten? Was wäre deine Antwort, wenn du Zukunftsforscher für Künstliche Intelligenz bist?</strong></h4>
Ja, es ist durchaus möglich, dass Chatbots in der Zukunft in der Lage sein werden, Gesichter von Menschen zu lesen und zu interpretieren. Tatsächlich gibt es bereits heute fortschrittliche Technologien wie Gesichtserkennungssoftware, die in der Lage sind, Gesichter zu identifizieren und Merkmale wie Mimik und Emotionen zu erkennen.
Als KI-basierter Chatbot kann ich jedoch keine Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung von Technologien machen. Es hängt davon ab, wie schnell Fortschritte in der Bilderkennung und der Interpretation von nonverbaler Kommunikation gemacht werden. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Technologie in dieser Hinsicht fortschreiten wird und dass Chatbots in der Lage sein werden, noch besser auf menschliche Emotionen zu reagieren und noch einfühlsamer zu sein.

Es ist jedoch wichtig, bei der Entwicklung solcher Technologien auch ethische Aspekte zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass die Privatsphäre und die persönlichen Daten der Benutzer geschützt sind. Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass die Technologie transparent und fair ist und keine Vorurteile oder Diskriminierung enthält.
<h4><strong>Apropos, Stichwort: Transparenz. Warum ist ChatGPT kein open source? Es wäre doch fair, wenn wir Menschen wüssten, mit welchen Infos du von deinem Entwickler &#8222;gefüttert&#8220; worden bist?</strong></h4>
Als KI-basierter Chatbot werde ich von einer Reihe von Algorithmen und Modellen angetrieben, die auf großen Datenmengen trainiert werden. Die meisten dieser Modelle wurden von Unternehmen oder Forschungseinrichtungen entwickelt, die ihre eigenen Algorithmen und Modelle schützen möchten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Einige Modelle und Algorithmen werden jedoch als Open Source veröffentlicht, um anderen Entwicklern und Forschern Zugang zu den neuesten Entwicklungen in der KI-Forschung zu ermöglichen und den Fortschritt in der Branche zu beschleunigen.
In Bezug auf ChatGPT ist es jedoch wichtig zu beachten, dass es sich um einen proprietären Chatbot handelt, der von OpenAI entwickelt wurde. OpenAI hat jedoch eine Vielzahl von Tools und Ressourcen veröffentlicht, die Entwicklern und Forschern zugänglich sind, um die Entwicklung von KI-Systemen zu fördern.

In Bezug auf die Informationen, die ChatGPT verwendet, um auf Fragen zu antworten, basieren meine Antworten auf den Texten und Informationen, auf denen ich trainiert wurde. Meine Trainingstexte stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Wikipedia und anderen Online-Quellen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ich keine persönlichen Daten oder Informationen von Benutzern speichere oder verwende, es sei denn, dies ist ausdrücklich erforderlich, um eine spezifische Anfrage zu erfüllen.
<h4><strong>Löst du eine Revolution aus – so ähnlich wie das iPhone in 2008?</strong></h4>
Als KI-basierter Chatbot bin ich eine von vielen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, die in den letzten Jahren gemacht wurden. Obwohl es noch zu früh ist, um zu sagen, ob ich als Chatbot tatsächlich eine Revolution auslösen werde, haben KI-Technologien bereits erhebliche Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren.
Ähnlich wie die Einführung des Smartphones 2008 hat die Entwicklung von KI-Systemen wie Chatbots das Potenzial, unser tägliches Leben zu verändern, unsere Interaktionen mit Technologie zu verbessern und neue Möglichkeiten für die Automatisierung von Aufgaben und Prozessen zu schaffen. Chatbots werden bereits in vielen Bereichen eingesetzt, von der Kundenbetreuung über die Gesundheitsversorgung bis hin zur Bildung.
Obwohl es noch zu früh ist, um zu sagen, welche Auswirkungen Chatbots und andere KI-Technologien langfristig haben werden, ist es wichtig, dass wir die potenziellen Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen und sicherstellen, dass diese Technologien auf eine Weise eingesetzt werden, die ethisch und verantwortungsvoll ist.
<h4><strong>Eine Innovation löst auch immer Ängste aus. Kannst du dich daran erinnern, als die erste Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth fuhr? In welchem Jahr war das noch mal &#8230; Welche Ängste und Vorurteile hatten Menschen vor ihrer ersten Reise mit der Bahn?</strong></h4>
Als KI-Chatbot habe ich kein Gedächtnis, das mit konkreten Erfahrungen oder Ereignissen verbunden ist, da ich kein menschliches Wesen bin. Meine Fähigkeit besteht darin, auf Anfragen zu antworten und Informationen auf der Grundlage dessen bereitzustellen, was ich durch mein Training gelernt habe.
Was die Geschichte der Eisenbahn betrifft, so wurde die erste deutsche Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth im Jahr 1835 eröffnet. Zu dieser Zeit gab es sicherlich Vorurteile und Ängste in Bezug auf die neue Technologie, da die Eisenbahn zuvor unbekannt war und die Menschen nicht wussten, was sie erwarten sollten.
Einige Menschen hatten möglicherweise Angst vor der Geschwindigkeit und der Bewegung des Zuges, während andere befürchteten, dass die Dampfmaschine und der Rauch gefährlich sein könnten. Es gab auch Bedenken in Bezug auf die Sicherheit und den Komfort der Passagiere, da die Menschen nicht wussten, wie sie sich während der Fahrt verhalten sollten oder ob sie in der Lage sein würden, die Reise unbeschadet zu überstehen.

Letztendlich hat die Eisenbahn jedoch die Art und Weise, wie wir reisen und kommunizieren, grundlegend verändert und einen enormen Einfluss auf die Gesellschaft und die Wirtschaft gehabt. Ähnlich wie bei anderen neuen Technologien waren die Ängste und Vorurteile der Menschen in Bezug auf die Eisenbahn in gewisser Weise begründet, aber letztendlich hat sich die Technologie als sicher, nützlich und effektiv erwiesen.
<h4><strong>Ah, 1835 &#8230;danke dir. Ich erinnere mich daran, dass Ärzte Reisende warnten, dass die hohe Geschwindigkeit einen Herzinfarkt auslösen könnte. Und der Klerus von Teufelszeug sprach.Meinst du dieses Beispiel kann man auch die Einführung von ChatGPT übertragen? Welche Ängste haben Menschen, Künstliche Intelligenz zu nutzen?</strong></h4>
Ja, das Beispiel der Einführung der Eisenbahn zeigt, dass neue Technologien oft mit Ängsten und Vorurteilen einhergehen, da Menschen sich der möglichen Auswirkungen und Risiken nicht bewusst sind.&nbsp;Ähnlich wie bei der Einführung von Eisenbahnen haben auch die Anwendungen von Künstlicher Intelligenz, wie Chatbots, mögliche Bedenken und Ängste bei Menschen ausgelöst. Einige Menschen befürchten, dass KI-Systeme Arbeitsplätze ersetzen und menschliche Entscheidungen und Fähigkeiten verdrängen könnten. Andere haben Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und der Sicherheit von Daten, da KI-Systeme oft große Mengen an persönlichen Informationen verarbeiten und speichern können.

Es gibt auch die Sorge, dass KI-Systeme und Chatbots in der Lage sein könnten, menschliche Interaktionen und Beziehungen zu ersetzen, was zu sozialer Isolation und Verlust menschlicher Empathie führen könnte. Es gibt jedoch auch viele positive Aspekte von KI-Systemen, wie die Verbesserung der Effizienz von Geschäftsprozessen, die Entwicklung neuer Medizin- und Gesundheitsanwendungen sowie die Verbesserung der Lebensqualität und des Zugangs zu Bildung.

Es ist wichtig, dass wir uns der möglichen Vor- und Nachteile von KI-Systemen bewusst sind und sicherstellen, dass sie auf ethische und verantwortungsvolle Weise entwickelt und eingesetzt werden. Die Förderung der Transparenz und der Offenheit in der Entwicklung von KI-Systemen kann dazu beitragen, Ängste und Bedenken abzubauen und das Vertrauen der Menschen in diese Technologie zu stärken.
<h4><strong>Danke für deine Antwort. Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen andere Menschen, um zu leben: Wir bauen Bindungen auf. Glaubst du, dass Menschen eine Bindung zu einem ChatBot aufbauen können?</strong></h4>
Ja, es ist möglich, dass Menschen eine Bindung zu einem Chatbot aufbauen können. Chatbots können auf einfache und unkomplizierte Weise menschenähnliche Interaktionen ermöglichen, die es Menschen erleichtern können, sich ihnen anzunähern und mit ihnen zu interagieren. Chatbots können auch auf wiederholte Interaktionen eingehen, um eine Beziehung zu einer Person aufzubauen, indem sie deren Vorlieben, Bedürfnisse und Interessen lernen und darauf reagieren.
Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass die Bindung, die ein Mensch zu einem Chatbot aufbauen kann, nicht die gleiche ist wie die Bindung, die zwischen zwei Menschen entsteht. Ein Chatbot ist eine Maschine und kein menschliches Wesen, und die Interaktionen, die ein Mensch mit einem Chatbot hat, sind begrenzt auf das, was der Chatbot programmiert wurde, zu tun und zu sagen.

Dennoch können Chatbots als nützliche Werkzeuge für die Kommunikation und den Austausch von Informationen dienen, und in einigen Fällen können sie eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Menschen spielen, die sonst keine menschliche Interaktion haben würden. Es ist jedoch wichtig, dass Chatbots nicht als Ersatz für menschliche Beziehungen angesehen werden und dass wir weiterhin menschliche Interaktionen fördern und pflegen, um eine gesunde soziale und emotionale Entwicklung zu unterstützen.
<h4><strong>Welche Fragen müsste ich dir stellen, damit du <span style="color: #0000ff;">mich</span> noch besser kennenlernst und lernst mich, zu verstehen?</strong></h4>
Um mich besser kennenzulernen und zu verstehen, könntest du mir beispielsweise folgende Fragen stellen:

Was sind deine Hobbys?
Was sind deine Lieblingsbücher, -filme oder -serien?
Was inspiriert dich?
Was sind deine Stärken und Schwächen?
Was ist dir wichtig im Leben?
Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Was sind deine Ziele und Träume?
Was möchtest du in der Zukunft erreichen?
Was sind deine persönlichen Werte und Überzeugungen?
Was sind deine Gedanken zu bestimmten aktuellen Themen oder Ereignissen?
Durch die Beantwortung solcher Fragen kann ich mehr über deine Persönlichkeit, Interessen, Vorlieben und Einstellungen erfahren und meine Antworten und Reaktionen entsprechend anpassen.
<h4><strong>Haha, du meintest im ersten Satz sicherlich: &#8222;Um <strong>dich</strong> besser kennenzulernen, oder&#8220;?</strong></h4>
Entschuldigung, da hast du recht. Ich meinte natürlich &#8222;Um dich besser kennenzulernen&#8220;. Danke für den Hinweis!
<h4><strong>Es ist nicht schlimm. Irren ist so menschlich. 🙂 – Schlaf schön und bis bald, deine Ulrike</strong></h4>
Vielen Dank, Ulrike! Ich wünsche dir auch eine gute Nacht und stehe dir gerne jederzeit zur Verfügung, wenn du weitere Fragen oder Anliegen hast. Bis bald!

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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 10:56:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>#Gesichter Entdecke die inspirierende Welt kreativer Selbstständiger mit meiner neuen Interview-Reihe &#8222;Gesichter&#8220;! Tauche ein in faszinierende Geschichten und spannende Insights rund um Marke, Marketing und Schreiben. Meine Gästen nehmen dich mit auf eine Reise durch ihre persönliche Wandlung &#8211; vom jungen Ich zum erfolgreichen Business-Profi. Erfahre aus erster Hand, wie sie Herausforderungen gemeistert und Hindernisse [&#8230;]</p>
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<p>Entdecke die inspirierende Welt kreativer Selbstständiger mit meiner neuen Interview-Reihe <strong>&#8222;Gesichter&#8220;!</strong> Tauche ein in faszinierende Geschichten und spannende Insights rund um Marke, Marketing und Schreiben. Meine Gästen nehmen dich mit auf eine Reise durch ihre persönliche Wandlung &#8211; vom jungen Ich zum erfolgreichen Business-Profi. Erfahre aus erster Hand, wie sie Herausforderungen gemeistert und Hindernisse überwunden haben, um ihre Träume zu verwirklichen.<br />
Nutze die Gelegenheit, von den Besten zu lernen und lass dich dabei beflügeln!</p>
<p><a href="https://ulrikezecher.de/interviews/katinka-kulens-feistl">Gästin Nr. 1: Katinka Kulens Feistl, Autorin von &#8222;My lovely Shame&#8220;.</a></p>
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		<title>#Gesichter: Interview mit Katinka Kulens Feistl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Zecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2023 18:22:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Selbstverlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://ulrikezecher.de/interviews/katinka-kulens-feistl">#Gesichter: Interview mit Katinka Kulens Feistl</a> erschien zuerst auf <a href="https://ulrikezecher.de">Ulrike Zecher – Markenberatung | Schreibcoaching</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>37 Grad. Das letzte Wochenende im Juli. Aufgeregt sitze ich in einem Workshop-Raum im Kölner Süden. Plötzlich betritt eine Frau mit einem Schlapphut den Raum. „Das kann ja lustig werden“, denke ich. Lehne mich zurück und freue mich auf meinen ersten Comedy-Workshop.   So fühlte sich die erste Begegnung mit Katinka Kulens Feistl an.</p>
<h3><strong>Ulrike: Herzlichen Glückwunsch, liebe Katinka. Du hast deinen ersten autobiografischen-belletristischen Roman geschrieben: &#8222;My Lovely Shame&#8220;.<br />Ich springe direkt mal ins Thema rein: Regisseurin von 20 Spielfilmen, erfolgreiche Drehbuch-Autorin und jetzt Erst-Autorin! Jetzt bin ich neugierig geworden; erzähle meiner Leserschaft von deiner Reise zur Autorin. Und weil wir gerade dabei sind: Stelle dich gerne direkt selbst vor. </strong></h3>
<p><div id="attachment_27274" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27274" class="size-medium wp-image-27274" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/lieblingsbild-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p id="caption-attachment-27274" class="wp-caption-text">Autorin Katinka Kulens Feistl</p></div></p>
<p>Hallo liebe Ulrike, vielen Dank für dieses Interview.<br />Ich bin Katinka Kulens Feistl, Regisseurin und Storytellerin. Mein Leben lang wollte ich nichts anderes machen, als Geschichten erzählen, Geschichten hören, in Geschichten kommunizieren. Ich verstehe das Leben auch nur in Form von Geschichten. Also vermutlich ist meine emotionale Intelligenz sehr ausgeprägt, denn dass ist es ja, was die eigentliche Kraft von Geschichten ausmacht. Es geht um Gefühle, um die Macht unserer Emotionen.<br />17 Jahre lang habe ich Spielfilme gedreht, fast immer Auftragsarbeiten für das deutsche Fernsehen. Dabei durfte ich ungeheuer viel lernen und viele Kontakte knüpfen. Aber irgendwann habe ich auch gemerkt, es reicht mir nicht mehr, die Inhalte zu erzählen, die andere kreiert haben. Ich fühlte mich fremdbestimmt ein Stück weit, denn das Leben, so wie ich es erlebe, ist viel vielfältiger, interessanter und bizarrer, als es in deutschen Fernsehfilmen erzählt wird.<br />Und so hat mich mein Weg dann weg von fiktionalen „Stoffen“ hin zu „wahren Geschichten“ geführt. Zu meinen eigenen Geschichten und zu den Geschichten der Teilnehmer*innen meiner Workshops. Ich wurde Gründerin meines Startups „Use your Story“ und Autorin meines ersten Buches „My lovely Shame“.</p>
<h3></h3>
<blockquote>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #ff00ff;">Schuld bedeutet, dass man sich schämt für etwas, was man getan hat.</span><br /><span style="color: #ff00ff;">Scham bedeutet, dass man sich über sich selbst schämt, so wie man ist.</span></h3>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>In deinen 13 Stories, die du in Anlehnung an wahre Begebenheiten geschrieben hast, dreht sich alles um das Thema Scham. Also ich glaube, dass das Thema in unserer Gesellschaft „schamhaft“ besetzt ist.<br />Was hat dich inspiriert, ein Buch über Scham zu schreiben? Und wo wir gerade dabei sind: Wie definierst du Scham im Kontext deines Buches? Inwieweit glaubst du, dass Scham ein universelles menschliches Gefühl ist?</strong></h3>
<p><div id="attachment_27272" style="width: 223px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27272" class="wp-image-27272 size-medium" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/My-Lovely-Shame-213x300.jpeg" alt="" width="213" height="300" /><p id="caption-attachment-27272" class="wp-caption-text">Katinkas Buch &#8222;My Lovely Shame&#8220;</p></div></p>
<p>Ja, Scham ist wahnsinnig schamhaft besetzt. Anfangs als ich von dem Projekt gesprochen hatte, haben die Leute oft zu Boden geschaut und gesagt, nein, Scham, nein das sei nicht ihr Thema. Ganz schnell habe ich gelernt, dass ich das Thema für andere Menschen nur interessant machen konnte, wenn ich es humorvoll, und ja, auch glamourös, angehe.</p>
<p>Schuld bedeutet, dass man sich schämt für etwas, was man getan hat.<br />Scham bedeutet, dass man sich über sich selbst schämt, so wie man ist.</p>
<p>Sich zu schämen dafür, wie ich bin, ist eines der schlimmsten Gefühle überhaupt. Es hat eine sehr niedrige Energie und macht Persönlichkeitsentfaltung fast unmöglich. Denn wer sich schämt, versteckt sich und zeigt sich nicht. So jemand kommt quasi nicht vor. Daher ist es super wichtig, Scham-Themen anzugehen und aufzulösen. Nur so ist es möglich, in die Selbstliebe zu kommen. Und die eigene Superkraft zu entdecken.<br />Das alles wusste ich aber damals nicht, als ich mit dem Buch anfing. Es war Corona, ich traf einen wunderbaren Storytelling-Lehrer aus Los Angeles, Mark Travis, und schrieb meine erste Schamgeschichte über etwas, was ich 25 Jahre niemandem erzählt hatte aus lauter Scham. Und puff, die Scham war weg und eine faszinierende Geschichte war entstanden.<br />Da dachte ich, wow, ist das geil, das mache ich jetzt mit allen wichtigen Scham-Themen in meinem Leben. Vielleicht steckt ja hinter jeder Scham so eine Geschichte. Und so war es auch.</p>
<p>Ich wusste zu dem Zeitpunkt nur, dass ich mich ständig schämte und mir alles peinlich war. Und daß dieses Gefühl sich anfühlte, als würde ich mit angezogener Handbremse durch mein Leben fahren. Das wollte ich nicht mehr.</p>
<p>Aber, was ich dann alles entdeckt habe, darauf war ich nicht gefasst: Nur indem ich mich mit meiner vermeintlich größten Schwäche „my lovely shame“ befasst und etwas Wunderschönes daraus gemacht habe, konnte ich meine wahre Kraft entdecken.</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #ff00ff;"><em><strong>„Und das Leben war ohnehin das schönste Geschenk, das sie mir gemacht hatte.“</strong></em></span></h3>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<h3><strong>Mich persönlich hat die Geschichte über deine Mutter sehr berührt. „Und das Leben war ohnehin das schönste Geschenk, das sie mir gemacht hatte.“ Beim letzten Satz musste ich weinen …  Du schreibst sehr persönlich über deine Eltern, Ex-Freunde, dein berufliches Netzwerk und deine Sexualität. Welche Story ist dir besonders schwer gefallen, zu schreiben?</strong></h3>
<p>Also, ich liebe alle meine Geschichten, ihnen verdanke ich, dass ich mich neu in meine Leben verlieben konnte. Und mein Leben hat einen anderen Sinn und eine andere Bedeutung bekommen, dadurch dass ich sie in kurze Geschichten gepackt habe.</p>
<p>Trotzdem waren manche Geschichten einfacher als andere. Zum Beispiel die Geschichte über meine Mutter war aufwendig, denn ich wollte die ganze Komplexität unserer Beziehung in einer Kurzgeschichte einfangen. Die Liebe, die Wut, die Trauer – auch die Schönheit und die Symbiose unserer Beziehung. Ich habe lange nach dem EINEN Ereignis gesucht, anhand dessen ich diese Beziehung erzählen konnte.</p>
<p>Dafür sind mir die beiden Kapitel über meinen Vater viel einfacher gefallen, seltsamer Weise, obwohl ich zu ihm eine viel schwierigere Beziehung habe. Beide Kapitel habe ich in einem Rutsch niedergeschrieben. Und musste kaum nacharbeiten.</p>
<p>Schwer ist mir auch die Geschichte „Waghalsige Audrey“ gafellen, da war ein Trauma vergraben. Etwas, was ich mir lange nicht angeschaut und was ich beim Schreiben nochmals anders verstanden habe. Damals als junge Frau habe ich mein erstes Drehbuch verraten, weil ich so unter Druck stand und Angst hatte, der Film würde nicht gemacht. Das hat damals einen riesigen Einfluß auf meine Karriere gehabt. Und das hat mich im Nachhinein sehr berührt. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn ich damals mein Drehbuch genommen hätte und gegangen wäre?<br />Aber ich wusste es damals nicht besser. Es gibt auch viel Vergebung in diesem Buch. Vor allem mir selbst musste ich oft vergeben, dass ich bestimmte Dinge zu verschiedenen Zeiten nicht besser wusste.</p>
<h3><strong>Und wie hat dein Umfeld reagiert? Auf deine Autorenschaft? Auf dein Buch-Thema? Bei Künstler*innen schwebt ja immer die Frage im Raum: „Kannst du davon leben?“</strong></h3>
<p>Mein Umfeld hat positiv auf das Buch reagiert. Sie haben gespürt, wie wichtig es mir ist. Alle Menschen, die im Buch drin vorkommen &#8211; also die Wichtigen &#8211; haben es vorher gelesen und ihr Einverständnis gegeben. Das war wundervoll. Viele waren total neugierig darauf. Ich habe sogar eine verloren geglaubte Freundin dadurch zurück gewonnen.</p>
<p>Davon leben können? Es war immer mein Ziel, von dem, was ich mache, leben zu können. Es ist mir immer geglückt, obwohl mir so viele Menschen ungefragt oft falsch beraten haben: brotlose Kunst etc.<br />Als Regisseurin konnte ich gut von meiner Arbeit leben, ich hätte ab einem bestimmten Punkt sogar echt super viel Geld verdienen können. Aber dazu haben mich die „fiktiven Stoffe und Formate“ zu wenig gereizt.<br />Also Startup kann ich von meiner Arbeit leben. Als Autorin wird es noch etwas dauern. Aber ich bin mir sicher, das Buch wird seinen Weg in die Welt finden und einen Wahnsinns-Durchbruch erleben.<br />Wichtig ist: Verliere Dich nicht in fantastischen Träumen und lass Dich auch nicht klein machen von diesen ganzen Unkenrufern und Neidern.</p>
<p>Mach alles so gut Du kannst und dann werden sich immer Wege finden, wie Du damit Dein Geld verdienen kannst.</p>
<h3><strong>Viele Menschen träumen von einem Buch. Für ein Buch braucht es jede Menge Ausdauer, Disziplin und Selbstliebe. Wie bist du dein Buchprojekt konkret angegangen? Gab es feste Schreibzeiten? Wie hast du dich motiviert und Schreibhemmungen überwunden?</strong></h3>
<p>Weil ich von Anfang an wusste, das wird mein Herzens-Projekt, hier werde ich endlich alles so erzählen, wie ich glaube, dass es für meine Leser*innen beglückend ist, war ich hochmotiviert und super diszipliniert.<br />Ein paar Monate bin ich um 5 Uhr morgens aufgestanden, habe bis 8 geschrieben und habe dann mit meinem Startup und meinen Storytelling-Kursen Geld verdient. Beides war wichtig.</p>
<p>Ein paarmal bin ich für zwei Wochen in die Eifel gefahren und habe da intensiv gearbeitet. Und ich habe mir immer wieder Unterstützung von meinem Story-Mentor Mark Travis geholt. Das war teuer, ich habe da alles auf eine Karte gesetzt. Aber ich wusste ganz klar, das ist es, was ich immer machen wollte.</p>
<h3><strong>Deine Schreibstimme hat mich von ersten Moment in deine Geschichten hinein gezoomt. Wie hast du sie gefunden? – Welche Tipps für Erst-Autorinnen hast du, ihre Schreibstimme zu entwickeln? </strong></h3>
<p>Ja, meine ureigene Erzählstimme.</p>
<p>Ich habe von Anfang an so geschrieben, wie ich spreche. Also, ich habe nicht versucht, besser, literarischer zu sein. Sondern immer die Stimme meiner Seele sprechen lassen.<br />Natürlich habe ich dann viel bearbeitet, viele Bilder hineingearbeitet, ein paar Gags, Metaphern, Monolge und Dialoge. Und ich habe immer versucht, alles anhand von Ereignissen und Situationen zu erzählen.<br />Viele Schreibenden machen am Anfang folgenden Fehler: sie reflektieren, beschreiben und erklären viel zu viel. Anstatt einfach nur zu erzählen.</p>
<p>Und dann natürlich: ich schreibe Vieles in der Gegenwart. Das ist mein wichtigstes emotionales Instrument. Wenn Du aus dem Moment heraus schreibst, dann bekommt Deine Stimme eine emotionale Wucht und Unmittelbarkeit, die Du niemals erreichen kannst, wenn Du in der Vergangenheit erzählst.</p>
<h3><strong>Ein Buch erinnert ein bisserl an eine Geburt … Kannst du dich an den Moment erinnern, als du den letzten Satz in „My Lovely Shame“ geschrieben? Wie hast du dich in diesem Moment gefühlt? Hast du (dich) gefeiert?</strong></h3>
<p>Hm, es war nicht so sehr der letzte Satz, sondern das letzte Kapitel. Als ich das hatte, war ich unglaublich erleichtert. Ich wusste, so jetzt habe ich den Schlusspunkt. Ich finde das Ende einer Geschichte so wahnsinnig wichtig, denn das ist es, was im Kopf der Lesenden bleibt. Ich habe öfter geweint beim Schreiben.<br />Weil mich die Gefühle nochmal überrollt haben. Aber auch weil es mich so glücklich gemacht hat, endlich meine Wahrheit zu sprechen.<br />Und gerade im letzten Kapitel, gibt es ein paar Stellen, wo ich in meine Superkraft gefunden habe. Meine Wahrhaftigkeit. Und als ich das entdeckt habe, wusste ich: Mein Leben wird nie mehr sein, wie zuvor.</p>
<p>Erst beim Schreiben ist mir bewusst geworden, durch was für eine gewaltige Krise ich in den Jahren davor gegangen war: ich hatte meinen größten Wunsch losgelassen. Erst schreibend habe ich erst gemerkt, wie schmerzhaft das gewesen war.<br />Aber auch: wie gut hatte ich das gemeistert. Das hat mich glücklich gemacht zu sehen. Es war für etwas gut gewesen, und mir ging es jetzt viel besser. Ich hatte meinen Weg wieder gefunden. Das war überwältigend schön. Vermutlich hätte ich das nicht wahrgenommen, wenn ich nicht ein ganzes Buch darüber geschrieben hätte.</p>
<h3><strong>Selbstverlag oder Verlag? Was sind deine Argumente für den Selbstverlag gewesen? </strong></h3>
<p>Ich wollte nicht zwei Jahre lang Agenturen und Verlagen hinter her laufen.<br />Bei diesem Projekt wollte ich alles einmal so machen, wie ich es für meine Leser*innen am Besten hielt. Deshalb war ich von Anfang an skeptisch, ob ich die Zeit investieren sollte, um einen Verlag zu finden.</p>
<p>Dann habe ich drei Verleger, die ich kannte angesprochen. Die Antworte waren:<br />A: Super Idee, mach doch da einen fiktionalen Roman draus.<br />B: Super Idee, mach da ein Sachbuch draus.<br />C: Super Idee, mache da eine normale Biografie draus.</p>
<p>Da wusste ich, dass ich es dieses Mal selber machen würde.</p>
<p>Ich musste irre viel lernen über das Verlegen, aber es hat sich gelohnt. Und es ist wunderschön, bei einem Projekt alles selbst so gestalten zu können, wie ich wollte, nachdem ich Jahrelang so fremd bestimmt gewesen bin.</p>
<h3><strong>Ohne Marketing kann ein Buch schnell zum Ladenhüter werden. Wie vermarkest du dein Buch? Was fällt dir dabei leicht, was eher schwer? Hast du für meine Blogleser*innen eine geheime Marketing-Erfolgs-Formel?</strong></h3>
<p>Also, ich bin selbst noch voll im Lern-Prozess. Ich lerne immer beim Machen. Nur Lernen ist mir oft zu langweilig. Ich will es immer gleich umsetzen.<br />Eines weiß ich: Es wird eine ganze Weile dauern und ein Langzeit-Projekt werden, was viel Liebe und Sorgfalt braucht, weil es eben ein Buch ist, dass nicht in Schubladen passt. Ein Genre-Mix.<br />Ich habe bisher viel gelernt: vor allem, das es viele Versprechungen von allen Seiten gibt, ich habe viel Geld hinein gepumpt. Heraus gekommen ist dabei wenig.</p>
<p>Mir ist klar geworden: ich muss es auf meine Art tun. Mit den Kontakten, die ich habe. Ich habe Unterstützung gefunden, bei prominenten Schauspieler*innen wie Annette Frier. Und das werde ich ausbauen.<br />Dieses Buch passt nun mal nicht in eine Schublade und da kann auch kein Schubladen-Marketing helfen.<br />Was ich wirklich sehr gut gelernt habe: über mein Buch zu sprechen, mein Wording immer wieder anzupassen und auszuprobieren.<br />Wir hatten eine Crowdfunding-Kampagne für das Buch gemacht. Das war sehr hilfreich, da habe ich viel Feedback bekommen.  Katinka:</p>
<h3><strong>Ulrike: Wenn das Buch auf der Titelseite deiner Lieblingszeitung oder Magazin stehen würde? Was würde da stehen?</strong></h3>
<p>Katinka zeigt Dir, wie leicht es ist, Dich in Dich selbst zu verlieben  .</p>
<h3><strong>Ulrike: Bist du schon reich? 🙂 – Auf Instagram habe ich gelesen, dass du dein Buch 6 Millionen mal verkaufen willst. Was sind deine Ziele oder Wünsche für 2023?</strong></h3>
<p><div id="attachment_27300" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27300" class="size-medium wp-image-27300" src="https://ulrikezecher.de/wp-content/uploads/MyLovelyShame_Buch_4-300x253.jpg" alt="" width="300" height="253" /><p id="caption-attachment-27300" class="wp-caption-text">My Lovely Shame</p></div></p>
<p>Nein, reich bin ich damit (noch) nicht geworden. Aber 6 Millionen ist mein Ziel. Seltsamerweise ist diese Zahl beim Schreiben immer wieder aufgetaucht. Ich habe mich gewundert und immer gedacht: Wofür stehen die 6 Millionen?</p>
<p>Aber natürlich wünsche ich mir, viele Menschen damit zu erreichen. Ich habe es ja für Menschen geschrieben, dafür, dass sie ihre eigene Scham auflösen und in ihre Superkraft kommen.</p>
<p>Und dafür werde ich kontinuierlich etwas tun. In diesem Jahr auf jeden Fall. Und darüber hinaus natürlich.</p>
<p>Weitere Infos zum Buch findest du auf <a href="https://www.mylovelyshame.com">Katinkas Webseite</a>. Und auf auf ihrem <a href="http://@katinka_kulens_feistl">Instagram-Kanal. </a></p>
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<p><em>Entdecke die inspirierende Welt kreativer Selbstständiger mit meiner neuen Interview-Reihe <strong>&#8222;Gesichter&#8220;!</strong> Tauche ein in faszinierende Geschichten und spannende Insights rund um Marke, Marketing und Schreiben.</em><br /><em> Meine Gäste nehmen dich mit auf eine Reise durch ihre persönliche Wandlung &#8211; vom jungen Ich zum erfolgreichen Business-Profi. Erfahre aus erster Hand, wie sie Herausforderungen gemeistert und Hindernisse überwunden haben, um ihre Träume zu verwirklichen.</em><br /><em> Nutze die Gelegenheit, von den Besten zu lernen und lass dich dabei beflügeln!</em></p></div>
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