Meine #LieblingsMarke Fuck the Falten – Uli Heppel & Sabine Fuchs

Wer „Älterwerden als Massenbewegung“ bezeichnet, muss ziemlich gut drauf sein oder zumindest selbstironisch. Uli Heppel und Sabine Fuchs besitzen beide Eigenschaften. Statt Falten mit Botox, Detox und Schönheit-Ops zu bekämpfen, gestalten sie lieber witzige Instagram-Posts getreu ihrem Motto „Fuck the Falten.“
Das bereitet nicht nur Spaß, sondern macht Mut auf mehr „Knallermomente“ im Leben.
Ihr gleichnamiger Blog ist für mich auch Vorbild dafür, was beste Freundinnen beziehungsweise Frauen gemeinsam auf die Beine stellen können, wenn sie wollen. Chapeau, Ihr beiden, lasst es beide weiterhin so krachen!

Die Fragen an meine #LieblingsMarke:

Euer Business als Schlagzeile auf der ersten Seite … was stünde da?

FUCK THE FALTEN!

„Ich mache mein Ding“, sagen viele Selbstständige. Was heißt das denn für Euch? – Und weil wir gerade dabei sind: Erzähl uns doch auch gleich, wie Ihr „Erfolg“ definiert.

Erfolg ist für uns die Anerkennung, die wir durch die Leser unseres Blogs bekommen. Es ist die Anerkennung für die Arbeit, die wir in unsere Marke stecken. Das sieht immer unterschiedlich aus. Mal sind es nette, mal kritische Kommentare. Es sind die Follower auf Instagram und auch die Unterstützer unserer Projekte. Am schönsten ist es aber, wenn man durch einen Artikel oder Post viele neue Follower auf Insta oder Abonnenten auf dem Blog bekommt. Das freut und bestätigt uns einfach immer sehr.

Was auch eine neue Erfahrung war oder ist, man wird auf einmal sichtbar. Man wird auf der Straße erkannt oder nett im Café angesprochen. „Oh, bist du Fuck the Falten?“

Und klar machen wir unser Ding. Das ist ja das Schöne an einem Blog. Hier muss man sich nicht verbiegen oder Rücksicht nehmen. Wir sind da ja diejenigen, die die Themen bestimmen, die wir behandeln wollen  und über die wir schreiben. 

Für mich seid Ihr ganz klar eine Marke. Seht Ihr Euch/Euer Business selbst so? – Was braucht es Euer Meinung nach, um zu einer Marke zu werden, die Kunden begeistert?

Ja, klar sehen wir uns als Marke. Wir sind eine Marke auf dem Weg zu einer Community, die die Massenbewegung „Älterwerden“ begleiten wird. Diese Community muss ständig größer werden und sich verselbstständigen. 

Und eine Marke setzt unsere Meinung nach eine gewisse Vielfalt voraus. Die Vielfalt von Themen, die wir auf unserem Blog behandeln sowie auch unser Feed auf Instagram mit den Sprüchen aber auch mit unseren eigenen Produkten. Wir haben zum Beispiel gerade ein Projekt auf startnext gelauncht. Den memoments Kalender. Ein Kalender gegen Selbstoptimierung und für mehr Selbstachtung.

Supertoll zu sein, ein attraktives Produkt und großartige Ideen alleine reichen nicht aus. Wie und wo macht Ihr neue Angebote sichtbar?

Wir nutzten dafür verschiedenen Kanäle. Natürlich sind wir auf den sozialen Plattformen unterwegs. Instagram, Facebook und unserem Newsletter. Aber da wir beide aus der Grafik kommen, nutzen wir auch die analogen Kanäle. Mit Mailings, Postkartenaktionen oder auch Events z.B. Swap-Party, Messen usw… Wir denken eine gewisse Präsenz im „realen“ Leben ist auch nicht zu unterschätzen. Wir hatten zum Beispiel Mitte des Jahres ein Treffen mit einigen Instagram-Ladies und haben einen ganzen Tag zusammen verbracht. Beendet haben wir den Tag mit einem Austausch über unserer Erfahrungen übers Bloggen. Das war eine tolle und sehr bereichernde Veranstaltung und es war großartig, die Frauen mal persönlich zu treffen. Wir hatten so viel Spaß dabei.

Welchen Stellenwert hat das Schreiben für Euer Business?

Wir betreiben einen Blog, natürlich hat das Schreiben einen sehr hohen Stellenwert für uns. Besonders wichtig sind uns auch die Inhalte und auch wieder die Vielfalt der Themen. Wir merken einfach immer wieder, wie wir die Menschen mit unseren Beiträgen erreichen und wie viel Feed-back wir auf die meisten Themen bekommen. Es sind doch in abgewandelter Form immer die gleichen Dinge, die uns alle betreffen und  es gibt nichts schöneres als das„ich bin nicht alleine“-Gefühl mit meinen Themen.

… es wird ja immer empfohlen, dass man so schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Wie seht Ihr das?

Ja, absolut. Wir scheiben gerne so wie wir reden. Denn Authentizität ist uns sehr wichtig. Sehr wichtig! Je authentischer man schreibt oder erzählt, umso besser kann man die Leser abholen. 

Gerade in den ersten Jahren der Selbstständigkeit macht man ja oft mal komische Dinge oder gerät in peinliche Momente: Mit welchem Schwank aus Euer Business-Jugend würdet Ihr mich zum Lachen bringen?

Wir denken, eines der lustigsten und vielleicht auch peinlichsten Erlebnisse war wohl, als wir mit einer anderen Bloggerin zusammen in einem Café saßen und zu der Zeit auch schon einige Zeit unseren Blog bzw. unseren Instagram-Account am Start hatten. Sie fragte uns ganz interessiert nach unseren Insta-Impressionen und Insta-Zahlen. Wir saßen mit großen Augen da und wussten nicht, wovon sie spricht. Sie fragte uns etwas verwundert, ob wir denn nicht wüssten, dass es auf Instagram einen Business-Account gäbe, wo man all diese Zahlen abfragen könne? Ähhhh, neeee! Was ist das bitte und wie kommt man dazu? So, mittlerweile sind wir natürlich auch stolze Besitzer eines Business-Accounts und jonglieren mit Zahlen. 

Bei uns Selbstständigen geht es ja manchmal turbulent zu – mal rauf, mal runter. Welche innere Überzeugung, Eigenschaft oder Fähigkeit helfen Euch, Krisen durchzustehen?

Uns hilft es natürlich ungemeine, dass wir zu zweit sind. Es hat immer mal eine von uns eine Krise oder Zweifel und dann reißt die andere sie da wieder raus. Das fand bisher meist im Wechsel statt. Also keine Ahnung, was wir machen, wenn wir mal gleichzeitig eine Krise haben? 😉

Gibt es irgendeine Devise, die Ihr als Kinder schon verinnerlicht hast, die Euch heute in der Selbstständigkeit gute Dienste erweist? – Was deine Oma immer gesagt hat oder was mit Eurem Taschengeld zu tun hatte …, oft lernen wir ja früh unsere „Lektionen“ und manche bewähren sich später noch!

Was uns beiden wohl immer in schwierigen Situationen geholfen hat, ist die Vorstellung, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen. 

Die Marke hörbar machen. Wenn Euer Lieblingsmusiker Euer Marke einen Song widmen würde? Was würden wir dann hören? Heavy Metal, Popsong oder Schlager? Und welche Zeile darf auf keinen Fall im Song fehlen?

Da verbindet uns beide die Musik unserer Jugend oder aus unserem gemeinsamen Studium. Wir sind ganz klar R&B (Rythm and Blues), Grace Jones, Slave to the rythm
Never stop the action. Keep it up. Keep it up…

Weitere Infos von Uli Heppel & Sabine Fuchs findest du hier:

Blog: www.fuckthefalten.de
Insta: https://www.instagram.com/fuckthefalten/
Facebook: https://www.facebook.com/fucthefalten/

 

Lieblingsmarke-Kolumne-Ulrike-Zecher

Lieblingsmarke-Kolumne-Ulrike-Zecher

#LieblingsMarke ist Ulrikes Kolumne.
„Du bist meine #‎LieblingsMarkeDu bereicherst mein Leben. Macht’s es bunter, lustiger, vielfältiger. Ich lerne neue Dinge von dir, die du gerne im Netz teilst. Du zeigst mir den Menschen hinter deiner Website und den Social-Media-Kanälen. Manchmal bringst du mich zum Staunen, zum Weinen oder zum Lachen. Und wenn du mich mal ärgerst, verzeihe ich dir das sehr schnell … Ich möchte dich nicht mehr missen. Meine Leser möchten dich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auf deine Antworten in meinem Blog.“

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